Samstag, 9. August 2014

Oberliga, 2. Spieltag: SC Victoria Hamburg – SC Condor 2:2 (2:1)

Stadion Hoheluft , 243 ZuschauerInnen 
 
Zum ersten Heimspiel in der altbekanten Oberliga durften wir den SC Condor an der heimischen Hoheluft begrüßen. Leider wieder am bei mir nicht sonderlich geliebtem Samstagnachmittag. Für das DFB-Pokal-Spiel des USC Paloma in unserem Stadion wurde nämlich wieder kräftig an den Flutlichtmasten rumgeschraubt, sodass unser eigentlicher Heimspieltermin am Abend leider erstmal flachfällt. Ärgerlich. So sonderlich viele ZuschauerInnen lockte das Spiel dann leider auch nicht ins Stadion und auch der C-Block war auch nur mit einer Rumpfmannschaft am Start.
Trotzdem wurde das Beste aus der Situation gemacht und die Mannschaft so gut es eben ging unterstützt. Zufrieden kann man damit aber trotzdem nicht sein.
Die Mannschaft legte dafür ziemlich gut los und wusste auch ohne den verletzten Ebbers vorm Tor Gefahr auszustrahlen. So mussten wir nur bis zur 7. Minute warten, bis Boock einen Abpraller von Bambur verwertete und nach knapp einer halben Stunde Neuzugang Thiessen auf 2:0 erhöhte. Das sah eigentlich alles nach einem souveränen Sieg für den SCV aus, der auch danach noch gute Möglichkeiten hatte die Führung weiter auszubauen. Kurz vor der Halbzeit musste sich dann aber leider der Schiedsrichter auch mal etwas deutlicher einmischen und gab einen Elfmeter für die Farmsener, bei dem auch Dustin Reddig im Tor nicht mehr viel machen konnte. Reddig hütet sonst eigentlich bei unserer Zweiten den Kasten und musste wie schon gegen Dassendorf wieder ran, da unsere anderen drei Torhüter alle nicht einsatzfähig waren. Mit dem 2:1 ging es dann auch in die Kabinen und der eigentlich souveräne Auftritt sah auf dem Papier dann gar nicht mehr so überzeugend aus.
In der zweiten Halbzeit ließ Vicky sich dann immer mehr das Spiel aus den Händen gleiten und Condor fing an, selbst vor dem Tor aktiv zu werden. Dazu kam von beiden Seiten ein gutes Stück Härte ins Spiel, sodass der Schiedsrichter öfters mal in die Brusttasche greifen musste. In einer hektischen Phase kamen die Gäste auch noch zum Ausgleich, als der sonst gut aufgelegte Reddig im Tor einen eigentlich schon sicher gehabten Ball fallen ließ und in sein Tor gesemmelt bekam. Eigentlich ziemlich unnötig, aber nicht unverdient. Man hätte ja auch einfach schon frühzeitig den Sack zumachen können. Chancen waren in Halbzeit eins genug da. Danach passierte spielerisch nicht mehr viel, da das Spiel weiterhin sehr ruppig war, was dann in der 90. Minute in einer gelb-roten Karte für Neuzugang Iscan gipfelte. Am Ende gab es dann leider wieder nur einen Punkt – schade, denn da war mehr drin. Na ja, dann kann man wenigstens den ersten Saisonsieg an der AJK feiern – hat auch was.
Ansonsten bleibt zu hoffen, dass die Resonanz im Stadion und im Block in den nächsten Wochen ein wenig höher ausfällt, denn mit einer einstelligen Personenanzahl im C-Block kann und will man sich einfach nicht zufriedengeben. Und so einen großen Unterschied ob du gegen Rehden, Cloppenburg und Co. oder gegen Condor spielst, macht es dann letztendlich auch nicht.

Mittwoch, 6. August 2014

Holsten-Pokal, 2. Runde: FTSV Altenwerder II – SC Victoria Hamburg II 2:3 (0:2) / FTSV Altenwerder III – SC Victoria Hamburg III 4:0 (1:0)


Jägerhof 1a+b (Nord+Süd), ca. 50 Zuschauer

Wann hat man denn bitte schön die Gelegenheit, zwei Mannschaften des eigenen Vereins parallel AUSWÄRTS zuzuschauen?! Richtig, das ist so gut wie unmöglich. Aber die Losfee meinte es gut mit uns im Holsten-Pokal, denn unsere Zweite sollte beim FTSV Altenwerder II antreten und unsere Dritte zeitgleich beim FTSV Altenwerder III. Mir gab das zusätzlich noch die Chance, die Anlage von Altenwerder zu vervollständigen, denn den ollen Grandplatz haben wir ja vor ein paar Jahren schon mal mit unserer Ersten im Oddset-Pokal weggescheppert.
Also ab in die S-Bahn nach Neuwiederthal und strategisch günstig in der Mitte zwischen den beiden Spielfeldern platziert. Diese liegen wirklich genau nebeneinander und sind nur durch einen hüfthohen Zaun voneinander getrennt. Mittlerweile übrigens Kunstrasen, nur der Platz „oben“ besteht noch aus Grand. Eine etwas unglückliche Ansetzung dabei übrigens die Tatsache, dass die beiden zweiten – besseren – Teams auf dem kleineren Platz angesetzt waren: Der Platz, auf dem die Drittvertretungen (Kreisklasse/Kreisliga) gespielt haben, war gut fünf Meter länger. Die paar Meter mehr hätten zumindest unserer Zwoten gut getan. Verwirrt ob der Zahlenspiele?! Macht nix, teilweise war es auch für mich gar nicht so einfach, den Ticker für beide Spiele gleichzeitig zu bedienen... Und ich gebe es zu: Ich habe dem Spiel unseres Landesligaaufsteigers dann ein wenig mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als dem Spiel unseres Kreisligaaufsteigers. Im Vergleich war das nämlich auch eindeutig der bessere Fußball... 

Trotzdem will ich mich zunächst mal kurz dem Spiel der Dritten zuwenden. 0:4 hieß es am Ende und damit waren sie auch noch gut bedient. Nach vorne ging da nicht so viel zusammen, hinzu kamen teilweise aber auch merkwürdige Schiedsrichterentscheidungen, die nicht nachvollziehbar waren. Der gute Herr hatte aber auch kein Gespann an der Seite und konnte entsprechend nicht immer auf der Höhe sein. Insgesamt merkt man aber natürlich deutlich den Leistungsunterschied. Das ist halt Freizeitfußball at its best. 

Auf dem anderen Platz ging es da schon anders zur Sache: Unsere Zweite gehört als Landesligist mit den Zweitvertretungen aus Pinneberg und Elmshorn immerhin zu den drei ranghöchsten Teilnehmern im Wettbewerb, tat sich aber von Anfang an ein wenig schwer. Der Schiedsrichter, der hier mit Gespann pfeifen durfte, ließ sich auch recht schnell zur Hektik verleiten und ermahnte Vicky-Trainer Gody Hoedaofia schon nach ein paar Minuten. Soll er halt anständig pfeifen, dann muss sich auch keiner aufregen...
Trotzdem ging Vicky nach einer halben Stunde verdient in Führung. Und während ich noch damit beschäftigt war, mir den Namen des Torschützen richtig von der Bank diktieren zu lassen (Bünyamin Kilic) erzielte Timo Braasch bereits das 2:0 kurz vor der Pause. Der Drops sollte doch wohl gelutscht sein, oder? Oder?! Spätesten nach dem 3:0 (erneut Kilic) in der 56. Minute... aber auch so kann Fußball sein, denn im weiteren Spielverlauf ließ sich Vicky zunehmend die Butter vom Brot nehmen. Zunächst erzielte Altenwerder in der 60. Minute das 1:3 und spätestens als man in der 75. auf 2:3 rankam, war das Ganze ein offener Schlagabtausch! Da wurde sich nichts geschenkt und die Hektik zu Beginn wirkte sich nun insbesondere nachteilig aus. Die Vicky-Offensive testete das Grün hinterm gegnerischen Tor in alle Richtungen, aber bis auf Pausen, in denen der Spielball gesucht werden musste, kam nichts mehr dabei raus... Endlich hatte der Schiedsrichter dann aber ein Erbarmen und pfiff ab. Wäre ja nicht auszudenken gewesen, wenn das hier nach der Fürhung noch schief gegangen wäre!
Die beiden anwesenden Kaoten hatten auf jeden Fall ihren Spaß und genossen das schöne Wetter und den glücklichen Spielausgang für zumindest ein blau-gelbes Team!

Dienstag, 5. August 2014

Oddset-Pokal, 2. Runde: Juventude do Minho – SC Victoria Hamburg 0:11 (0:5)


Perlstieg (Grand), 70 Zuschauer

Die ersten Pokalrunden sind eigentlich immer ganz gut, um noch mal ein paar neue Grounds von unterklassigen Vereinen in Hamburg zu machen – vor allem seit wir im Südtopf beheimatet sind. Dumm nur, dass wir in der 2. Runde nun einen Gegner erwischten, wo ich erst kurz vor der Sommerpause zum Hoppen gewesen bin... Pech, aber immerhin kennt man so schon die Begebenheiten und die Anreise ist auch kein Problem.
Es trafen sich also am Dienstag eine Handvoll Victorianer am Grandplatz am Perlstieg, um ein letztlich lockeres Einziehen in die nächste Runde anzuschauen. Und so viel kann ich vorweg nehmen: Genau das passierte auch. Es gab keine Überraschung, daran änderte auch der ungeliebte Grandplatz nichts. Und so weit man das sehen konnte, verletzte sich auch kein Spieler, was bei solchen Spielen ja immer noch die Hauptsache ist.
Zu sehen bekamen wir letztlich einen ungefährdeten 11:0-Kantersieg, zu dem Benjamin Bambur sechs Tore beitrug und Dennis Thiessen fünf Vorlagen lieferte. Kann man mal machen. Gerade für Bambur freut es mich besonders und ich hoffe, dass er das diese Saison auch in der Liga mal machen kann, trotz der anderen Position, auf der er mittlerweile spielt. Aber bei ihm merkt man halt auch die positive Veränderung, die die Mannschaft in den letzten Wochen erfahren hat. Daumen hoch!
Ansonsten passierte nicht viel Spannendes, es gab keine Aufreger. Auch der Gegner trotz der hohen Niederlage nicht unfair oder ruppig, was ja leider manchmal passiert, wenn man gegen unterklassige Teams antritt, die dann übermotiviert zur Sache gehen. Hier war davon jedenfalls nicht zu spüren, sodass Lutz Göttling ein wenig zum Experimentieren kam. Sieht man schon alleine an den Namen, die in der Aufstellung zu finden sind. Nicht unbedingt die erste Garde (siehe Dassendorf), aber die Jungs müsse ja auch ihre Chancen und Einsatzzeiten bekommen.
Die nächste Runde findet bereits in der kommenden Woche statt, also haltet die Augen auf, wo es uns dieses Mal hinverschlägt... am Ende jedenfalls hoffe ich auf eine Finalteilnahme samt Sieg! Wir hatten den Pokal ja auch lange nicht mehr, wird Zeit, dass er nach Hause kommt!

Sonntag, 3. August 2014

Oberliga, 1. Spieltag: TuS Dassendorf – SC Victoria Hamburg 3:3 (1:0)

Wendelweg, 514 Zuschauer

1. Spieltag, gleich gegen den Meister. Der Auftakt hätte kaum schwerer aussehen können. Die Mannschaft ist noch nicht komplett eingespielt, es ist noch Urlaubs- und Ferienzeit. Keine idealen Voraussetzungen also, um gegen Dassendorf anzutreten, die ja bekanntlich ordentlich mit Geld um sich werfen und in der Pause noch einen Spieler aus der dritten Liga verpflichtet haben. Zusätzlich zu ihrem Stürmer Agyemang, der eigentlich auch nichts in der Oberliga zu suchen hat. Aber wer im Glashaus sitzt, sollte ja... lassen wir das.
Zu einer sehr ungewöhnlichen Anstoßzeit, nämlich Sonntagabend um 18 Uhr, luden die Dassendorfer also aufs Dorf. Und es folgten doch einige Zuschauer dem Ruf. Auch die Vicky-Fanszene war letztlich sehr gut vertreten, nachdem es noch vor ein paar Tagen nicht so berauschend aussah. Letztlich wollte sich den Kracher aber niemand entgehen lassen und so traf sich dann ein guter Haufen rund um Nordkaos und die Konterbande am Wendelweg.
Beim Blick auf die Aufstellung musste man dann allerdings gleich mal mit den Augen blinzeln: Dustin Reddig im Tor. Das gab es letztens im Test gegen Curslack schon einmal, aber eigentlich spielt Dustin bei Vicky in der Zweiten. Aber das Verletzungspech der anderen ließ ihn nun zu seinem ersten Oberligaspiel kommen – und er machte seine Sache nach einigen Unsicherheiten zu Beginn ganz gut! Daumen hoch, es gibt nun wahrlich leichtere Aufgaben.
Dafür ließ ihn der Rest des Teams zu Beginn ziemlich im Stich, vor allem unsere Abwehr wirkte alles andere als sicher. Was in den Testspielen noch souverän wirkte, wackelte nun ganz gehörig. Vor allem Marcus Rabenhorst erwischte den sprichwörtlichen schwarzen Tag: Ein Handspiel im Strafraum führte zum Elfer für Dassendorf und folgerichtig zur 1:0-Führung. Auch im Anschluss wurde es nicht viel besser bei Blau-Gelb. Dassendorf wesentlich aggressiver und spritziger, während Vicky immer wieder versuchte, vorne im Sturm auf Marius Ebbers zu spielen. Das wusste Dassendorf aber gut zu unterbinden, sodass für „Ebbe“ nichts zu holen war.
Supportmäßig mussten wir unsere Kehlen auch erst mal langsam aus der Sommerpause holen. Wir beschränkten uns daher auf Schlachtrufe und jeweils wenige Durchgänge pro Lied. Reichte natürlich für die akustische Herrschaft im „Estadio Dasse“.
In der Halbzeit folgte dann der „Wet-T-Shirt-Contest“, denn der Himmel öffnete seine Schleusen und es goss aus allen Rohren! So nass sind wir wohl alle schon lange nicht mehr geworden – was da in 20 Minuten an Wasser runtergekommen ist, reicht normalerweise für 'nen ganzen Monat! Klitschnass und nach verlängerter Pause ging es dann weiter in Halbzeit 2. Da machte zunächst Dassendorf mit dem Toreschießen weiter und erhöhte auf 2:0 durch Möller.
Dann hatte Vicky aber genug und der SCV stellte unter Beweis, dass er zurecht als Titelkandidat gehandelt wird: Binnen sechs Minuten wurde das Spiel gedreht: Cetinkaya, der eingewechselte Sidiropoulos und letztlich Ebbers netzten zur 3:2-Führung ein. Entsprechend wurde bei uns gejubelt, dass die Tropfen flogen... In der letzten Minute kam es dann allerdings noch zum – gerechten – Ausgleich für Dassendorf. Geht schon in Ordnung, Vicky war auf 90 Minuten gesehen sicher nicht die bessere Mannschaft, sodass ein Punkt auch klar geht.
Logischerweise wollten alle nach dem Spiel nur noch schnell nach Hause unter eine warme Dusche und vor allem in trockene Klamotten schlüpfen! Fazit: Auftakt insgesamt gelungen, der Regen sorgte für gelöste Stimmung und eines steht jetzt schon fest: Wir hatten in dem einen Spiel mehr Spaß als in der gesamten letzten Rückrunde!

Landesliga Hammonia, 1. Spieltag: SV Eidelstedt – SC Victoria Hamburg II 0:6 (0:2)

Redingskamp, 150 Zuschauer

Nach dem furiosen Aufstieg unserer heiß geliebten zweiten Mannschaft, die ja nun bekanntlich in dieser Saison in der Landesliga kicken darf, wollten wir natürlich gerne das erste Saisonspiel besuchen. Zudem war das eine Möglichkeit, endlich mal die Meistershirts zu tragen, die uns freundlicher Weise erreicht haben. Somit an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank! Für die Blau-Gelben ging es im ersten Saisonspiel nach Eidelstedt zum SVE – somit stand das Duell der Aufsteiger an. Vicky zeigte sich von Anfang an sehr engagiert und bekam gleich nach sechs Minuten die Chance den Ball im Kasten unterzubringen: Daniel Tramm traf per Strafstoß zum 1:0 für die heute in Orange spielenden Eimsbütteler. Anschließend passierte eher wenig. Die Sonne knallte vom Himmel und das Spiel wirkte ein wenig träge, aber der SCV blieb die ganze Zeit überlegen. Folgerichtig traf fünf Minuten vor der Halbzeitpause Timo Baarsch zum 2:0 für die Hoheluftler. Damit ging es auch in die Kabine.
Nach Wiederanpfiff fiel dann das wohl schönste Tor des Tages: Okan Simsek traf aus gut 40 Metern in die Maschen, nachdem der Keeper des SVE den Ball in seine Richtung klärte. Ein Traumtor! Beim SVE ging fortan gar nichts mehr. Die Tore zum 0:4 (Daniel Tramm), 0:5 (Frank Hoffmann) und 0:6 (Moritz Peckmann) gingen somit auch in Ordnung. Am Ende konnten die Gastgeber noch froh sein, nicht noch mehr Treffer kassiert zu haben.
So macht es doch Spaß, unser Zweiten zuzusehen. Wenn das mal nicht nach Meisterschaft riecht. ;-)
Die nächste Gelegenheit zum Zuschauen gibt es übrigens am morgigen Sonntag: Dann feiert die Zweite Heimpremiere im altehrwürdigen Stadion Hoheluft! Um 15 Uhr ist Anpfiff, kommt vorbei!

Freitag, 25. Juli 2014

Testspiel: SC Poppenbüttel – SC Victoria Hamburg 1:3 (0:1)

Betriebssportplatz der Lufthansa, 30 Zuschauer

Das letzte Testspiel war sicherlich für die Kreuze sammelnden Kaoten unter uns ein absoluter Traum. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, auf dem Betriebssportplatz der Lufthansa zu spielen? Der Platz ist auch ganz nett, aufgrund der Konzernfarben viel in blau-gelb gehalten und auch ansonsten sehr gepflegt zwischen Kleingärten gelegen.
Das Spiel war dann in etwa so, wie man es erwartet hat. Vicky war klar dominant, mit schönem Spielfluss, aber es fallen wenig Tore. In Abwesenheit von Ebbers mussten daher mal andere herhalten und durch Boock gingen wir nach etwa einer halben Stunde in Führung. Zwischendrin war es dann immer mal ein wenig schwer, sich auf das Spiel auf dem Platz zu konzentrieren, da durch die Nähe zum Flughafen andauernd diese Ungetüme vorbeigeflogen sind und das Ambiente zerstört haben.
In der zweiten Halbzeit wurde wieder recht viel gewechselt, allerdings ohne dass das Spiel diesmal wirklich schlechter wurde. Vicky immer noch klar besser und Cem gab sich die Ehre vorne zwei Mal einzunetzen. Zwei wirklich schön rausgespielte Dinger, die er als Vertretung für Ebbers richtig gut gemacht hat. Gegen Ende der Partie schwanden dann die Kräfte ein wenig und man leistete sich die ein oder andere Unkonzentriertheit, sodass es noch den Ehrentreffer für Poppenbüttel gab. Ärgerlich, aber ganz ohne geht's wohl auch im Testspiel noch nicht. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft den Kombinationsfußball, den sie gegen Bezirksligisten zeigt, auch in der Oberliga umsetzen kann.

Dienstag, 22. Juli 2014

Testspiel: TSV Glinde – SC Victoria Hamburg 3:4 (1:4)

Sportplatz Auf der Horst (Elmenhorst), 30 Zuschauer

Ein weiteres Testspiel gegen einen unterklassigen Verein stand auf dem Programm und der Gastgeber Glinde wollte sich nicht auf heimischem Geläuf gegen den SC Victoria die Ehre geben, sondern zog für die Partie nach Elmenhorst um. Muss man, glaube ich, nicht kennen und liegt bei Schwarzenbek, wo die kleine Zugbesatzung dankenswerterweise mit dem Auto eingesammelt wurde.
Der Platz war dann ein typischer Dorfplatz: sehr weit und rundum alles grün. Wetter passte auch, sodass sich entspannt an die Seitenlinie verkrochen und das Spiel genossen wurde.
Die erste Halbzeit gab es auch noch was zu genießen, denn die Blau-Gelben auf dem Platz zeigten teils wunderschönen Kombinationsfußball. Mit Ebbers kam auch endlich wieder etwas Effektivität ins Vicky-Spiel, sodass es nach einer halben Stunde bereits 0:3 für die Guten stand. Zwei Mal Ebbers und einmal Boock. Zum Abschluss der Halbzeit gab es auf beiden Seiten noch einen Treffer zu sehen (wieder mal Ebbers), bevor in der zweiten Halbzeit die halbe Vicky-Garnitur draußen blieb und munter durchgewechselt wurde. Nahm dem Spiel dann leider den kompletten Spielfluss und wirklich gefährlich wurde es vorne auch nicht mehr. Dafür brannte es hinten immer mal wieder und der Bezirksligist kam oft vors blau-gelbe Tor. Leider kassierten wir dann auch noch zwei Dinger, sodass sich das Ergebnis von 4:3 nicht mehr ganz so schön liest. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass viele Leute in der ersten Halbzeit einen starken Eindruck hinterlassen haben. Insbesondere R. Carolus, Theissen und Edeling seien neben den beiden Torschützen erwähnt. Andererseits saß der zweite Anzug absolut noch gar nicht, da muss noch ein bisschen gearbeitet werden.

Samstag, 19. Juli 2014

4. TeBe Fancup

Kunstrasenanlage Mommsenstadion, Berlin

Während der Sommerpause hatten wir die große Ehre, zum ersten Mal beim TeBe-Fancup eingeladen zu sein. Das ganze ist ein Fanturnier von der aktiven Szene von TeBe veranstaltet, das auch immer unter einem politischem Motto steht. Nachdem die letzten Jahre noch der Schwerpunkt auf die „Fußballfans gegen Homophobie“-Kampagne gelegt worden war, ging es dieses Jahr eher um Flucht und Migration.
Los ging es für zwei von uns schon am Freitagabend, wo das Turnier traditionell mit einem Freundschaftsspiel der ersten Herren von TeBe eingeleitet wird. Meine Wenigkeit war schon vorher in Berlin und verpasste leider die erste Halbzeit dank der berühmten Berliner S-Bahn. Der andere Kaot schaffte es leider auch nicht rechtzeitig aus Hamburg zum Anpfiff, sodass NK mal wieder seinen Ruf ein bisschen verteidigen konnte. Auf dem Platz standen sich übrigens TeBe und der FSV Hansa 07, ein kleiner entspannter Berliner Verein, gegenüber. Gespielt wurde auf einem der Kunstrasenplätze auf der anderen Straßenseite vom Mommsenstadion. Dazu wurde ein reichliches kulinarisches Angebot bereitgestellt und bei einem Euro für ein Sterni kann man einfach nicht meckern.
Während des Spiels wurde dann erstmal die Zeit mit Bekannten verlabert, während wir TeBe dabei zusahen, wie sie ein 2:2 in ein 4:2 verwandelten. Nach dem Spiel wurde dann festgestellt, mit welchem Team wir am nächsten Tag zusammenspielen durften und wir bekamen sehr zu unserer Freude die Antifa Döbling, die dem leider abgestiegenem First Vienna FC die Treue halten. So wurde sich am Platz noch bei ein paar Bieren bekanntgemacht, bevor wir mit den Wienern noch ins Schokoladen gingen. Nachdem der Abend dort beim Hoffest noch locker ausklang, ging es relativ zeitig für uns ins Bett, denn am nächsten Tag musste selber gespielt werden.
Samstagmorgen traf noch ein Auto aus Hamburg mit unserem restlichem Team ein. So wurde sich auf die Stufen geflätzt und einfach der Tag genossen und auf die ersten Spiele gewartet. Zum Glück hatten wir mit den Vienna Leuten schon am Vorabend geklärt, dass niemand von uns ernsthafte Ambitionen hegte, da sportlich was zu reißen. Trotzdem schlugen wir uns dann doch aber ganz achtbar. Im ersten Spiel gab es aber erstmal eine Klatsche gegen die Gastgeber der TeBe Party Army, die mit einem Refugee-Team zusammenspielten. Da war für uns einfach nichts zu holen. Es tut mir sehr leid, aber wie die restlichen Spiele ausgingen, lässt sich gerade nicht mehr so genau rekonstruieren. Auf jeden Fall stand am Ende nach einem Platzierungs-Neunmeterschießen der 9. (von 12) Platz auf dem imaginären Pokal.
Danach wurde noch entspannt am Platz gegammelt und die weiteren Spiele geguckt. Den Titel holte sich dieses Jahr eine Kombination aus Aachen Ultras und der Strafraummiliz von Arminia Hannover, bei der gerüchteweise auch eine Altonase mitgespielt haben soll. Nach dem Turnier wurde noch mal geschlossen Döner essen gegangen, bevor sich das Auto auf den Rückweg nach Hamburg machte.
Die beiden vom Vorabend machten sich dann noch auf den Weg ins Badehaus wo TeBe Saalschutz und Das Flug organisiert hat. Die Location fand ich eher nicht so geil, aber musikalisch ging das ab wie Sau. Vor allem Das Flug ist live immer übertrieben gut. Anschließend wurde noch Tresensport betrieben und bis zum Ende im Badehaus geblieben, bevor wir uns mit den Wienern und diversen anderen Überbleibseln aufmachten, dem Berliner Techno-Strich noch ein paar Meter weiter hinunter zu folgen...
Ein herzlicher Dank geht natürlich nochmal an die VeranstalterInnen und nicht zuletzt natürlich noch einen lieben Gruß nach Wien.

Freitag, 18. Juli 2014

Testspiel: SV Curslack-Neuengamme – SC Victoria Hamburg 4:2 n.E. (1:1) (Kohbau-Cup)

Gramkowweg, 200 Zuschauer

Was kann es Schöneres geben, als zum Testspiel nach Curslack rauszufahren? Öhm, ja, einiges – vor allem, wenn man gefühlt zum 183. Mal nach Curslack zum Testspiel rausfährt. Dementsprechend war es schwierig genug, jemanden zu finden, der am Freitagabend noch Zeit und vor allem ein Auto hatte, um da hin zu gurken, denn die Anbindung an die Öffentlichen ist... bescheiden, vor allem, wenn erst mal die Bürgersteige hochgeklappt sind.
Zwei Kaoten machten sich also letztlich auf den Weg, um erneut dem Kohbau-Cup beizuwohnen. Das Line-up dieses Jahr irgendwie nicht so dolle, neben dem Gastgeber noch Voran Ohe und Vier- und Marschlande am Start. Aber wie es der Zufall – oder das Los – wollte, sollten die beiden nominell besten Teams gleich mal im „Halbfinale“ gegeneinander spielen. Letztes Jahr unterlag Vicky übrigens Curslack im Elfmeterschießen, allerdings im Finale.
Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich und machen wir es kurz: Genau das gleiche passierte dieses Mal auch, nur halt nicht im Finale. Elfmeterschießen und Vicky, das geht irgendwie nicht zusammen. Ich will jetzt nicht auf einzelnen Spielern rumhacken, aber mannomann... England lässt grüßen.
Vorm Penalty-Shoot-out gab es ein 1:1 in der regulären Spielzeit mit zwei beachtlichen Toren. Das erste gar für Curslack, die den Victorianern ohnehin arge Probleme bereiteten. Wenn man vorher nur gegen Bezirksligisten testet, ist ein engagierter und ambitionierter Oberligist eben doch was anderes. Nun ja, aber es gab erneut einige gute Ansätze, Namen spare ich mir auch mal, ich will schließlich nicht das ganze Team immer nur auf den vermeintlichen Star reduzieren. Er alleine hätte es ja schließlich auch nicht gebracht...
Ansonsten wurde die Zeit mit Quatschen verbracht, denn wir bekamen noch Besuch von einigen netten Kollegen aus der Hamburger Amateurfanszene, die tatsächlich irgendwo da draußen wohnen. Danke fürs Vorbeischauen, war mal wieder nett mit euch.
Hinterher ging es dann schnellstens nach Hause, war immerhin viel später geworden als angedacht!

Dienstag, 15. Juli 2014

Testspiel: SC Victoria - SV Lurup 3:0 (2:0)

Area 52 , ca. 30 ZuschauerInnen

Testspiel Nummer 3 stand auf dem Programm und unglücklicherweise wurde es nicht wie ursprünglich geplant am Stiefmütterchenweg in Lurup ausgetragen, sondern auf den heimischen Kunstrasen verlegt. Schade. Dafür sollte aber Neuzugang Marius Ebbers seine Premiere in blau-gelb geben. Hat er auch ganz ordentlich gemacht. Man merkte, dass da noch die Bindung ans Team fehlt und seine Bewegungen oft recht behäbig wirkten, aber seinen Torriecher stellte er beim 1:0 unter Beweis. Hat doch schon ein wenig an Patschinski erinnert. Der Vergleich drängt sich irgendwie immer auf. Der hat uns vor drei Jahren aber immerhin in die Regionalliga geschossen. Hoffen wir, dass Ebbers es ihm gleichtut.
Aber zurück zum Spiel. Blau-Gelb machte seinen Job ganz ordentlich und einige Neuzugänge zeigten, warum man sie geholt hat. Besonders der neue Carolus, Thiessen und Iscan wussten zu überzeugen. Aber auch die „Alteingesessenen“, wie Cem und Boock machten ein gutes Spiel. Der Erstgenannte steuerte auch in der ersten Halbzeit noch das 2:0 bei.
In Halbzeit zwei wurde gegen den Landesligisten dann ordentlich durchgewechselt und man merkte, dass danach ein wenig der Flow im Spiel fehlte. Hinten stand man auch nicht mehr zu sicher und ließ den Gegner zu der ein oder anderen Chance kommen. Dieser zeigte seinerseits allerdings auch Unzulänglichkeiten in der Abwehrarbeit und schenkte sich das 3:0 selber ein. In der Schlussphase machte Lurup dann nochmal ein wenig Druck, aber der Vicky-Kasten blieb zum Glück sauber. Insgesamt ein befriedigendes Ergebnis. Am Freitag steht dann der erste wirkliche Härtetest gegen Curslack an. Hoffentlich mit ähnlichem Ausgang.