Bekkamp, 150
Zuschauer
Geschichte
wiederholt sich ja bekanntlich nicht. Oder doch? Hatten wir nicht
erst im vergangenen Jahr im Oddset-Pokal gegen den WTSV Concordia
gespielt und waren dort sang- und klanglos ausgeschieden? Jup, der
ein oder andere mag sich erinnern…
Nun hieß es also
wieder 4. Runde, ab nach Jenfeld. Dieses Mal allerdings mit ein wenig
mehr Hoffnung im Gepäck, denn immerhin gab es in der Liga schon mal
keine Niederlage. Vielleicht hat die Mannschaft also doch gelernt,
wie man Cordi knackt?
Der kleine Haufen,
der an diesem Feiertag tatsächlich Zeit und Lust auf Fußball hatte,
war recht überschaubar, aber immerhin gab es viel zu erzählen, denn
ein Teil der Belegschaft war gerade erst von einer Hopping-Tour aus Tschechien zurück
gekehrt. Dazu wurde auch gleich mal das Vereinsheim von Cordi
geentert und vom Buffet geordert. Am Vortag saß man noch im ehemals
größten Stadion der Welt, im Strahov und futterte in der
Geschäftsstelle von Sparta Prag Kartoffelsalat und Schnitzel…
Nun also
Fischbrötchen bei Cordi, anschließend ein Bier und los ging es.
Vicky legte gleich mal ein atemberaubendes Tempo vor und ließ Cordi
weder groß mitspielen noch über die Mittellinie laufen. Dabei war
klar, dass diese Geschwindigkeit nicht über 90 Minuten zu halten
ist, aber immerhin konnte man sich eine Reihe von Chancen erspielen.
Leider wurde es noch
nichts mit dem Torerfolg vor der Halbzeitpause und so gelang es den
Gastgebern, mit etwas mehr Schwung aus ebendieser zurück zu kommen.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem nicht selten
unser Torhüter im Mittelpunkt des Geschehens stand. Nach einem
kräftigen Schauer stand allerdings erst mal kurzzeitig der
Regenbogen im Mittelpunkt, bevor Vicky endlich das erlösende Tor
gelang.
Die letzten paar
Minuten boten endlich mal so etwas wie Spannung, sodass auch am Rand
alle lautstark mitfiebern konnten. In der Nachspielzeit machte Vicky
dann endlich den Sack zu und erzielte den zweiten Treffer zum Einzug
ins Achtelfinale! Yes!
Dienstag, 3. Oktober 2017
Freitag, 22. September 2017
Oberliga, 9. Spieltag: SC Condor – SC Victoria Hamburg 0:6 (0:2)
Berner Heerweg (KRP), 160 Zuschauer
Mit wenig bis gar keiner Motivation meinerseits ging es am Freitagabend Richtung Farmsen zum Condorspiel. Zum Glück war der Weg nicht so weit, denn wenn der Gegner heute Wedel geheißen hätte, wäre ich wohl zuhause geblieben…
An der Bahn traf ich dann auf den restlichen Haufen, der schon ordentlich am Vorglühen war. Klar, Freitagabend halt! Unterwegs flugs noch einen weiteren Kaoten eingesammelt, kamen wir gerade richtig, um die Mannschaft noch mal kurz in die Kabine zu verabschieden, während wir uns auf den Weg zum Kunstrasen machten. Der Rasenplatz in Farmsen hat tatsächlich noch nie zu unseren Favoriten gehört, insofern war die Entscheidung, am Freitagabend unter Flutlicht auf Kunstrasen zu spielen, definitiv schon mal die richtige der Raubvögel-Verantwortlichen. Auch wenn sie das am Ende des Tages vielleicht anders gesehen haben mögen…
Während der Vicky-Haufen die Biervorräte der Farmsener Außenstation plünderte, legten die Blau-Gelben auf dem Geläuf von Anfang ein ein hohes Tempo vor. Zu hoch für die Gastgeber, denn schon nach sechs Minuten erzielte Klaas Kohpeiß das 1:0 für die Guten. Dann folgte ein ziemlich gutes Fußballspiel mit vielen Chancen, zunächst jedoch keinen weiteren Toren. Erst kurz vor der Pause erzielte Len Strömer, der die Vorlage zum 1:0 gegeben hatte, das 2:0. Vorlage? Kohpeiß – nette Revanche.
In der zweiten Halbzeit brachen dann sämtliche Dämme. Die Vicky-Fans stiegen zumindest zum Teil auf Sekt um (knallt halt und war günstig), bis der Vorrat erschöpft war. Unsere Mannschaft zerlegte passend dazu die Gastgeber, sodass es zum Schluss 6:0 hieß. Nick Schwarkowski erzielte dabei noch einen netten Hattrick und am Ende des Abends waren alle glücklich. Zumindest alle, die zu Blau-Gelb hielten. Wir räumten noch brav das Trümmerfeld an der Seitenlinie auf (ja, wir können uns benehmen, wenn wir wollen) und verteilten uns flugs in alle Richtungen. Der Abend war schließlich noch jung…
Mit wenig bis gar keiner Motivation meinerseits ging es am Freitagabend Richtung Farmsen zum Condorspiel. Zum Glück war der Weg nicht so weit, denn wenn der Gegner heute Wedel geheißen hätte, wäre ich wohl zuhause geblieben…
An der Bahn traf ich dann auf den restlichen Haufen, der schon ordentlich am Vorglühen war. Klar, Freitagabend halt! Unterwegs flugs noch einen weiteren Kaoten eingesammelt, kamen wir gerade richtig, um die Mannschaft noch mal kurz in die Kabine zu verabschieden, während wir uns auf den Weg zum Kunstrasen machten. Der Rasenplatz in Farmsen hat tatsächlich noch nie zu unseren Favoriten gehört, insofern war die Entscheidung, am Freitagabend unter Flutlicht auf Kunstrasen zu spielen, definitiv schon mal die richtige der Raubvögel-Verantwortlichen. Auch wenn sie das am Ende des Tages vielleicht anders gesehen haben mögen…
Während der Vicky-Haufen die Biervorräte der Farmsener Außenstation plünderte, legten die Blau-Gelben auf dem Geläuf von Anfang ein ein hohes Tempo vor. Zu hoch für die Gastgeber, denn schon nach sechs Minuten erzielte Klaas Kohpeiß das 1:0 für die Guten. Dann folgte ein ziemlich gutes Fußballspiel mit vielen Chancen, zunächst jedoch keinen weiteren Toren. Erst kurz vor der Pause erzielte Len Strömer, der die Vorlage zum 1:0 gegeben hatte, das 2:0. Vorlage? Kohpeiß – nette Revanche.
In der zweiten Halbzeit brachen dann sämtliche Dämme. Die Vicky-Fans stiegen zumindest zum Teil auf Sekt um (knallt halt und war günstig), bis der Vorrat erschöpft war. Unsere Mannschaft zerlegte passend dazu die Gastgeber, sodass es zum Schluss 6:0 hieß. Nick Schwarkowski erzielte dabei noch einen netten Hattrick und am Ende des Abends waren alle glücklich. Zumindest alle, die zu Blau-Gelb hielten. Wir räumten noch brav das Trümmerfeld an der Seitenlinie auf (ja, wir können uns benehmen, wenn wir wollen) und verteilten uns flugs in alle Richtungen. Der Abend war schließlich noch jung…
Sonntag, 27. August 2017
Oberliga, 5. Spieltag: TSV Buchholz 08 – SC Victoria 1:1 (1:1)
Otto-Koch-Kampfbahn, 280 Zuschauer
metronom-Tour nach Buchholz? Och nööööö… lieber vorher schon mal in der Ecke hoppen gehen und dann nett mit dem Auto vorfahren! So lautete der Plan von zwei Kaoten, die sich morgens früh aus dem Bett quälten, um vorher noch einem anderen Spiel beizuwohnen (ich kann mich nur gerade ums Verrecken nicht mehr an den Verein erinnern, aber das tut hier eigentlich eh nichts zur Sache).
Kurz vor Anpiff fuhren wir jedenfalls auf der Parkwiese in der Nordheide vor, um dort das zweite Auto zu begrüßen, das vorher ebenfalls anderweitig unterwegs war.
Im Stadion gab es jedenfalls erst mal was zu Futtern und zu trinken, auch wenn man einigen Leuten erst mal die Nutzung der richtigen Biersorte beibringen musste…
Der Vicky-Haufen war auch während der Partie äußerst gut aufgelegt, was allerdings weniger an der Darbietung auf dem Rasen als vielmehr am Kümmelschnaps lag, der in Strömen floss. Ja, man kann schon sagen, dass sich die Ultras von Victoria mittlerweile zu einer Sufftruppe weiterentwickelt haben! Prost!
Die Mannschaft tat sich derweil schwer – wie immer also, wenn es gegen Buchholz ging. Obwohl mittlerweile kaum noch jemand von der „goldenen Generation“ der Buchholzer auf dem Feld steht, wachsen die entweder jedes Mal gegen uns über sich hinaus (zumindest wenn ich mir den aktuellen Tabellenstand anschaue) oder Vicky macht sich aus unerklärlichen Gründen immer vor Angst in die Hosen, wenn es in die Nordheide geht.
Heute gab es jedenfalls ein mageres 1:1 zu sehen, das unserer Ambitionen nach oben nicht zuträglich war. Schade!
metronom-Tour nach Buchholz? Och nööööö… lieber vorher schon mal in der Ecke hoppen gehen und dann nett mit dem Auto vorfahren! So lautete der Plan von zwei Kaoten, die sich morgens früh aus dem Bett quälten, um vorher noch einem anderen Spiel beizuwohnen (ich kann mich nur gerade ums Verrecken nicht mehr an den Verein erinnern, aber das tut hier eigentlich eh nichts zur Sache).
Kurz vor Anpiff fuhren wir jedenfalls auf der Parkwiese in der Nordheide vor, um dort das zweite Auto zu begrüßen, das vorher ebenfalls anderweitig unterwegs war.
Im Stadion gab es jedenfalls erst mal was zu Futtern und zu trinken, auch wenn man einigen Leuten erst mal die Nutzung der richtigen Biersorte beibringen musste…
Der Vicky-Haufen war auch während der Partie äußerst gut aufgelegt, was allerdings weniger an der Darbietung auf dem Rasen als vielmehr am Kümmelschnaps lag, der in Strömen floss. Ja, man kann schon sagen, dass sich die Ultras von Victoria mittlerweile zu einer Sufftruppe weiterentwickelt haben! Prost!
Die Mannschaft tat sich derweil schwer – wie immer also, wenn es gegen Buchholz ging. Obwohl mittlerweile kaum noch jemand von der „goldenen Generation“ der Buchholzer auf dem Feld steht, wachsen die entweder jedes Mal gegen uns über sich hinaus (zumindest wenn ich mir den aktuellen Tabellenstand anschaue) oder Vicky macht sich aus unerklärlichen Gründen immer vor Angst in die Hosen, wenn es in die Nordheide geht.
Heute gab es jedenfalls ein mageres 1:1 zu sehen, das unserer Ambitionen nach oben nicht zuträglich war. Schade!
Sonntag, 20. August 2017
Oberliga, 4. Spieltag: WTSV Concordia – SC Victoria Hamburg 1:1 (0:0)
Bekkamp
Jeder Victorianer hat seit letzter Saison einen ganz bitteren Beigeschmack, wenn er den Namen Concordia hört: In der Liga gab es gleich zwei Niederlagen, dazu kamen noch ein verlorenes Testspiel und das wohl Bitterste: Das Aus im Pokal.
Dabei hat Cordi nicht nur einfach gewonnen, sondern teilweise sogar richtig hoch. Ganz schlimm! Nun stand also erneut die Tour nach Jenfeld an. Und was soll man sagen: Es muss wohl an den ganzen ehemaligen Victorianern liegen, die im Team von Cordi spielen und immer ganz besonders motiviert sind, wenn sie gegen ihr Ex-Team antreten dürfen. Immerhin gab es dieses Mal keine Niederlage, sondern ein 1:1-Unentschieden, aber allein das eine Tor von Cordi: Gleich vier (!) Ehemalige waren daran beteiligt. Das muss doch wirklich nicht sein! Schämt euch, pfui!
Ansonsten bleibt festzuhalten, dass mehr drin gewesen wäre, auch wenn man nach dem Vorjahr mit diesem einen Punkt durchaus zufrieden sein sollte.
Jeder Victorianer hat seit letzter Saison einen ganz bitteren Beigeschmack, wenn er den Namen Concordia hört: In der Liga gab es gleich zwei Niederlagen, dazu kamen noch ein verlorenes Testspiel und das wohl Bitterste: Das Aus im Pokal.
Dabei hat Cordi nicht nur einfach gewonnen, sondern teilweise sogar richtig hoch. Ganz schlimm! Nun stand also erneut die Tour nach Jenfeld an. Und was soll man sagen: Es muss wohl an den ganzen ehemaligen Victorianern liegen, die im Team von Cordi spielen und immer ganz besonders motiviert sind, wenn sie gegen ihr Ex-Team antreten dürfen. Immerhin gab es dieses Mal keine Niederlage, sondern ein 1:1-Unentschieden, aber allein das eine Tor von Cordi: Gleich vier (!) Ehemalige waren daran beteiligt. Das muss doch wirklich nicht sein! Schämt euch, pfui!
Ansonsten bleibt festzuhalten, dass mehr drin gewesen wäre, auch wenn man nach dem Vorjahr mit diesem einen Punkt durchaus zufrieden sein sollte.
Samstag, 12. August 2017
Oberliga Hamburg, 3. Spieltag: SV Curslack-Neuengamme – SC Victoria Hamburg 2:1 (0:1)
Gramkowweg, 173 Zuschauer
Curslack heißt ja mittlerweile Tribüne und billiges Bier. Das war an diesem total verregneten Samstag auch bitter nötig, denn der super Saisonstart erhielt einen ersten unnötigen Dämpfer.
Sah zur Halbzeit noch alles ganz gut aus – Vicky spielte überlegen und oftmals viel zu schnell für die Hausherren – nahm das Spiel im zweiten Abschnitt plötzlich eine unerwartete Wendung. Plötzlich ließ man sich hinten reindrängen und vergab selbst größte Torchancen. Curslack dagegen wusste seine Chancen zu nutzen, sodass am Ende eine 1:2-Niederlage für Blau-Gelb zu Buche stand.
Das konnte man nur mit ganz viel Bier runterspülen, außerdem musste man sich – erneut – von den Einheimischen anpöbeln lassen und zwar auf unflätigste Art und Weise. Auffallend dabei, dass es meist ältere Mitmenschen sind, bei denen irgendwann alle Hemmungen fallen. Unschön!
Curslack heißt ja mittlerweile Tribüne und billiges Bier. Das war an diesem total verregneten Samstag auch bitter nötig, denn der super Saisonstart erhielt einen ersten unnötigen Dämpfer.
Sah zur Halbzeit noch alles ganz gut aus – Vicky spielte überlegen und oftmals viel zu schnell für die Hausherren – nahm das Spiel im zweiten Abschnitt plötzlich eine unerwartete Wendung. Plötzlich ließ man sich hinten reindrängen und vergab selbst größte Torchancen. Curslack dagegen wusste seine Chancen zu nutzen, sodass am Ende eine 1:2-Niederlage für Blau-Gelb zu Buche stand.
Das konnte man nur mit ganz viel Bier runterspülen, außerdem musste man sich – erneut – von den Einheimischen anpöbeln lassen und zwar auf unflätigste Art und Weise. Auffallend dabei, dass es meist ältere Mitmenschen sind, bei denen irgendwann alle Hemmungen fallen. Unschön!
Samstag, 5. August 2017
Bezirksliga Nord, 2. Spieltag: HSV Barmbek-Uhlenhorst II – SC Victoria Hamburg II 0:1 (0:0)
Stadion Dieselstraße, 75 Zuschauer
Wer im übrigens ziemlich
gelungenen Sonderheft von „Fussifreunde“ auf die Doppelseite der
Zwoten blickt, kommt nicht umhin sich zu fragen, wer eigentlich nicht
von unserer U23 nach Harksheide gewechselt ist. Nachdem in den
vergangenen Jahren bereits Bene Neumann-Schirmbeck und Nassim Saleh
den Weg von der Hoheluft nach Norderstedt gefunden hatten, waren es
dieses Jahr gleich drei Leistungsträger, die ihnen folgten. Und mit
Torjäger Daniel Tramm (28 Tore in 29 Spielen!) war auch einer dabei,
der eine besonders große Lücke reißt. Aber auch Tim Renfordt und
Philip Wolpers werden vermisst werden. Bekanntlich nutzt es aber
nichts groß rumzujammern, Leben geht schließlich weiter. Und dass
das sogar ganz gut klappen kann, zeigten die Jungs von Gody, indem
sie bereits nach dem ersten Spieltag nach einem 5:3 gegen Grün-Weiß
Eimsbüttel als Tabellenführer nach Barmbek fuhren. Auch die
Zweitvertretung von BU war mit einem 4:3 bei VfL 93 erfolgreich in
die Saison gestartet, sodass dieses Spiel wohl als geeigneter
Gradmesser dienen kann.
Weil man ja am Samstag um
12 Uhr nichts anderes zu tun hat, fanden auch zwei Kaoten den Weg an
den Kunstrasen. Die erste Halbzeit ist dann auch schnell abgehandelt:
Auf beiden Seiten ungefähr ein Torschuss, der jeweils ungefähr drei
Meter daneben ging. Oder anders gesagt: Langeweile pur! Man kann das
aber natürlich auch positiver formulieren: Vicky gefühlte 80% der
Zeit im Ballbesitz, ohne dabei wirklich gefährlich zu werden, aber
immerhin taktisch diszipliniert.
In Hälfte zwei ging es
gleich viel rasanter los, das Tor des Tages fiel nach wenigen
gespielten Minuten. Nun nahm der Kick an Fahrt auf, BU entschied sich
auch mal am Spiel teilzunehmen und spielte sich einige Hochkaräter
heraus. Die entstehenden Lücken nutzte Blau-Gelb zu selten und wenn,
dann auch nicht effektiv.
So blieb es bis zum
Abpfiff spannend, letzten Endes konnte unsere Zwote aber die drei
Punkte entführen. Und let‘s face it, in zwei Wochen interessiert
es doch keine Sau mehr, ob das verdient war oder nicht (war es
nicht). Weiter geht es in der Bezirksliga Nord am Samstag zuhause
gegen Niendorf III um 15 Uhr, also parallel zum Auswärtsspiel der
Ersten bei Curslack.
Freitag, 4. August 2017
Oberliga Hamburg, 2. Spieltag: Niendorfer TSV – SC Victoria Hamburg 1:2 (1:1)
Sachsenweg
KRP, 150 Zuschauer
Was gibt es Besseres, als
das Wochenende mit einem Fußballspiel einzuläuten? Wenig, weshalb
in dieser Saison immer mehr Oberligisten unseren angestammten
Spieltagsslot am Freitagabend um 19:30 Uhr nutzen. Eigentlich hätten
wir gegen Niendorf auch ein Heimspiel gehabt, aber da bei uns noch
ein paar Wochen umgebaut wird, gibt es bis Oktober erst mal nur
Auswärtsspiele. Wenn wir da anschließend nicht die Auswärtstabelle
anführen, haben wir was falsch gemacht!
Anyway, Tabellenführung
ist doch grundsätzlich eine feine Sache, und deshalb musste ein Sieg
her. Das war aber leichter gesagt, als getan, denn Niendorf leistete
Widerstand. Und sogar ganz erheblichen. Das sah von Blau-Gelb heute
nicht ganz so souverän aus wie in den bisherigen Partien, allerdings
ist das jetzt auch ein Gegner aus der Oberliga und nicht mehr
Kanonenfutter aus der Kreisliga.
Niendorf ging in der 28.
Minute sogar in Führung. Torschütze ausgerechnet der Ex-Victorianer
Tarek Abdalla. Das muss doch echt nicht sein! Auch danach hatten die
Gastgeber so einige gute Chancen und Vicky musste, teils in größter
Not, den Ball von der Linie kratzen. Dass es nicht mit einem
Rückstand in die Pause ging, haben wir Luca David Ernst zu
verdanken, der den Elfmeter nach Foul an Scharkowski eiskalt in den
Maschen versenkte.
Auch in HZ2 war es ein
harter Kampf um drei Punkte, aber Tore sollten zunächst nicht mehr
fallen. Als man sich schon fast mit der Punkteteilung zufrieden geben
wollte, zeigte Vicky dann doch noch ein Glanzstück: Ein Freistoß,
den Mirko Bermann trat, landete nach einer gefühlten Ewigkeit in der
Luft am Ende tatsächlich in den Maschen des Niendorfer Tors. Wie
genau der rein gegangen ist, ist mir auch einige Tage später nicht
ganz klar, wobei das auch am übermäßigen Genuss der
Gerstenkaltschale gelegen haben könnte.
Letztlich aber egal, denn
nach Abpfiff konnte Vicky nicht nur drei Punkte sondern auch die
zwischenzeitige Tabellenführung mit den Fans feiern. Hatten wir
lange nicht, nehmen wir also gerne mit!
Dienstag, 1. August 2017
Oddsetpokal, 2. Runde: SC Schwarzenbek – SC Victoria Hamburg 0:10 (0:5)
Schützenallee 2, 100 Zuschauer
In der 2. Pokalrunde im
Osttopf ging es dieses Mal raus nach Schwarzenbek. Auch nicht das
erste Mal, dass wir im Pokal bei diesem Bezirksligisten antreten
mussten, allerdings das erste Mal, dass auf dem tiefer gelegenen
Rasenplatz gespielt wurde. Zwar fehlt hier die Anzeigentafel, aber
eben auch die Laufbahn, sodass auch die Hopper unter uns glücklich
waren mit diesem neuen Kreuz im Hamburg Informer, der demnächst
angeblich wieder herauskommen soll.
Freude bereitete auch die
Mannschaft, die auf einen völlig überforderten Gegner traf und nach
Belieben Tore erzielen konnte. In jeder Halbzeit gab es fünf davon
fünf – jeweils eins pro mitgereistem Fan –, darunter ein
lupenreiner Hattrick durch Furkan Aydin in HZ1 sowie ein
geschummelter Hattrick durch Nick Schwarkowski, der insgesamt auch
drei Mal einnetzen konnte. Des Weiteren reihten sich Luca David
Ernst, Klaas Kohpeiß, Len Strömer und Thiago Ludwig in die Liste
der Torschützen ein.
Das war doch ein netter
Ausflug am Dienstagabend. Weiter so, Jungs!
Sonntag, 30. Juli 2017
Oberliga Hamburg, 1. Spieltag: FC Türkyie – SC Victoria Hamburg 1:3 (1:2)
Sportplatz Landesgrenze, 150 Zuschauer
Bei schwülem
Sommerwetter machte sich der Vicky-Tross auf dem Weg über die Elbe
nach Wilhelmsburg, wo der Oberligaauftakt gegen den FC Türkyie
wartete. Der Gastgeber wird von einigen als Geheimfavorit auf die
Meisterschaft gesehen, sodass klar war, dass das heute nicht
unbedingt einfach wird.
Im inzwischen
standardmäßigen 4-3-3 begann Vicky aber eher schlafmützig, die
Hausherren waren gerade zu Beginn das aktivere Team. Mangelte es aber
in den vergangenen Jahren oftmals an der Chancenverwertung, so schlug
das neu zusammengestellte Team hier gnadenlos effektiv zu: Nach 16
bzw. 26 Minuten war es jeweils Schakowski, der Vorlagen von Ernst
verwerten konnte. Knappe halbe Stunde gespielt, alles andere als
überzeugend aufgetreten, aber aus zwei Chancen zwei Tore gemacht,
daran könnte man sich ja glatt gewöhnen!
Nach der vom Schiri aus
Gründen angeordneten Trinkpause kam Türkyie aber immer mehr in
Fahrt und konnte zum psychologisch günstigen Moment kurz vor der
Pause (bin ich der einzige, der bei diesen Worten Frank Buschmann im
Ohr hat #FIFA17Insider) per berechtigtem Foulelfmeter den
Anschlusstreffer erzielen. Nikroo hatte sich suboptimal angestellt
und den Strafstoß verursacht. Noch vor Pausenpfiff hätte es
eigentlich 2:2 stehen müssen, Türkyie vergab aber völlig frei vorm
Tor. Puh, Glück gehabt!
Mit einer knappen
2:1-Führung kam Vicky also nach der Halbzeit wieder aus der Kabine.
Man würde doch nicht wie im vergangenen Jahr zu oft geschehen wieder
einmal eine komfortable Führung aus der Hand geben, oder? Um das zu
vermeiden, rührte Blau-Gelb in der zweiten Halbzeit ordentlich Beton
an. Bei Ballbesitz des Gegners wurde sich auf Konter lauernd in ein
5-2-3-System zurück gezogen. Das klappte relativ gut, die Gastgeber
schafften es nur selten durch die kompakt stehende Defensive des
Vorjahresvierten durch zu kommen.
Leider wurden auf der
Gegenseite die Konter nur äußerst selten auch nur annähernd
vernünftig zu Ende gespielt, sodass die Zitterpartie bis kurz vor
Schluss dauerte. Nach 80 Minuten war es wiederum Scharkowski, der die
„Wer schießt jetzt denn bitte Tore, wenn Ebbers nicht mehr da
ist?“-Frage mit seinem dritten Treffer des Tages beantwortete.
Insgesamt ein hartes
Stück Arbeit, letztlich aber ein verdienter Sieg gegen einen stark
aufspielenden Gegner. Positiv war neben dem Ergebnis auf jeden Fall
die Tatsache, dass von der Seitenlinie entscheidende Impulse
personeller und taktischer Natur kamen. So konnte eine mäßige aber
äußerst effektive Leistung in den ersten 45 Minuten in der zweiten
Halbzeit durch diszipliniertes Verteidigen gekrönt werden. Gerne
mehr davon!
Sonntag, 23. Juli 2017
Oddset-Pokal, 1. Runde: SC Hamm – SC Victoria Hamburg 0:4 (0:2)
Ernst-Fischer-Spielplatz
2, 70 Zuschauer
Das erste Pflichtspiel
der Saison findet traditionell im Oddset-Pokal statt. In der ersten
Runde erwischte der SCV das dankbare Los SC Hamm. Der Kreisligist
trägt seine Heimspiele auf dem Grandplatz Ernst-Fischer-Spielplatz
(ja, wirklich!) aus. Die unspektakuläre Anlage besteht aus zwei
Hartplätzen, von denen einer jedoch offenbar im Zuge von
Renaturierungsmaßnahmen der Natur überlassen wird. ;-)
Obwohl am Vorabend das
traditionelle Sommergrillen der Fanszene stattfand und die Nacht
recht kurz war, waren alle pünktlich zum Saisonstart am Grandplatz
versammelt. Zwar nicht ganz so frisch, aber die Regenschauer sorgten
allgemein für einen kühlen Kopf.
Sportlich deutete sich
trotz des Grandbelags an, dass wir bereits ‚große Nachfolger‘
für Marius Ebbers gefunden haben: Klaas Kohpeiß und Nick
Schawrkowski fallen nicht nur mit ihrer Körpergröße auf, sondern
vor allem auch durchs Tore schießen. Schwarkowski steuerte drei und
Kohpeiß eines zum 4:0-Erfolg bei. Im Schongang ging es damit in die
zweite Runde des Pokals.
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