Freitag, 23. Februar 2018

Oberliga, 22. Spieltag: SC Victoria Hamburg – TSV Buchholz 3:0 (2:0)


Stadion Hoheluft, 277 Zuschauer

Der Ball ist rund, ein Fußballspiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnt immer der SC Victoria. Unter diesem Motto stehen bisher die Auftritte im Jahr 2018. Auch gegen Buchholz konnte Blau-Gelb am Ende wieder jubeln – und dieses Mal musste man gar nicht erst bis zur vorletzten Spielminute warten, um erlöst zu werden.
Im Vergleich zu den anderen Partien war der Spielbeginn an diesem bitterkalten Freitag allerdings auch reichlich zäh. Torchancen waren Mangelware – allerdings nicht nur bei Vicky, sondern auch beim erschreckend harmlosen Gegner aus der Nordheide. Dass es momentan beim TSV nicht rund läuft, deutet schon der Blick auf den aktuellen 14. Tabellenplatz an, aber auch live und in Farbe war das eine ganz blutleere Vorstellung. Buchholz hat zwar noch nie durch ein Offensivfeuerwerk geglänzt, konnte aber bislang immer durch schnelles Spiel in die Spitze glänzen, um zum Torerfolg zu kommen. Davon sind sie jedoch momentan meilenweit entfernt. Kompakt stehen, ja, selbst angreifen, nein.
Und so dauerte es eine halbe Stunde, bis es zur ersten gefährlichen Szene des Spiels kam: Julian Schmid passte den Ball auf Luca Ernst, der auch prompt zur 1:0-Führung einnetzte. Kurz vor der Pause erhöhte Andre Branco dann mit einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoß auf 2:0.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Buchholzer dann etwas forscher aus der Kabine, allerdings strahlten sie auch weiterhin kaum Torgefahr aus. Stattdessen machte Dennis Bergmann dann den Sack zu: Wieder einmal gab es einen Elfmeter (Schmid war gefoult worden) für den SC Victoria und dieses Mal fackelte Bergmann nicht lange und versenkte den Ball zum 3:0-Endstand in den Maschen.
Die restlichen 15 Minuten hieß es dann rumstehen, auf den Abpfiff warten und dabei möglichst nicht erfrieren. Es gibt wahrlich Spiele, da macht es mehr Spaß zuzuschauen! Nachdem sich in den vorhergehenden Wochen auch deutlich mehr Menschen in der Fankurve eingefunden hatten, zogen die meisten heutige das heimische Sofa im Warmen vor. Dafür konnten die anwesenden Fans dann noch ein kleines Geburtstagspräsent von der Mannschaft in Empfang nehmen. Danke dafür, Jungs!


Freitag, 16. Februar 2018

Oberliga Hamburg, 21.Spieltag: SC Victoria Hamburg – WTSV Concordia 2:1 (1:1)

Stadion Hoheluft, 287 Zuschauer

Der 21. Spieltag stand unter einem ganz besonderen Motto, denn um Mitternacht sollte auf den 10-jährigen Geburtstag von Nordkaos angestoßen werden. Jep, es ist tatsächlich schon eine volle Dekade her, dass ein paar junge Menschen an einem Sonntagmorgen beim SC Condor aufgeschlagen sind, um den SC Victoria zu unterstützen. Bei einigen wurde daraus eine Liebe, die niemals endet, bei anderen war es dann doch nur ein (kurzes) Zwischenspiel. Aber in den zehn Jahren hat sich daraus tatsächlich eine kleine, aber feine, sehr vielfältige Fanszene entwickelt. Der Geburtstag sollte im Anschluss an das Spiel auf der vereinseigenen Kegelbahn mit der Fanszene gefeiert werden, aber dazu später mehr.

Freitag, 9. Februar 2018

Oberliga Hamburg, 20. Spieltag: SC Victoria Hamburg SV Curslack-Neuengamme 4:0 (1:0)

Stadion Hoheluft, 223 Zuschauer

Endlich wieder Fußball! Also so richtigen Fußball, bei dem es auch um etwas geht und nicht irgendwelche Testkicks gegen Teams, die man im Alltag sonst nie zu Gesicht bekommt und wo es letztlich scheißegal ist, ob man gewinnt oder verliert.
Wie ja hinreichend bekannt ist, hat der SCV nun 15 Heimspiele in Folge vor der Brust – und das auf neuem Geläuf. Die Premiere im umgebauten Stadion gab es ja schon im letzten Jahr gegen Niendorf, allerdings fühlte sich damals noch so einiges einfach falsch an. Das Ganze wirkte wie über den Zaun gebrochen, zumal das Drumherum im Stadion auch noch nicht fertig war. Prompt gab es auf der Baustelle eine Niederlage. Hätte man sich insgesamt sparen können! Stattdessen hätte man diese Partie zum „Rückrundenauftakt“ gegen Curslack-Neuengamme gleichzeitig auch zur Stadioneröffnung deklarieren können. Und jaha, es ist bekannt, dass es schon der 20. Spieltag ist, aber der erste Kick im neuen Jahr ist irgendwie immer wie Rückrundenauftakt.

Samstag, 3. Februar 2018

Testspiel: SC Victoria Hamburg - Bremer SV 3:1 (1:1)

Stadion Hoheluft, 30 Zuschauer

Die positive Entwicklung ging eine Woche später gegen den Bremer SV weiter. Die Laufwege passten nochmal besser zusammen und so konnte auch dieses Spiel gegen den Tabellenführer der Bremen-Liga mit 3:1 gewonnen werden (Tore: M. Bergmann, von Appen (Elfm.), Scharkowski). 

Natürlich war auch hier nicht alles Gold was glänzt, aber im Vergleich zur Vorwoche war noch einmal eine Steigerung sichtbar, sodass man mit der Vorbereitung bisher zufrieden sein kann.

Sonntag, 28. Januar 2018

Testspiel: SC Victoria Hamburg - Heeslinger SC 5:2 (1:0)

Stadion Hoheluft, 40 Zuschauer

Ende Januar gab es aber endlich wieder Fußball an der Hoheluft, der niedersächsische Oberligist aus Heeslingen (Elfter, mit vier Spielen Rückstand auf den Rest der Liga) war zu Gast. Was sich schon beim Spiel gegen Lüneburg andeutete, zeigte sich auch hier: Im Stadion ist einfach mehr Leben als auf der Area. Hatten die Regionalligisten viele Schlachtenbummler (wer hat sich eigentlich diesen bescheuerten Begriff ausgedacht?) mitgebracht, waren es gegen Heeslingen (neben ein paar Gestalten von da) v.a. Jugendmannschaften von Vicky samt Anhang. Es ist einfach schön zu wissen, dass das altehrwürdige Stadion jetzt nicht mehr nur alle zwei Wochen genutzt wird (und die Kosten für Rasenpflege etc. wurden nebenbei auch reduziert)!
Gegen die Gäste aus Niedersachsen gab es jedenfalls einen 5:2-Erfolg (Tore: 2x Scharkowski , M. Bergmann, Kohpeiß, Ernst). Die zwei Gegentore waren mehr als unnötig, hatte man den Gegner doch über 90 Minuten gut im Griff und konnte nach vorne hin mit gelungenen Spielzügen glänzen. Ein Fortschritt zum Spiel gegen Lüneburg zwei Wochen zuvor war auf jeden Fall zu erkennen, viel mehr kann in so einer Vorbereitung auch nicht erwarten.


Sonntag, 14. Januar 2018

Testspiel: SC Victoria Hamburg - Lüneburger SK Hansa 1:3 (1:2)

Stadion Hoheluft, 50 Zuschauer

In der Vergangenheit fror man sich als (mehr oder weniger, aber muss ja) interessierter Zuschauer den Allerwertesten in Curslack oder an der Area 52 ab. Heutzutage kann man das dank Kunstrasen auch direkt im Stadion. Und was soll man sagen, im Sitzen auf der Tribüne macht das Ganze schon mehr Spaß (oder so).

Gegen den aktuell Zwölften der Regionalliga Nord aus Lüneburg setzte es Mitte Januar eine 3:1-Niederlage. Allerdings klingt das Ergebnis jetzt höher, als es der Spielverlauf eigentlich hergab. Über weite Strecken konnte Blau-Gelb ganz gut mithalten, die nach Aussage des hofeigenen Regionalliga-Expertens ungefähr auf dem Niveau agierten wie sie es im Ligaalltag auch zeigten. Da sind sie zwar nicht übermäßig erfolgreich, aber immerhin.
Bei Vicky war gut zu erkennen, dass so mancher Spieler erst wenige Einheiten mit der Mannschaft absolviert hatte und so ein wenig Weihnachstrost musste auch erst einmal runter. Dafür sind Testspiele aber nun mal da und so grämte sich auch keiner der Anwesenden allzu sehr.


Freitag, 24. November 2017

Oberliga Hamburg, 18. Spieltag: SC Victoria Hamburg – FC Türkyie 2:0 (1:0)

Area 52, 70 Zuschauer

Am 24. November sollte dann doch noch das erste Oberliga-Heimspiel dieser Saison steigen. Man braucht keinem Leser dieser Gazette erklären wie das zustande kam. Nur so viel: Der SCV hat sich in der vergangenen Woche nicht gerade mit Ru(h)m bekleckert. Dass sich die Eröffnung des Stadions immer weiter nach hinten verschob, sorgte bereits in den letzten Monaten für Kopfschütteln hier und da. Dass aber bis kurz vor Anpfiff nicht kommuniziert wurde, wo denn jetzt eigentlich das Spiel gegen Türkyie stattfinden würde, war ein Paradebeispiel dafür, wie man es nicht macht. Die Zeitung mit den großen Buchstaben hatte nämlich bereits Tage vorher berichtet, dass der neue Kunstrasen im altehrwürdigen Stadion Hoheluft nicht rechtzeitig fertig würde. Gut, passiert und gehört irgendwie auch zum Charme des Amateurfußballs, dass eben nicht alles zu 100% klappt.

Was aber heutzutage auch ein Amateurverein, und ein derart ambitionierter wie der SCV sowieso, einfach hinkriegen muss, ist eine halbwegs vernünftige Kommunikation mit der Außenwelt. Ich muss als potentieller Zuschauer die Möglichkeit haben, spätestens am Mittag eines Abendspiels über vereinseigene Kanäle herauszufinden, wo und wann ein Heimspiel stattfindet, Punkt!

Über die nicht vorhandene Kommunikationsstrategie des Vereins bezüglich Transfers und anderen ähnlich gelagerten Dingen regen wir uns seit Jahren auf und haben immer wieder darauf hingewiesen, dass das Anlocken von Zuschauern durch „im Internet unsichtbar auftreten“ nicht gerade einfacher wird. Mittlerweile habe ich mich an diesen Umstand gewöhnt, man könnte auch von Resignation sprechen. Irgendwie würde es aber auch nicht mehr „mein“ SCV sein, wenn das plötzlich anders würde. Nichtsdestotrotz war es letzte Woche ein besonders unnötiger Fall, der sich hoffentlich nicht so schnell wiederholt. Jetzt aber genug des facebookesquen Rantens und mit dem Verweis, dass wir auch ein Stück weit stolz auf den schönen neuen Rasen sein können – es ist nämlich beileibe keine Selbstverständlichkeit, dass ein Verein wie Victoria jetzt eine Trainingsmöglichkeit bietet, die zumindest vom Untergrund her denen der großen Profivereine dieser Welt in nichts nachsteht – kommen wir dann auch endlich mal zum eigentlichen Zweck dieser Zeilen: Vicky gegen Türkyie!

Am ersten Spieltag der Rückrunde ging es also gegen die als Geheimfavoriten gestarteten Mannen aus Wilhelmsburg. Ein Blick auf die Tabelle verrät, der FC Türkyie ist ein so geheimer Geheimfavorit, dass sie selbst davon nichts wissen und auch nicht entsprechend spielen. Vorletzter ist sicherlich nicht das, was sie sich da vorgestellt hatten. Das Hinspiel gewann der SCV ja bereits und wie ihr sicherlich alle schon wisst, gelang das auch am vergangenen Freitag unter dem Funzellicht der Area 52. So richtig viel gibt es vom Spiel nicht zu erzählen, über weite Strecken dümpelte es mehr vor sich hin. Zwar sah der Jungreporter von der BILD mehr Chancen für die Gäste, diesem Eindruck wollten und konnten wir uns zur Halbzeit aber nicht anschließen. Schließlich führte Vicky da bereits mit 1:0, Nick Scharkowski hatte seinen 18. Saisontreffer markiert (Marius wer?). Diese Führung war ebenso verdient wie der 2:0-Endstand, auch wenn sogar wir zugeben mussten, dass Türkyie das ein oder andere Mal ganz gefällig vor‘s blau-gelbe Tor kam. Geklingelt hat es in selbigem aber nicht, dafür netzte Klaas Kopheiß in der 90. Minute zum 2:0 ein und die „Beeindruckendste Heimserie ever“ (patent pending) nahm ihren Anfang.


Angesichts des hohen Verletztenstandes (u.a. konnten Säulen wie Petztschke und Strömer, um nur zwei von vielen zu nennen, nicht mitwirken) kann man mit der Punkteausbeute in der Hinrunde relativ zufrieden sein. Wenn es da nicht dieses leicht nervige Überteam aus dem Osten gäbe, könnte man sich auf einen engen Kampf an der Spitze freuen. So ist das heutige Spiel gegen den Nachbarn (geographisch und tabellarisch) auch ein Spitzenspiel, aber halt nur im Kampf um den Vize-Titel. Aber das wäre ja auch schon mal was, viel mehr Titel kommen für uns diese Saison ja leider nicht mehr in Frage.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Oddset-Pokal, 4. Runde: WTSV Concordia – SC Victoria Hamburg 0:2 (0:0)

Bekkamp, 150 Zuschauer

Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich nicht. Oder doch? Hatten wir nicht erst im vergangenen Jahr im Oddset-Pokal gegen den WTSV Concordia gespielt und waren dort sang- und klanglos ausgeschieden? Jup, der ein oder andere mag sich erinnern…
Nun hieß es also wieder 4. Runde, ab nach Jenfeld. Dieses Mal allerdings mit ein wenig mehr Hoffnung im Gepäck, denn immerhin gab es in der Liga schon mal keine Niederlage. Vielleicht hat die Mannschaft also doch gelernt, wie man Cordi knackt?
Der kleine Haufen, der an diesem Feiertag tatsächlich Zeit und Lust auf Fußball hatte, war recht überschaubar, aber immerhin gab es viel zu erzählen, denn ein Teil der Belegschaft war gerade erst von einer Hopping-Tour aus Tschechien zurück gekehrt. Dazu wurde auch gleich mal das Vereinsheim von Cordi geentert und vom Buffet geordert. Am Vortag saß man noch im ehemals größten Stadion der Welt, im Strahov und futterte in der Geschäftsstelle von Sparta Prag Kartoffelsalat und Schnitzel…
Nun also Fischbrötchen bei Cordi, anschließend ein Bier und los ging es. Vicky legte gleich mal ein atemberaubendes Tempo vor und ließ Cordi weder groß mitspielen noch über die Mittellinie laufen. Dabei war klar, dass diese Geschwindigkeit nicht über 90 Minuten zu halten ist, aber immerhin konnte man sich eine Reihe von Chancen erspielen.
Leider wurde es noch nichts mit dem Torerfolg vor der Halbzeitpause und so gelang es den Gastgebern, mit etwas mehr Schwung aus ebendieser zurück zu kommen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem nicht selten unser Torhüter im Mittelpunkt des Geschehens stand. Nach einem kräftigen Schauer stand allerdings erst mal kurzzeitig der Regenbogen im Mittelpunkt, bevor Vicky endlich das erlösende Tor gelang.
Die letzten paar Minuten boten endlich mal so etwas wie Spannung, sodass auch am Rand alle lautstark mitfiebern konnten. In der Nachspielzeit machte Vicky dann endlich den Sack zu und erzielte den zweiten Treffer zum Einzug ins Achtelfinale! Yes!

Freitag, 22. September 2017

Oberliga, 9. Spieltag: SC Condor – SC Victoria Hamburg 0:6 (0:2)

Berner Heerweg (KRP), 160 Zuschauer

Mit wenig bis gar keiner Motivation meinerseits ging es am Freitagabend Richtung Farmsen zum Condorspiel. Zum Glück war der Weg nicht so weit, denn wenn der Gegner heute Wedel geheißen hätte, wäre ich wohl zuhause geblieben…
 An der Bahn traf ich dann auf den restlichen Haufen, der schon ordentlich am Vorglühen war. Klar, Freitagabend halt! Unterwegs flugs noch einen weiteren Kaoten eingesammelt, kamen wir gerade richtig, um die Mannschaft noch mal kurz in die Kabine zu verabschieden, während wir uns auf den Weg zum Kunstrasen machten. Der Rasenplatz in Farmsen hat tatsächlich noch nie zu unseren Favoriten gehört, insofern war die Entscheidung, am Freitagabend unter Flutlicht auf Kunstrasen zu spielen, definitiv schon mal die richtige der Raubvögel-Verantwortlichen. Auch wenn sie das am Ende des Tages vielleicht anders gesehen haben mögen…
Während der Vicky-Haufen die Biervorräte der Farmsener Außenstation plünderte, legten die Blau-Gelben auf dem Geläuf von Anfang ein ein hohes Tempo vor. Zu hoch für die Gastgeber, denn schon nach sechs Minuten erzielte Klaas Kohpeiß das 1:0 für die Guten. Dann folgte ein ziemlich gutes Fußballspiel mit vielen Chancen, zunächst jedoch keinen weiteren Toren. Erst kurz vor der Pause erzielte Len Strömer, der die Vorlage zum 1:0 gegeben hatte, das 2:0. Vorlage? Kohpeiß – nette Revanche.
In der zweiten Halbzeit brachen dann sämtliche Dämme. Die Vicky-Fans stiegen zumindest zum Teil auf Sekt um (knallt halt und war günstig), bis der Vorrat erschöpft war. Unsere Mannschaft zerlegte passend dazu die Gastgeber, sodass es zum Schluss 6:0 hieß. Nick Schwarkowski erzielte dabei noch einen netten Hattrick und am Ende des Abends waren alle glücklich. Zumindest alle, die zu Blau-Gelb hielten. Wir räumten noch brav das Trümmerfeld an der Seitenlinie auf (ja, wir können uns benehmen, wenn wir wollen) und verteilten uns flugs in alle Richtungen. Der Abend war schließlich noch jung…

Sonntag, 27. August 2017

Oberliga, 5. Spieltag: TSV Buchholz 08 – SC Victoria 1:1 (1:1)

Otto-Koch-Kampfbahn, 280 Zuschauer 

metronom-Tour nach Buchholz? Och nööööö… lieber vorher schon mal in der Ecke hoppen gehen und dann nett mit dem Auto vorfahren! So lautete der Plan von zwei Kaoten, die sich morgens früh aus dem Bett quälten, um vorher noch einem anderen Spiel beizuwohnen (ich kann mich nur gerade ums Verrecken nicht mehr an den Verein erinnern, aber das tut hier eigentlich eh nichts zur Sache).
Kurz vor Anpiff fuhren wir jedenfalls auf der Parkwiese in der Nordheide vor, um dort das zweite Auto zu begrüßen, das vorher ebenfalls anderweitig unterwegs war.
Im Stadion gab es jedenfalls erst mal was zu Futtern und zu trinken, auch wenn man einigen Leuten erst mal die Nutzung der richtigen Biersorte beibringen musste…
Der Vicky-Haufen war auch während der Partie äußerst gut aufgelegt, was allerdings weniger an der Darbietung auf dem Rasen als vielmehr am Kümmelschnaps lag, der in Strömen floss. Ja, man kann schon sagen, dass sich die Ultras von Victoria mittlerweile zu einer Sufftruppe weiterentwickelt haben! Prost!
Die Mannschaft tat sich derweil schwer – wie immer also, wenn es gegen Buchholz ging. Obwohl mittlerweile kaum noch jemand von der „goldenen Generation“ der Buchholzer auf dem Feld steht, wachsen die entweder jedes Mal gegen uns über sich hinaus (zumindest wenn ich mir den aktuellen Tabellenstand anschaue) oder Vicky macht sich aus unerklärlichen Gründen immer vor Angst in die Hosen, wenn es in die Nordheide geht.
Heute gab es jedenfalls ein mageres 1:1 zu sehen, das unserer Ambitionen nach oben nicht zuträglich war. Schade!