Freitag, 4. November 2016

Oberliga, 15. Spieltag: SC Victoria Hamburg – FC Süderelbe 7:0 (4:0)

Stadion Hoheluft, 176 Zuschauer

Allenfalls Magerkost hatten uns die Blau-Gelben in den vergangenen Wochen serviert – vor allem zuhause sah es finster aus! Drei sieglose Heimspiele in Folge, darunter zwei Unentschieden gegen Kellerkinder (inklusive Verspielen eines 3:0-Vorsprungs gegen Buxtehude) und einen glücklichen Last-Minute-Erfolg gegen den Aufsteiger Kosova. Wahrlich keine Glanztaten und schon gar nichts, was einem die Freudentränen auf die Wangen drückt, wenn man an einem feuchtkalten Herbstabend ins Stadion soll.
Nun sollte also Süderelbe auf dem Programm stehen und die Biographie ähnelte verflucht der von Halstenbek und Buxtehude: Nicht wirklich gut in Tritt gekommen, unten in der Tabelle am Rumkrebsen, tja, was kann da Besseres passieren, als ein Kick zum Aubauen des Selbstvertrauens gegen den SCV? Das könnten sich zumindest die Spieler von Süderelbe auf der ‚langen Fahrt‘ nach Eimsbüttel gedacht haben. Muss ja wahrlich dörflich da unten sein, denn einige der Anhänger der Südhamburger betonten uns gegenüber mehrfach, wie lang und aufregend doch die Anreise gewesen ist. Ahja. Wenn man denn einmal im Jahr aus dem Dorf in die große Stadt kommt...
Allerdings hatte Süderelbe nicht damit gerechnet, dass Miraculix in der Kabine bei Victoria seinen Zaubertrank hat stehen gelassen, denn unser Team wirkte von Anfang an wie ausgewechselt im Vergleich zu den vorherigen Partien: Man hatte wirklich sofort den Eindruck, dass sich die Jungs einiges vorgenommen hatten, denn alle waren von Anfang an hellwach und motiviert. Und so dauerte es knappe zehn Minuten, bis der arme Torhüter von Süderelbe den ersten Ball aus den Maschen fischen durfte. Marius Ebbers war der Übeltäter – und er hatte offenbar Spaß am Toreschießen gefunden, denn er stockte sein Konto im Verlauf der Partie auf ein Dreierpack auf. Danial Jadidi traf zudem doppelt, plus jeweils ein Treffer von Vincent Boock und Luca Ernst. Fertig war die Packung für die Gäste, denen man über weite Strecken der ersten Halbzeit die Oberligatauglichkeit absprechen musste. Das soll das Auftreten der Victorianer aber keinesfalls schmälern, denn wie wir wissen, ist es ja keine Selbstverständlichkeit, solche Spiele aufs Parkett zu zaubern.
Es wäre sicherlich allen Beteiligten zu wünschen, wenn das keine Eintagsfliege bleibt, sondern der Beginn für einen neuen Lauf voll mit supertollem Fußball und hohen Siegen wird...

Freitag, 28. Oktober 2016

Oberliga, 14. Spieltag: SC Victoria – Buxtehuder SV 3:3 (2:0)

Stadion Hoheluft, 227 Zuschauer

Was haben wir wieder für einen Spaß gehabt am Freitag… nicht. Irgendwie ist bei den Heimspielen der Wurm drin, aber mal so richtig. Da kommt der Tabellenletzte, du freust dich auf einen lockeren Aufgelopp und über gutes Herbstwetter, bis zur 57. Spielminute läuft auch alles nach Plan und dann schlägst du nur noch mit dem Kopf gegen die Wand.
Was war passiert? Fangen wir mal vorne an. Nachdem während der letzten Heimspiele der Container nicht geöffnet werden konnte, sollte es heute endlich mal wieder rund gehen im Shop – und wie. Es war geradezu so, dass uns die Leute die Bude einrannten. Überhaupt: Wer damit gerechnet hat, dass feuchtes Wetter und ein unattraktiver Gegner die Leute zu Hause hinterm Ofen verharren lassen, sah sich getäuscht. Die Zuschauerzahl durchaus ordentlich mit über 200 Menschen. Darunter auch eine Reisegruppe von Studienkollegen, die einmal im Jahr gemeinsam auf Fußballtour gehen. Op‘ Swutsch, quasi, wie der Norddeutsche sagen würde. Dieses Jahr war Hamburg an der Reihe und den Auftakt bildete unser Spiel gegen Buxte. Zunächst deckte sich die Truppe mit Vicky-Artikeln ein, später leistete sie uns in der Kurve Gesellschaft und ließ auch das ein oder andere Liedchen vom Stapel. Zwischen Ebbe Sand und unserem Ebbe besteht zwar ein Unterschied, aber da Marius Ebbers heute nicht spielen konnte, wurde eben der Ex-Schalker besungen.
Auch sonst war gut was los, allerdings fehlte dieses Mal die Trommel-Truppe aus Buxtehude, die im letzten Jahr noch ihr Team unterstützte. War ja klar, dass das wieder mal eine einmalige Angelegenheit war. Wahrscheinlich die Zweite Mannschaft und ein paar Kumpels der Spieler, die die weite Reise in die große Stadt dazu genutzt hatten, anschließend auf der Reeperbahn zu versacken. Dieses Mal meinten lediglich einige Angehörige rumstressen zu müssen. Dorfatzen, die einen auf den Dicken machen, geiler geht‘s nimmer... Klar, dass es Ärger gibt, wenn man sich demonstrativ zwischen die Heimfans stellt.
Aber gut, das Spiel lief zunächst absolut nach Plan: Das Treiben von Buxtehude erinnerte weitestgehend an die Luruper Truppe aus dem letzten Jahr, mit Oberliga hatte das nicht viel zu tun. Wie ein wild gewordener Hühnerhaufen, der den „Großen“ dabei zusieht, wie sie Fußball spielen. Ruckzuck nutzte Vicky die Überlegenheit zur 2:0-Führung bis zur Pause und einzig die Chancenverwertung war mal wieder mangelhaft. Es hätte auch mal locker 7 oder 8:0 stehen können. Aber wer rechnet schon damit, dass ein 2:0-Vorsprung gegen den Tabellenletzten nicht ausreicht?!
Vor allem, wenn das eigene Team in der 48. Minute noch auf 3:0 erhöht. Tore übrigens von Mirco Bergmann und zwei Mal Danial Jadidi, der bis dato eine gute Figur machte.
Als Zuschauer konnte man sich den Kick auch wirklich gut geben, es war ordentlich Alarm und Vicky spielte munter weiter in eine Richtung.
Was dann in der 57. Minute ff. passierte, ist mir auch mehrere Tage später noch völlig unverständlich. Irgendwie gelang Buxtehude ein Tor. Okay, kann mal passieren. Das dachte sich wohl auch die gesamte blau-gelbe Mannschaft und stellte in der Folge das Fußballspielen ein. Eine Minute später erzielte Buxtehude das zweite Tor. Ups, was‘n da los? Scheinbar immer noch in der Gewissheit, dass man das Ding ja wohl locker nach Hause fährt, tat Vicky von nun an… nichts. Buxtehude leistete sich in der 61. Minute noch einen Platzverweis durch eine Gelb-Rote, bekam dadurch aber dermaßen Oberwasser, dass sie fünf Minuten später den 3:3-Ausgleichstreffer erzielten. Sprachlos, völlig entsetzt und versteinert musste man jetzt ansehen, wie der SCV es 20 Minuten gegen den dezimierten Tabellenletzten nicht auf die Ketten bekam, erneut ein Tor zu schießen. Selbst als der Schiri Mitleid bekam und noch einen Buxte-Spieler zum Duschen schickte, änderte sich nichts an der Hilflosigkeit, von der die Victorianer befallen waren. Eine Kreisliga-Truppe hätte es besser gemacht! Da offenbar auch Jasko nicht wusste, was da mit seiner Truppe passiert ist, lud er für den nächsten Tag alle um 8 Uhr zum Sondertraining ein. Ich hoffe, der SCV hat dabei seine Torgefährlichkeit wieder entdeckt. Sie muss irgendwo im Stadion Hoheluft verloren gegangen sein...

Sonntag, 23. Oktober 2016

Oberliga, 13. Spieltag: Klub Kosova – SC Victoria Hamburg 1:2 (0:1)

Dratelnstraße, 180 Zuschauer

Das erste Mal im Oberliga-Betrieb zum Aufsteiger vom Klub Kosova, Freude pur! Es gab zwar schon mal einen Pokalkick vor einiger Zeit gegeneinander, aber das ist doch noch was anderes. Und besser als ständig nach Pinneberg rauszugurken! Dann lieber schnell nach Wilhelmsburg. Es entbrannte auf der Anreise zunächst noch ein Streit darüber, ob man nun die paar Meter von der S-Bahn zum Platz zu Fuß oder per Bus zurücklegen sollte, letztlich setzte sich die faule Fraktion aber durch und der Troß stieg in den Bus.
Bei Ankunft lief auf dem Kunstrasen noch ein Kick der Damen, während sich die Herren auf dem nebenan gelegenen Rasenplatz warm machten. Warum das Spiel nicht auf dem gut gepflegten Rasen ausgetragen wurde, ist allerdings einigermaßen unverständlich. Das bedeutet nämlich letztlich, dass der Autor dieses Artikels immer noch kein Kreuz am Rasenplatz setzen kann und noch mal wiederkommen muss. Na gut, es gibt Schlimmeres. Wir suchten uns also einen Standort am umläufigen Wellenbrecher (höhö) und standen bald recht dicht gedrängt neben den jüngeren Anhängern des albanisch geprägten Vereins.
Bei Vicky fiel unterdessen als erstes ins Auge, dass unser Trainer nicht anwesend war. Wie sich hinterher herausstellte, weilte er in Köln, um einen weiteren Trainerschein zu machen. Na, ruft die Bundesliga? Der HSV dürfte bald wieder einen freien Posten zu besetzen haben…
Ansonsten sah man den verletzten Dennis Bergmann auf Krücken am Platz rumhoppeln – leider ist das immer wieder ein ganz trauriges Bild, wenn man weiß, wie lange er ausfällt.
Für Ruhe und Ordnung sorgten unterdessen die Ordner, die alle unter ihren Leibchen Klamotten des Klub Kosova trugen… kennt man ja. Ich weiß gar nicht, warum man sich beim SCV diese Ordner-Kosten nicht auch spart – mir würde so ein gelbes Leibchen hervorragend stehen! ;-)
Die Partie ging jedenfalls gleich mit ordentlich Feuer los. Vicky spielte endlich mal wieder ansprechenden Fußball und man merkte der Mannschaft an, dass sie hier wirklich was holen wollte. Leider passte es mit der Zielgenauigkeit mal wieder nicht so ganz, aber zumindest wurde die Abwehr der Gastgeber gleich mal gehörig unter Druck gesetzt. Vor allem Marius Ebbers fiel im Lauf der Partie immer wieder dadurch auf, dass er aktiv in Zweikämpfe ging und versuchte, den Ball entsprechend zu verteilen, wenn andere Leute besser standen als er. Kennt man sonst ja gar nicht von ihm, aber vielleicht hat der geniale Seitfallzieher aus dem letzten Spiel bei ihm unerwartete Lebensgeister geweckt? Von einem dritten Frühling wage ich jetzt mal noch nicht zu sprechen...
Neben Marcel Rodrigues, der wie immer dafür zuständig war, sich beim Gegner unbeliebt zu machen und Freistöße herauszuholen, wollte es heute übrigens noch ein weiterer Spieler von Vicky wissen: Pascal El-Nemr – oder „El-Nehmer“, wie der Kenner sagt – legte ordentlich einen aufs Parkett, bzw. in die Sandhölle von Kosova. Der Kunstrasen war nämlich mit so einer dicken Sandschicht überzogen, dass man auch locker eine Partie Beachvolleyball auf dem Geläuf hätte spielen können. Die Spielfreude des Nehmers mündete in der 21. Minute schließlich im 1:0-Erfolg für die Guten. So eine Provokation! Das dachten sich zumindest die Einheimischen, aber dazu später mehr.
Die Führung war jedenfalls alles andere als komfortabel, denn Kosova steckte nicht auf, sondern suchte ebenfalls den Torerfolg. Und was soll man sagen, wann immer sie in unsere Abwehrkette stießen, musste einem Angst und Bange werden. Wäre da nicht VICTORia in unserem Tor gestanden, hätte es zur Pause jedenfalls nicht mehr 1:0 gestanden!
So ging es jedenfalls mit mächtig Dampf nach kurzer Pause weiter, denn der Aufsteiger hatte ebenfalls die Lücken in der blau-gelben Abwehr bemerkt und setzte nun alles daran das auszunutzen. Das gelang dann tatsächlich auch in der 57. Minute, als Farhari das 1:1 erzielte. Fortan war das Ganze ein offener Schlagabtausch, bei dem zunehmend auch Nettigkeiten untereinander ausgetauscht wurden. Vicky übernahm gegen Ende der Partie zwar wieder das Zepter, aber erneut wurde alles andere aber nicht das Tor getroffen. Bis in die allerletzte Minute der Nachspielzeit sollte es dauern, bis Marius Ebbers seine gute Leistung schließlich krönte und nach Vorarbeit von unserem Nehmer schließlich den Siegtreffer erzielte. Welch ein Jubel, vor allem, da der Schiri gleich danach abpfiff.
Nun war allerdings erst recht die Hölle los, denn zum einen wollten die Kosova-Anhänger eine glasklare Abseitsstellung unseres Goalgetters beobachtet haben und zum anderen hat sich El-Nemr wohl etwas daneben benommen. Auf jeden Fall rotteten sich die Horden zunächst am Spielfeldrand zusammen, während sich auf dem Platz schon beide Mannschaften recht anspannt Aug in Aug gegenüber standen. Die Sportler blieben allerdings weitestgehend fair, während sich nun ein kleiner Mob Kosova-Anhänger auf den Weg zu den feiernden Victorianern aufmachte. Allerdings gingen die Ordner zunächst dazwischen und verhinderten blutige Nasen.

Wir warteten zunächst noch ab, ob es beim Abmarsch der Spieler noch zum Austausch von nonverbalen Nettigkeiten kommen würde, allerdings schien dem nicht so zu sein, sodass wir uns Richtung Bushaltestelle davon machten. Als kurz danach drei Streifenwagen mit Blaulicht an uns vorbei Richtung Platz fuhren, wussten wir, dass wir etwas falsch gemacht hatten. Wer nun wem wo genau eine wohin gelangt hatte, konnte man hinterher wie immer im Internet nachlesen – Was ein Spaß! Zum Glück waren nicht mehr Medienvertreter anwesend, sonst hätte es gleich wieder geheißen: „Jaja, die Migrantenvereine immer“, was natürlich völliger Quatsch ist. Das gleiche ist in Pinneberg nämlich auch schon passiert.

Samstag, 22. Oktober 2016

Landesliga Hammonia, 13. Spieltag: SC Victoria II - SV Eidelstedt 2:4 (1:3)

Kunstrasen Lokstedter Steindamm, ca. 100 Zuschauer

Und schon wieder die Zweite! So oft, wie diese Saison, dürften wir schon seit Jahren nicht mehr dabei gewesen sein. Heute ging es gegen den Tabellennachbarn (12.) aus Eidelstedt.
Nach dem am Ende doch recht starken Auftritt letzte Woche im Kreis Pinneberg, erwarteten wir, dass die Truppe dieses Mal auf heimischen Geläuf nochmal 'ne Schippe drauflegt und vielleicht sogar als Sieger vom Platz geht. Denkste!
Wir fühlten uns tatsächlich an den letzten Auftritt erinnert, weil es nach 16 Minuten bereits 3:0 für die Gäste stand. Auch dieses Mal wirkte Victoria in der Anfangsphase völlig von der Rolle. Einfach nur desolat war die erste Viertelstunde dieses Spiels. Immerhin konnte Daniel Tramm in der 20. Minute auf 1:3 verkürzen. Warum es aber immer einen Weckruf dieser Art braucht, um ins Spiel zu finden? Ich weiß es nicht.
1:3 war dann auch der Halbzeitstand und Ronny und ich verzogen uns auf einen Irish Coffee in den Vorraum der Sporthalle. Kalt ist es nämlich geworden!
Zehn Minute nach Wiederanpfiff konnte der SVE auf 4:1 erhöhen. Nur minimal besser war bis dahin das Spiel unserer Kicker. Daniel Tramm konnte in der 74. Minuten noch das 2:4 erzielen, aber auch das war nur Ergebniskosmetik. Zu allem Überfluss fing sich Louis Hacker (geliehen aus der ersten Mannschaft) kurz vor Schluss noch die Ampelkarte wegen zweimaligen (!) Meckerns ein. Absolut unnötig, aber es passte ins Bild.
Eidelstedt war nicht wirklich besser, konnte das Spiel aber routiniert für sich entscheiden und die Fehler der Victorianer nutzen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Lage am kommenden Sonntag bessert, wenn die Zweite beim FC Elmshorn - ebenfalls aus dem unteren Tabellendrittel (11.) - zu Gast ist.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Landesliga Hammonia, 12. Spieltag: FC Union Tornesch - SC Victoria II 3:3 (3:0)

"Torneum", ca. 100 Zuschauer

Willkommen in Tornesch. Tornesch? Das andere Uetersen? Nichts hätte mich dort hinaus geführt, es sei denn unsere Zweite ist zu Gast. Zusammen mit Ronny ging es per Regionalbahn nach Tornesch. Immerhin rief auch ein neuer Ground, das sogenannte Torneum. Das Torneum ist wahrlich eine nette Sportanlage: zwei Kunstrasenplätze, ein Rasenplatz, Soccerhalle mit drei Spielfeldern und einer netten "Sportsbar". Entstanden ist das Torneum im letzten Jahr, nachdem die Stadt Tornesch das alte Vereinsgelände für Wohnungsbauzwecke verkaufte und ein bisschen Geld übrig hatte. Den Verein dürfte es gefreut haben. Die ganze Anlage ist wirklich vorzeigbar und zukunftssicher. Noch dazu hat man einen "unique selling point" im Vergleich zu den anderen Sportvereinen der Umgebung, der den Fußballern die Vereinswahl deutlich erleichtern dürfte.
Sportlich erwarteten wir beiden Hübschen gar nicht mal so viel: Vicky II kurz vor den Abstiegsrängen auf Platz 13 und die Gastgeber als Tabellenfünfter.
Schwungvoll begann das Spiel: Tornesch bestimmte die erste Hälfte durchweg das Spiel, konnte nach 16 Minuten das 1:0 markieren; das 2:0 folgte nach 30 Minuten und nur vier Minuten später war auch schon der Halbzeitstand von 3:0 markiert. Verwundert rieben wir uns die Augen, das war ja mal weniger als gar nichts, was die Zweite in den ersten 45 Minuten bot. 
Wir hofften für die zweite Hälfte auf Besserung und so sollte es auch geschehen. Entweder war irgendein Zusatzstoff im Pausentee oder Trainer "Goddy" fand einfach nur die richtigen Worte in der Halbzeitansprache.
Vicky II trat wie ausgewechselt auf und wusste spielerisch und kämpferisch tatsächlich zu gefallen. Daniel Tramm erzielte in der 51. Minute den Anschlusstreffer. Zehn Minuten später war es eben jener, der auf 2:3 verkürzen konnte. Es folgten etliche Chancen für die Zweite; allerdings auch immer wieder gefährliche Konter der Unioner, die Ligaleihgabe Tim Wiegand im Tor allerdings souverän zu entschärfen wusste. Ganz anders die andere Leihgabe aus der Oberliga: Marcel Rodrigues. Dessen Auftritt wirkte lustlos, fast schon bockig. Darauf kann man gerne verzichten. Ist sicherlich nicht schön, aus "disziplinarischen Gründen" in der Landesliga zu kicken, aber etwas mehr Einsatz für die "Blau-Gehelben" würde ich mir schon wünschen. Uffta! 
Wir hielten die Messe fast schon für gelesen, als im wirklich allerletzten Spielzug auf Freistoß für Vicky entschieden wurde und wieder einmal Daniel Tramm den Freistoß direkt in die Maschen platzierte (90+3)! Was' ein lucky punch zum Abschluss, danke dafür!

Freitag, 14. Oktober 2016

Oberliga, 12. Spieltag: SC Victoria Hamburg – SV Halstenbek-Rellingen 0:0

Stadion Hoheluft, 110 Zuschauer

Buhu, was war denn los? So ein blutleerer Kick kommt zum Glück nur alle paar Wochen mal vor. Ansonsten wäre es auch eine glatte Lüge, wenn man irgendjemandem von dem tollen Sport namans Fußball erzählen würde. Sämtliche Amerikaner, die sich dieses Spiel angesehen hätten, wären aber ohnehin schon nach einer einer Halbzeit eingeschlafen, denn fassen wir es kurz: In der ersten Hälfte tat sich mal gar nichts auf dem Rasen. Man hätte da auch 22 Pappkartons aufstellen und darauf warten können, dass der Wind einen umbläst. Für die action-verwöhnten Amerikaner, in deren Heimatsportarten wortwörtlich alle paar Sekunden etwas passiert, ist ein normales Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft ja schon langweilig genug, vom Amateurfußball ohne Tore mal ganz abgesehen. Auch der Autor hätte an diesem kühlen Freitagabend lieber zuhause im Warmen gesessen und die 500 Werbepausen eines American-Football-Spiels über sich ergehen lassen, aber so hatte man immerhin mal Zeit, um mit einigen Leuten ausgiebig zu quatschen.
Nach der Pause ging es dann minimal spannender weiter, denn beide Teams spürten, dass die drei Punkte eigentlich recht einfach auf dem Rasen zu finden waren. Nur wo hatten sie sich versteckt? Vicky testete nach und nach sämtliche Orte um den gegnerischen Kasten herum, allein auf die Idee, mal mitten rein zu ballern, kam keiner der Spieler. HR war noch harmloser und wenn dann doch mal ein Spieler den Weg in Richtung blau-gelber Maschen suchte, gab es da ja noch einen Torhüter.
Erst gegen Ende kam dann etwas „Ääääääkschn“ in die Partie, wie der gemeine eingebürgerte Amerikaner zu sagen pflegt, aber die Action war eher unerfreulicher Art: Erst erwischte es Dennis Bergmann, der verletzt vom Spielfeld musste. Wie sich mittlerweile rausgestellt hat, hat er sich nachhaltig das Knie lädiert, Kreuzbandriss inklusive. Igitt! Das ergibt leider eine lange, lange Pause. Gute Besserung, Junge!
Etwas kürzer dürfte die die Pause für die beiden Rotsünder Wacker und Jeske ausfallen, die sich irgendwie in die Wolle bekamen. Jungs, wenn ich Boxen sehen will, gehe ich zum Eishockey!

So blieb es letztlich beim schwachen 0:0, über das sich zumindest die Hausherren mehr als geärgert haben dürften. Die Ansprüche liegen woanders und das sind ganz klar zwei verschenkte Punkte im Kampf um weiteres Erklettern der Tabelle.

Freitag, 7. Oktober 2016

Oberliga Hamburg, 11. Spieltag: TuS Osdorf – SC Victoria 1:3 (1:1)


Blomkamp, 380 Zuschauer

Freitagabend, Flutlicht und Fußball! Nein, das ist kein Vicky-Heimspiel – das ist der Auswärtsmob Victoria! Und zwar zu Gast am Osdorfer Blomkamp – ohne den Grand-Charme, dafür mit „le grand Schamgefühl“ auf Seiten der Heimfans.
Der „Turn- und Sportverein Osdorf von 1907 e.V.“ – ehemals Pokalschreck auf dem roten Rasen und nun Oberligaaufsteiger – konnte vor dem Spiel eine nette kleine Serie von drei Siegen aufweisen, davor gab es beachtliche Punkteteilungen gegen die Topmannschaften aus Dassendorf und Barmbek. Die Ausgangslage der Blau-Gelben setze ich mal als bekannt voraus. Es versprach also ein heißer Tanz auf dem neuen Geläuf in Alt-Osdorf zu werden!
Heiß begann es auch, weil Osdorf mit „Ecke – Kopfball – Tor“ durch Hounsiagama bereits nach sieben Minuten in Führung ging. Zwei Minuten später wurde Len Strömer im Osdorfer Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Sergej Schulz gab sich alle Mühe, den fälligen Elfmeter zu verwandeln, doch Claus Hencke im Kasten der Heimmannschaft parierte glanzvoll. Zum Dank schallte es „Lutscher, Lutscher, Lutscher“ aus der Ecke der „Fußballrocker Osdorf“. Stabile Leistung, ihr Luschen!
Vom verschossenen Elfer unbeeindruckt zeigten sich in der 13. Minute Dennis Bergmann und Len Strömer. Ersterer sah Letzteren und dieser schob nach starkem Sprint zum 1:1-Ausgleich ein. Der Rest der ersten Hälfte bot für die Zuschauer einiges an gutem Fußball und noch besseren Tormöglichkeiten, beide Mannschaften hatten Chance um Chance. Ähnlich gut waren allerdings auch die beiden Keeper aufgelegt und so ging es schiedlich-friedlich mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Halbzeitpause.
Die zweite Hälfte blieb ebenso spannend wie die ersten 45 Minuten: Während der TuS durch Standards und gefährliche Konter auf sich aufmerksam machte, hatte unsere Victoria deutlich mehr Spielanteile und zeigte streckenweise guten Fußball. Nach etlichen vergebenen Möglichkeiten, hieß es mal wieder „Maaaaaaaaariiiiiiiiiiiiuuuuuuuuuuus“. Zehn Minuten nach seiner Einwechslung und nach zwei Wochen Verletzungspause, konnte der „hippe Alt-Star aus der Schanze“ zeigen, dass seine Tore manchmal ganz schön wichtig sind. Nach perfekter Vorlage von Len Strömer ließ er den Keeper der Gastgeber ganz lässig stehen und brauchte nur noch ins leere Tor einschieben (79. Minute). Drei Minuten später wurde der drei-Punkte-Auswärtssack dann zugemacht, als Sergej Schulz alles wieder gut machte und auf 1:3 erhöhte.
Für die drei verwesenden anwesenden Allesfahrer ging es nach dem Spiel weiter ins nahegelegene „Rugen-Eck"“ wo man mit Jukebox und Kümmel noch ordentlich versackte. „Kutscher! Ich muss mal raus!“






Freitag, 30. September 2016

Oberliga, 10. Spieltag: SC Victoria Hamburg – HSV Barmbek-Uhlenhorst 0:1 (0:0)

Stadion Hoheluft, 387 Zuschauer

Als ich zur Pause das Stadion verlassen habe, stand es noch 0:0, verdammt! Was also ist schief gelaufen und warum muss eigentlich jemand, der nicht das ganze Spiel gesehen hat, den Spielbericht schreiben? Fragen über Fragen, auf die wir leider nicht alle eine Antwort finden.
Zumindest ein Antwortansatz zur ersten Frage könnte bereits die äußerst maue erste Halbzeit der Partie gewesen sein. Da war nicht nicht viel zu sehen von einem Spitzenspiel – obwohl der letztjährige Zweite gegen den Dritten spielte. Der Kick plätscherte uninspiriert vor sich hin, Highlights gab es keine. Stattdessen machte sich gepflegte Langeweile breit. Da hilft dann nur noch Alkohol, zumindest beim Publikum. Selbst Torschüsse fanden nicht wirklich statt – außer man zählt das wilde Dreschen des Balls aus der zweiten Reihe in Richtung des gegnerischen Kastens bereits als solchen. Davon gab es dann nämlich doch ein paar Versuche. Aber da im Fußball ein solcher Kasten gemeinhin von einem Torhüter bewacht wird und sich in HZ1 keiner der beiden eine Blöße gab, ging es torlos in die Pause.
Damit wäre mein Bericht nun eigentlich beendet, immerhin mit einem Punkt für den SCV. Aber aus Gründen, die hier nun nichts zur Sache tun, musste ich das Spiel wie erwähnt nach 45 Minuten verlassen und stattdessen über den Ticker weiter verfolgen. Und da musste ich dann irgendwann leider lesen, dass der Gegner zum Torerfolg gekommen war. Mist! Leider blieben Nachrichten à la „Ausgleich zum 1:1 durch XYZ“ und „Toooooooor für den SCV!“ danach auch aus. Am Ende war dann nur noch Schweigen im Walde. Meist kein gutes zeichen. Entweder ist der Tickerschreiber dann ins alkoholgeschwängerte Koma gefallen oder er ärgert sich so sehr, dass er seine Arbeit einstellt. Was an diesem Freitag der Grund war… nun, das ist auch eine der Fragen, die offen bleiben muss.



Samstag, 24. September 2016

Oberliga Hamburg, 9. Spieltag: TuS Dassendorf – SC Victoria Hamburg 3:1 (1:1)


Wendelweg, 207 Zuschauer

Man muss es doch immer wieder lieben, das Leben auf dem Dorf. Da stellt sich ein Verein, der vom Kader und von den Kosten des selbigen her in der Regionalliga spielen könnte, aber lieber jahrein, jahraus Hamburger Meister wird, neue Ersatzbänke auf den Platz. Man könnte jetzt denken, dass das außer die roundabout 20 Menschen, die da bei zwei bis drei Fußballspielen pro Woche drauf sitzen, kein Mensch interessieren würde. Damit würde man aber falsch liegen. Schließlich sind wir hier mitten auf dem Schleswig-Holsteinischen Dorf und da findet sich immer ein profilsüchtiger, der meint, allen den Spaß zu verderben. Überproportional oft sind solche Menschen als Platzwärte tätig und so auch in diesem Fall. Der beschwerte sich nämlich, dass die neuen Bänke ihm das Rasenmähen erschweren, weil er ja jetzt extra einmal drum rum mähen müsse. Jeder Leser mit ein wenig Herz im Körper kann die Tragweite dieser immensen Problematik natürlich komplett nachvollziehen und ist null überrascht, dass aufgrund dieser Tatsache bis in den Freitagabend vor unserem Gastspiel in Dassendorf hinein unklar war, ob die Gemeinde den Platz sperren würde oder nicht. Das ist dieselbe Gemeinde, die Plänen eines Stadionbaus zwecks Aufstieg in die Regionalliga den Riegel vorgeschoben hat. Das wiederum ist eine weitsichtige Entscheidung, schließlich ist es Anhängern anderer Regionalligavereine eigentlich auch nicht zuzumuten, da irgendwie hinkommen zu müssen. Aber genug von profilsüchtigen Ersatzbänken und dem Dorfleben, hier soll's um Fußball gehen!
Und der wurde an diesem Samstagmittag gespielt, besser allerdings leider vom amtierenden Meister. Man bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn man anerkennt, dass Dassendorf an diesem Tag schlicht und einfach besser war und damit auch verdient gewonnen hat. Es war aber auch für unsere Jungs eine denkbar undankbare Aufgabe, ausgerechnet nach dem Gastspiel des Dorfs bei Kosova in der Vorwoche dort antreten zu müssen. Dort hatten die nämlich verloren und kamen natürlich mit einer Menge Wut im Bauch auf den Platz. Das ist wie wenn der FC Bayern gegen Ingolstadt verliert, der nächste Gegner muss dafür in der Regel zahlen. Die Sache nicht einfacher gemacht haben die Ausfälle beim SCV: Marcus Rabenhorst, Torben Wacker und Marius Ebbers sind schon Namen, die man gerne bei so einem Spitzenspiel dabei gehabt hätte. Während Letzterer an einer Verletzung laboriert, waren die ersten beiden beruflich verhindert.
So kam Stanley Owusu zu seinem Debüt in der Oberliga und auch sonst musste kräftig umgebaut werden. So überraschte es wenig, dass die Gastgeber das Spiel über weite Strecken der 90 Minuten klar im Griff hatten. Was allerdings überraschte, war die Führung für die Siegesgöttin nach 42 gespielten Minuten. Mirco Bergmann konnte einen technischen Patzer eines Abwehrspielers ausnutzen und zum umjubelten Führungstreffer einnetzen. Hätte man diese Führung in die Pause gerettet, hätte das Ganze eventuell einen anderen Ausgang nehmen können. Das Wörtchen „hätte“ deutet es dezent an, die Führung hielt nicht lange. Mit dem Pausenpfiff konnte Dassendorf nach einem Standard den Ausgleich erzielen, das Spiel begann also im zweiten Abschnitt wieder von neuem.
Und eigentlich spielte da nur die TuS. Victoria kam nicht ins Spiel hinein, Dasse erspielte sich Gelegenheiten im Minutentakt. Nur durch Glück dauerte es bis zur 70. Minute, als abermals nach einem Standard das natürlich vollkommen verdiente 2:1 fiel. Im direkten Gegenzug hätte Strömer den Ausgleich besorgen können, mehr als ein laues Lüftchen von einem Schuss gelang ihm aber frei vorm Torwart auftauchend nicht. Danach spielte wieder nur der Hausherr und erhöhte zehn Minuten vor Schluss, wie sollte es auch anders sein, wieder durch einen Standard auf 3:1. Letztlich ist man mit diesem Endergebnis aus SCV-Sicht noch relativ gut bedient gewesen, derart klar war die Überlegenheit der Schleswig-Holsteinischer vor allem im zweiten Abschnitt.
Dieses Spiel hat gut gezeigt, dass die Mannschaft noch nicht so weit ist, um in Spielen gegen Spitzenteams der Oberliga zu bestehen, wenn gleich mehrere Stammkräfte ausfallen. Wenn dann noch einer der Besten der vergangenen Wochen einen schlechten Tag erwischt, wie Strömer an diesem Samstag, dann kann man mit einer 3:1-Niederlage fast schon zufrieden sein, siehe Saisonauftakt bei Concordia. Jetzt gilt es dieses Spiel schnellstmöglich hinter sich zu lassen und gegen BU eine neue Serie zu starten.

Freitag, 16. September 2016

Oberliga Hamburg, 8. Spieltag: SC Victoria Hamburg – TSV Buchholz 08 3:2 (2:1)


Stadion Hoheluft, 216 Zuschauer

Nach dem überzeugenden Sieg in Wedel galt es gegen den TSV Buchholz die Siegesserie weiter fortzusetzen. Einer, der sonst immer bei Heimspielen des SC Victoria anzutreffen ist, war heute nicht dabei. Werner Busch war im Laufe der Woche verstorben, weshalb unsere Mannschaft heute in Trauerflor auflief. Werner war über 60 (!) Jahre Mitglied im Verein und engagierte sich auf verschiedenen Ebenen. Dabei nahm er kein Blatt vor dem Mund, wobei seine Worte aufgrund seiner positiven Art stets ernst genommen wurden. Auch wir von Nordkaos sprechen allen Angehörigen und Freunden unser Mitgefühl aus.
Nach der Trauerminute dauerte es lediglich 13 Minuten, bis die Blau-Gelben in Führung gingen, Strömer erzielte diese. Ein paar Zeigerumdrehungen später konnte Dennis Bergmann auf 2:0 erhöhen, sodass die Weichen für einen netten Fußballabend früh gestellt waren.
Nach einer halben Stunde wurde der Abend aber vor allem erst einmal nass: Es fing in Strömen an zu regnen, sodass sich nach und nach die Massen unter die Tribüne flüchteten. Wir sahen gar nicht ein, sich von so popeligem Wasser diktieren zu lassen, wo wir stehen, sodass wir stoisch auf unseren Plätzen im Block C ausharrten (#Victorialäuftnicht #Fußballmussrealbleiben).
Dort sahen wir knappe zehn Minuten vorm Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer durch die Gäste aus der Nordheide. Natürlich wurden böse Erinnerungen an den Spielverlauf des Derbys gegen Altona zwei Wochen zuvor wach, zur Pause konnte Vicky aber den Vorsprung verteidigen. Nach der Pause hatten die Mannen von Coach Bajramovic weiterhin Spiel und Gegner weitestgehend im Griff. Die Erhöhung auf 3:1 war daraus die logische Konsequenz. Torben Wacker konnte einen zweifachen Abpraller nach sehenswertem Freistoß durch Rodrigues letztendlich dann doch noch im Tor versenken.
Gerade als man sich auf eine entspanntere letzte halbe Stunde an diesem nass-warmen Freitagabend einstellen wollte, stellte Buchholz den alten Abstand wieder her. In der Folge erspielten sich die Gäste einige Chancen, die aber wahlweise an Tim Wiegand in unserem Tor, der Abwehr oder der eigenen Ungenauigkeit im Abschluss scheiterten.
So fuhr der SC Victoria insgesamt leicht glücklich, aber durch eine starke erste halbe Stunde auch nicht komplett unverdient den nächsten Sieg ein und sprang damit in der Tabelle temporär auf den zweiten Rang. Nach einem desaströsen Saisonstart gegen das fast schon übermächtig wirkende Concordia hat sich die Mannschaft gut berappelt und in teilweise sehr überzeugender Manier Punkte eingefahren. Eine Weiterentwicklung ist auf jeden Fall erkennbar und das ist ja in dieser Saison bekanntlich fast schon das einzige Saisonziel.