Stadion Hoheluft,
138 Zuschauer
Eine überzeugende
Halbzeit hat gereicht, um die vollkommen überforderten Kosovaren mit
einem deutlichen 7:1-Erfolg nach Hause zu schicken. Der bereits
feststehende Absteiger konnte von Beginn an überhaupt nicht
mithalten, allerdings versäumte es Vicky wie so oft in dieser
Saison, bereits in Halbzeit 1 alles klar zu machen und für die
nötigen Tore zu sorgen. So dauerte es ganze 25 Minuten, bis Marcel
Rodrigues die spärlichen 138 Zuschauer beim 1:0 jubeln ließ. Bis
zur Pause hatte der SCV zwar Chancen en masse, aber Tore gab es keine
mehr. Kosova kam ein paar Mal über die Mittellinie hinaus, mehr war
aber echt nicht drin. In der Landesliga sind die Jungs einfach besser
aufgehoben. Zum Gegentreffer sei übrigens angemerkt, dass er aus
einem Elfmeter resultierte, ansonsten wäre es 7:0 ausgegangen.
Mindestens. Auch der SCV bekam im Verlauf des Spiels noch einen
Elfmeter zugesprochen und holte sich in Person von Felix Schuhmann
eine Rote Karte ab, aber einen Unterschied machte das auch nicht.
Nach dem Spiel waren
jedenfalls alle in der Kurve hoch auf zufrieden und man konnte einmal
mehr feststellen, dass Erfolg zwar nicht alles, aber eben auch nicht
komplett irrelevant ist. Nach den teilweise üblen Niederlagen der
letzten Wochen tat es auf jeden Fall gut, einmal eine Partie komplett
ohne Zittern über die Bühne bringen zu können und am Ende mit den
Spielern jubeln zu dürfen. Da nehmen wir dann auch mal eine Uffta
kommentarlos hin.
Freitag, 21. April 2017
Freitag, 14. April 2017
Oberliga, 20. Spieltag: SC Victoria Hamburg – SC Condor 3:1 (2:1)
Stadion Hoheluft, 232
Zuschauer
Heja! Ein ungewöhnlicher Anstoßtermin
am Karfreitag um 14 Uhr sorgte für den ersten Sieg unserer Victoria
im Jahr 2017. Das Spiel begann allerdings wie viele Spiele zuvor: Die
Mannschaft, offiziell ohne Trainer, dafür aber mit JP Richter als
Koordinator neben dem Platz, lag bereits nach sieben Minuten mit 0:1
hinten. Man gewöhnt sich, ehrlich gesagt, so langsam daran. Aber
hej! Kurz vor der Halbzeit drehten die Jungs doch tatsächlich
innerhalb von zwei Minuten das Spiel. In der 39. Minute traf unser
(leider) bald Abgänger Sergej Schulz zum Ausgleich und nur eine
Minute später erhöhte Nick Scharkowski gar auf 2:1. Direkt im
Anschluss gab es nach einer Notbremse die glattrote Karte für
Condors Alexander Krohn und so ging's dann auch mit der Führung im
Nacken und gegen zehn Mann in die Halbzeit.
Die Zeichen standen somit klar auf
Sieg, doch trauen kann man dem Braten nach den Erlebnissen der
letzten Spiele nicht wirklich. Ich denke da nur an das
3:3-Unentschieden gegen Osdorf. Aber nun ja, dieses Mal ließen sich
die Jungs glücklicherweise nicht aus dem Spiel bringen. Kurz vor
Spielende, in der 89. Minute, erhöhte Rodrigues gar zum erlösenden
3:1. Danach war klar, dass uns dieser Sieg nicht mehr genommen wird
und so war der heute sehr familienlastige blau-gelbe Anhang nach
Abpfiff sicherlich zufrieden mit diesem Nachmittagskick. Die
40-Punkte-Marke wurde auch geknackt. Ab jetzt Ananaaaaaaaaaas!
Sonntag, 9. April 2017
Oberliga, 28. Spieltag: SC Victoria Hamburg – TuS Osdorf 3:3 (2:0)
Stadion Hoheluft, 284 Zuschauer
Noch so ein Spiel zum Vergessen! Das
Problem bei diesen Spielen: Nach Abpfiff willst du erst mal nix mehr
damit zu tun haben und verdrängst es. Und nach 14 Tagen, wenn der
Termin des Redaktionsschlusses näher rückt und man den Spielbericht
schreiben muss, kann man sich erst recht nicht mehr dran erinnern..
Das Dilemma eines Fanzine-Schreibers. Okay, das einzige, an das ich
mich noch erinnern kann, ist die zwischenzeitliche 3:0-Führung. Da
kam tatsächlich mal so etwas wie Siegessicherheit auf. Tweite
Halbzeit, 3:0 im Rücken, da sollte es doch selbst für eunsere
Truppe endlich mal zum ersten Punkte-Dreierpack im Jahr 2017 reichen?
Hah, denkste!
Dabei fing alles so gut an:
Geburtstagskind Nick Scharkowski, der an diesem Sonntag ein
Vierteljahrhundert voll machte, erzielte in der 20. Minute das
1:0-Führungstor. Da schmeckte der vorgezogene Osterkuchen, den es in
der Kurve gab, doch gleich doppelt so gut! Noch besser wurde es in
der 31. Minute, als Luca Ernst das 2:0 für Blau-Gelb erzielte. Das
passte doch endlich mal! Mit diesem Vorsprung ging es auch in die
Kabine, zumal Osdorf auch nicht brandgefährlich wirkte.
Nach der Pause legte Scharkowski sogar
noch mal nach und erzielte tatsächlich das 3:0. Fast hätten die
Sektkorken geknallt, aber noch war ja mehr als eine halbe Stunde zu
spielen. Und so nahm das Unglück seinen Lauf…
Erst gab es einen Elfmeter für Osdorf,
der natürlich auch prompt in den Maschen landete. Kurz darauf
setzten die Gäste nach und kamen auf 3:2 heran. Damit wurde es ein
offener Schlagabtausch in der letzten Viertelstunde. Und fast sah es
so aus, als würde Vicky den Sack zu machen, denn Marius Ebbers
erwischte in der Nachspielzeit mit einem Kopfball den Pfosten.
Postwendend zappelte der Ball plötzlich in unserem Netz, Ausgleich,
Ende, aus die Maus. So ein Schrott!
Warum das so kommen musste, ist mir bis
heute nicht klar. Soll man das jetzt auf die jungen Spieler schieben,
die zu viele Gänge zurück geschaltet haben und sich zu sicher nach
der deutlichen Führung waren? Auf mangelnde Motivation, hier endlich
mal drei Punkte einzufahren? Oder war das schöne Wetter Schuld?
Egal, der Verein hatte im Nachgang zumindest den Schuldigen
ausgemacht und hat er mal den Trainer vor die Tür gesetzt! Okay, das
wurde anders ausgedrückt, aber am Ende kam das Gleiche dabei raus.
Bleibt also nur die Hoffnung, dass es tatsächlich am Spielleiter lag
(als ob!).
Sonntag, 2. April 2017
Oberliga, 27. Spieltag: HSV Barmbek-Uhlenhorst – SC Victoria 3:1 (2:0)
Stadion an der Dieselstraße, 511 Zuschauer
Eigentlich sollte das ein netter
Sonntagnachmittagsausflug nach Barmbek bei allerbestem Wetter werden.
Dann kam allerdings der Fußball dazu…
Als sich ein Teil der Fans an der
Habichtstraße zum ersten Bierchen traf, war die Welt noch in
Ordnung. Das Wetter war gut, die Stimmung ebenso und unser
Exildresdner freute sich auf dem Weg zur Dieselstraße bereits über
eine 3:0-Führung durch Hattrick von Stefan Kutschke bei der
Zweitligapartie der SGD.
Und während sich im Barmbeker Stadion
mit weiterem Gerstensaft versorgt wurde und auf dem Rasen die
Protagonisten in blau bzw. weiß aufliefen (so richtig blau-gelb war
das irgendwie bei beiden Teams nicht), nahm nicht nur in Stuttgart
das Unheil seinen Lauf.
Nach einer wieder einmal desolaten
Vorstellung verlor der SCV am Ende mit 1:3 gegen BU – und seien wir
mal ehrlich: Es hätte noch schlimmer kommen können. Man hatte
während des gesamten Spiels nicht einmal das Gefühl, dass der SCV
den Gastgebern viel entgegenzusetzen gehabt hätte. Ähnlich
ernüchternd muss es auch für die Dresdner Fans gewesen sein, die
zuschauen mussten, wie ihr Team einen 3:0-Vorsprung in ein 3:3
verwandelte. Tja, was sollen wir sagen: Been there, done that. Bei
uns hieß der Gegner Buxtehude und war zu dem Zeitpunkt
Tabellenletzter.
Gegen BU lief mal wieder gar nichts
zusammen und so konnte unser allerliebster Lieblingsspieler überhaupt
(in der ganzen Oberliga Hamburg und ebenso in der umgebenden Vorstadt
wie Norderstedt), Ivan Sa Borges Dju, nach elf Minuten das 1:0
erzielen. Abwehr und Torwart? Noch in der Kabine. Nach vorne ging
allerdings auch nichts zusammen, sodass ich jetzt keinen einzelnen
Teil der Mannschaft allein für diese Niederlage verantwortlich
machen will. Nach 27 Minuten erhöhte BU auf 2:0 und markierte damit
gleichzeitig den Pausenstand. Vicky hat in der ersten Hälfte
vielleicht ein oder zwei Mal auf das gegnerische Tor geschossen,
ansonsten war kein Durchkommen durch die sehr gut gestaffelten
Barmbeker.
In der zweiten Halbzeit erhöhte BU
noch auf 3:0, bevor die Gastgeber ein paar Gänge zurück schalteten
und zuschauten, wie sich Vicky mühte, aber trotzdem nix auf die
Reihe bekam. Auch der Anschlusstreffer durch Tarek Abdalla in der 86.
Minute kann da nur noch als Ergebniskosmetik gewertet werden.
Ziemlich peinlicher Auftritt – und
wären wir nicht alle mit Sonnenbaden und Schnacken beschäftigt
gewesen, hätten wir uns auf der „Gästetribüne“vielleicht auch
noch richtig geärgert. So aber kann man wohl sagen, dass das
Ergebnis ziemlich latte ist – in einer Saison, in der es ohnehin um
Nichts geht. Nicht mal mehr um die goldene Ananas, denn Platz 10
(aktuell, mit einigen Partien weniger auf dem Konto) ist einfach so
weit im Nirwana, dass es schlicht niemanden mehr juckt. Und vom
Verein gewinnt man derzeit auch nur den Eindruck, dass alle damit
beschäftigt sind, sich um den Kunstrasen an der Hoheluft zu kümmern.
Dass die Saison noch nicht zu Ende ist? Egal. Schwamm drüber!
Sonntag, 26. März 2017
Damen, Oddset-Pokal Halbfinale: TSC Wellingsbüttel – SC Victoria Hamburg 4:3 n.V. (1:1, 3:3)
Am Pfeilshof, 100 Zuschauer
Nachdem der Trainer unserer 1. Damen Dennis Wolf um Unterstützung im Halbfinale des Pokals gebeten hatte, machten wir uns mit ein paar Leuten am Sonntagnachmittag auf den Weg nach Wellingsbüttel. Leider sprangen unsere Urtypen noch kurz vorher ab, sodass wir letztlich nicht ganz so zahlreich waren wie erhofft. Vor Ort waren wir aber doch einigermaßen überrascht ob des großen Andrangs, erst mal musste nämlich ein Parkplatz gefunden werden, was auch erklärte, warum wir erst kurz nach Anpfiff den Ground betreten konnten und quasi auf Höhe des Sechszehners zu stehen kamen. Immerhin konnte man so mit dem Linienrichter plauschen, der sich den ein oder anderen kleinen Fauxpas leistete, aber immerhin diskussionsfreudig war...
Vor Ort waren sicherlich um die 100 Zuschauer, die meisten natürlich ‚Einheimische‘, von denen es sich zumindest eine kleine Gruppe nicht nehmen ließ, ihr Team gelegentlich auch anzufeuern. Ernst nehmen konnten die Herren dabei aber weder sich selbst noch Frauenfußball, das Damokles-Schwert des Sexismus hing ihnen mehrfach ganz dicht über den Köpfen! Aus der Ferne würde ich sagen, waren das alles Menschen, die normalerweise zum HSV gehen, sich dort abschießen und natürlich den Mund nicht aufbekommen, aber diese Vertreter sieht man ja häufiger auf Hamburgs Amateurfußballplätzen, wo dann einen auf dicke Hose gemacht wird…
Anyway, kommen wir zum Spiel. Immerhin ging es um den Einzug ins Pokalfinale, das an der Hoheluft ausgetragen wird. Beide Teams spielen in der Verbandsliga, allerdings sind unsere blau-gelben Damen erst in dieser Saison aufgestiegen. Tja, und was soll man sagen, der Gegner war spielerisch einfach um Längen besser. Allerdings – und das ist Fußball – gelang es den Vicky-Frauen kurz vor der Pause durch einen Schuss aus der zweiten Reihe in Führung zu gehen. Kaum hatte man sich zu Ende gefreut, fiel auch schon der Ausgleich durch Elfmeter. Schade, aber nicht ganz unverdient.
So ging es dann mit einem 1:1 in die Pause. Und was in der zweiten Hälfte passierte, machte zunächst ein bisschen sprachlos und ließ das Endergebnis umso bitterer erscheinen: Obwohl Wellingsbüttel immer noch den besseren Fußball spielte und sich ein ums andere Mal vor das Vicky-Tor durchkombinierte, fielen die Tore auf der anderen Seite, sodass es nach 59 Minuten 3:1 für die Guten, sprich Blau-Gelben, stand.
Dummerweise waren 30 Minuten dann aber doch zu viel Zeit, um dieses Ergebnis über die Runden zu bringen, sodass Wellingsbüttel sich wieder heran arbeitete und es nach 90 Minuten 3:3 hieß. Also Verlängerung. Warum passiert sowas eigentlich immer dann, wenn man überhaupt nicht drauf eingestellt ist, keine Zeit oder die falsche Kleidung an hat? Es wurde zunehmend kalt und dunkel…
In der 98. Minute gelang den Gastgeberinnen dann letztlich das 4:3, was uns vor dem Elfmeterschießen bewahrte. Wir hätten sonst auch die ein oder andere Frostbeule zu beklagen gehabt. So konnten wir nur über die vertane Chance klagen, hier sensationell ins Oddset-Pokalfinale einzuziehen. Wir hätten sicherlich die Hoheluft gerockt! So aber treffen dort der HSV und Wellingsbüttel aufeinander. Mal sehen, für wen die lautstarken Herren dann singen… ;-)
Nachdem der Trainer unserer 1. Damen Dennis Wolf um Unterstützung im Halbfinale des Pokals gebeten hatte, machten wir uns mit ein paar Leuten am Sonntagnachmittag auf den Weg nach Wellingsbüttel. Leider sprangen unsere Urtypen noch kurz vorher ab, sodass wir letztlich nicht ganz so zahlreich waren wie erhofft. Vor Ort waren wir aber doch einigermaßen überrascht ob des großen Andrangs, erst mal musste nämlich ein Parkplatz gefunden werden, was auch erklärte, warum wir erst kurz nach Anpfiff den Ground betreten konnten und quasi auf Höhe des Sechszehners zu stehen kamen. Immerhin konnte man so mit dem Linienrichter plauschen, der sich den ein oder anderen kleinen Fauxpas leistete, aber immerhin diskussionsfreudig war...
Vor Ort waren sicherlich um die 100 Zuschauer, die meisten natürlich ‚Einheimische‘, von denen es sich zumindest eine kleine Gruppe nicht nehmen ließ, ihr Team gelegentlich auch anzufeuern. Ernst nehmen konnten die Herren dabei aber weder sich selbst noch Frauenfußball, das Damokles-Schwert des Sexismus hing ihnen mehrfach ganz dicht über den Köpfen! Aus der Ferne würde ich sagen, waren das alles Menschen, die normalerweise zum HSV gehen, sich dort abschießen und natürlich den Mund nicht aufbekommen, aber diese Vertreter sieht man ja häufiger auf Hamburgs Amateurfußballplätzen, wo dann einen auf dicke Hose gemacht wird…
Anyway, kommen wir zum Spiel. Immerhin ging es um den Einzug ins Pokalfinale, das an der Hoheluft ausgetragen wird. Beide Teams spielen in der Verbandsliga, allerdings sind unsere blau-gelben Damen erst in dieser Saison aufgestiegen. Tja, und was soll man sagen, der Gegner war spielerisch einfach um Längen besser. Allerdings – und das ist Fußball – gelang es den Vicky-Frauen kurz vor der Pause durch einen Schuss aus der zweiten Reihe in Führung zu gehen. Kaum hatte man sich zu Ende gefreut, fiel auch schon der Ausgleich durch Elfmeter. Schade, aber nicht ganz unverdient.
So ging es dann mit einem 1:1 in die Pause. Und was in der zweiten Hälfte passierte, machte zunächst ein bisschen sprachlos und ließ das Endergebnis umso bitterer erscheinen: Obwohl Wellingsbüttel immer noch den besseren Fußball spielte und sich ein ums andere Mal vor das Vicky-Tor durchkombinierte, fielen die Tore auf der anderen Seite, sodass es nach 59 Minuten 3:1 für die Guten, sprich Blau-Gelben, stand.
Dummerweise waren 30 Minuten dann aber doch zu viel Zeit, um dieses Ergebnis über die Runden zu bringen, sodass Wellingsbüttel sich wieder heran arbeitete und es nach 90 Minuten 3:3 hieß. Also Verlängerung. Warum passiert sowas eigentlich immer dann, wenn man überhaupt nicht drauf eingestellt ist, keine Zeit oder die falsche Kleidung an hat? Es wurde zunehmend kalt und dunkel…
In der 98. Minute gelang den Gastgeberinnen dann letztlich das 4:3, was uns vor dem Elfmeterschießen bewahrte. Wir hätten sonst auch die ein oder andere Frostbeule zu beklagen gehabt. So konnten wir nur über die vertane Chance klagen, hier sensationell ins Oddset-Pokalfinale einzuziehen. Wir hätten sicherlich die Hoheluft gerockt! So aber treffen dort der HSV und Wellingsbüttel aufeinander. Mal sehen, für wen die lautstarken Herren dann singen… ;-)
Freitag, 24. März 2017
Oberliga, 26. Spieltag: SC Victoria – TuS Dassendorf 2:2 (1:2)
Stadion Hoheluft, 292
Zuschauer
Der Meister gab sich die Ehre beim
letztjährigen Drittplatzierten (ja, echt, Mann!). Und nach 11
Minuten lag Vicky mit 0:2 hinten. Ups! Da schwante dem geneigten Fan
doch nichts Gutes, aber immerhin konnte sich der SCV danach
einigermaßen berappeln und Ebbe sorgte für den Anschlusstreffer in
der 27. Minute. Mit Vollspann ins Netz gejagt, wer kann, der kann
halt! Leider nicht häufig genug in dieser Saison, aber wir wollen
mal nicht meckern, denn in Halbzeit 2 sorgte erneut Marius Ebbers für
ein blau-gelbes Tor zum 2:2.
In den folgenden 25 Minuten bis zum
Schlusspfiff musste sich Vicky daraufhin wütende Gegenangriffe durch
Dassendorf gefallen lassen, aber am Ende konnte der Punkt tatsächlich
über die Zeit gerettet werden. Selbst unser nicht immer ganz
sattelfeste Torhüter Tim Wiegand konnte sich am Ende noch mal
auszeichnen und verhinderte in allerhöchster Not mit einem
laaaaangen Sprung in letzter Minute den Siegtreffer für Dasse. Warum
denn nur nicht immer so?!
Ansonsten gab es noch die Rückkehr von
Len Strömer anzumerken, der nach einem halben Jahr
Auslandsaufenthalt in Asien wieder zurück war. Vielleicht hilft
seine Anwesenheit dem Team ja in den nächsten Spielen zu alter
Stärke zurück zu finden. Hoffentlich.
Und in der Kurve versammelten sich an
diesem Freitagabend mal wieder so einige Nasen, was eine gute
Entwicklung ist. Spannend ist dabei aus meiner Sicht immer noch, dass
sich in den letzten Jahren beim SCV eine kleine, aber feine Fanszene
entwickelt hat von lauter Menschen, die mit blau-gelbem Schal ins
Stadion kommen und auch mal auswärts zu sehen sind. Dabei meine ich
gar nicht nur Leute, die lautstark supporten, sondern einfach nur zum
Fußballgucken da sind. Sowas gab es früher nur in der Generation
80+. Insofern immerhin neben dem Platz ganz gute Entwicklungen im
Verein.
Freitag, 10. März 2017
Oberliga, 24. Spieltag: SC Victoria Hamburg – Wedeler TSV 1:2 (1:1)
Stadion Hoheluft, 168 Zuschauer
Wow, das erste Heimspiel des Jahres 2017 ist tatsächlich endlich über die Bühne gegangen! Und das im März, also einen ganzen Monat nach ‚Rückrundenstart‘. Allerdings gab es ansonsten keinen wirklichen Anlass zur Freude, denn das Spiel wurde auch gleich mal verloren. Zwei Spiele im Jahr 2017, zwei Niederlagen. Ich würde sagen, das geht deutlich besser!
Irgendwie ist das aber auch symptomatisch für den SCV im Jahr 2017. Da da Spiel gegen Buchholz am vergangenen Wochenende ebenfalls dem Wetter zum Opfer fiel, versinkt Vicky mittlerweile im Nirwana der Tabelle – und so wie derzeit gespielt wird, machen die vier (!) Nachholspiele auch nicht wirklich Hoffnung darauf, am Ende der Saison noch irgendwas halbwegs Akzeptables rauszuholen.
Springen wir aber noch mal 14 Tage zurück und versuchen uns an das Spiel gegen Wedel zu erinnern: Es war kalt, dunkel und ungemütlich an diesem Freitag, wenn auch immerhin trocken von oben. Der Rasen sah erbarmungswürdig aus (wie immer also um diese Jahreszeit, deswegen ist ein Kunstrasen im Stadion auch wirklich eine gute Idee!) und dementsprechend bewegte sich kaum ein Zuschauer ins Stadion. Ganz tapfer waren aber immerhin zwei Bierstände geöffnet, zumindest in der ersten Halbzeit. So konnte man sich den Kick wenigstens schön trinken.
Dafür dass Wedel in der Tabelle recht weit unten angesiedelt ist und der SCV eigentlich mit gewissen Ambitionen in diese Saison gestartet war, war das in den ersten Minuten eine ganz schön lahme Vorstellung. Wedel konnte nicht, der SCV wollte nicht. Oder vielleicht konnte auch der SCV nicht, das ist derzeit ziemlich unklar.
Erstes Highlight der Partie nach 20 Minuten dann gleich mal was Negatives: Eine rote Karte für Vicky nach einer Notbremse. Zu allem Überfluss verwandelte Wedel den folgenden Freistoß sehenswert direkt in unseren Kasten. Haste Scheiße am Fuß… Äh, ja.
Leider änderte sich am Niveau der Partie (falsches Wort, da eigentlich komplett nicht vorhanden) auch in der Folgezeit nichts, aber immerhin war Wedel so nett und legte sich den Ball selbst ins Netz, damit es zur Halbzeit wenigstens so aussah, als würde Vicky gegenhalten. Das war definitiv ein 1:1 der schwächeren Sorte.
Viel besser wurde es auch nach der Pause nicht, aber immerhin kam ein bisschen Bewegung in das Spiel der Blau-Gelben, denn so ganz kampflos wollte man die Punkte nicht abgeben. Allerdings sprangen dabei auch nicht wirklich zwingende Chancen heraus. Wedel beschränkte sich derweil aufs Kontern – und kam dann sogar noch zum Siegtreffer, den Henrik Ebbecke in der 85. Minute markierte.
Bei uns in der Kurve waren immerhin ein paar Nasen zu sehen, die den Winter nicht genutzt hatten, um sich nach Südamerika abzusetzen, allerdings machte die Vorstellung des SCV doch recht sprachlos. Und so hieß es nach Abpfiff dann auch zügig abbauen und ab nach Hause.
Wow, das erste Heimspiel des Jahres 2017 ist tatsächlich endlich über die Bühne gegangen! Und das im März, also einen ganzen Monat nach ‚Rückrundenstart‘. Allerdings gab es ansonsten keinen wirklichen Anlass zur Freude, denn das Spiel wurde auch gleich mal verloren. Zwei Spiele im Jahr 2017, zwei Niederlagen. Ich würde sagen, das geht deutlich besser!
Irgendwie ist das aber auch symptomatisch für den SCV im Jahr 2017. Da da Spiel gegen Buchholz am vergangenen Wochenende ebenfalls dem Wetter zum Opfer fiel, versinkt Vicky mittlerweile im Nirwana der Tabelle – und so wie derzeit gespielt wird, machen die vier (!) Nachholspiele auch nicht wirklich Hoffnung darauf, am Ende der Saison noch irgendwas halbwegs Akzeptables rauszuholen.
Springen wir aber noch mal 14 Tage zurück und versuchen uns an das Spiel gegen Wedel zu erinnern: Es war kalt, dunkel und ungemütlich an diesem Freitag, wenn auch immerhin trocken von oben. Der Rasen sah erbarmungswürdig aus (wie immer also um diese Jahreszeit, deswegen ist ein Kunstrasen im Stadion auch wirklich eine gute Idee!) und dementsprechend bewegte sich kaum ein Zuschauer ins Stadion. Ganz tapfer waren aber immerhin zwei Bierstände geöffnet, zumindest in der ersten Halbzeit. So konnte man sich den Kick wenigstens schön trinken.
Dafür dass Wedel in der Tabelle recht weit unten angesiedelt ist und der SCV eigentlich mit gewissen Ambitionen in diese Saison gestartet war, war das in den ersten Minuten eine ganz schön lahme Vorstellung. Wedel konnte nicht, der SCV wollte nicht. Oder vielleicht konnte auch der SCV nicht, das ist derzeit ziemlich unklar.
Erstes Highlight der Partie nach 20 Minuten dann gleich mal was Negatives: Eine rote Karte für Vicky nach einer Notbremse. Zu allem Überfluss verwandelte Wedel den folgenden Freistoß sehenswert direkt in unseren Kasten. Haste Scheiße am Fuß… Äh, ja.
Leider änderte sich am Niveau der Partie (falsches Wort, da eigentlich komplett nicht vorhanden) auch in der Folgezeit nichts, aber immerhin war Wedel so nett und legte sich den Ball selbst ins Netz, damit es zur Halbzeit wenigstens so aussah, als würde Vicky gegenhalten. Das war definitiv ein 1:1 der schwächeren Sorte.
Viel besser wurde es auch nach der Pause nicht, aber immerhin kam ein bisschen Bewegung in das Spiel der Blau-Gelben, denn so ganz kampflos wollte man die Punkte nicht abgeben. Allerdings sprangen dabei auch nicht wirklich zwingende Chancen heraus. Wedel beschränkte sich derweil aufs Kontern – und kam dann sogar noch zum Siegtreffer, den Henrik Ebbecke in der 85. Minute markierte.
Bei uns in der Kurve waren immerhin ein paar Nasen zu sehen, die den Winter nicht genutzt hatten, um sich nach Südamerika abzusetzen, allerdings machte die Vorstellung des SCV doch recht sprachlos. Und so hieß es nach Abpfiff dann auch zügig abbauen und ab nach Hause.
Sonntag, 5. März 2017
Oberliga, 23. Spieltag: Altonaer Fußball Club von 1893 – SC Victoria Hamburg von 1895 5:1 (5:0)
Adolf-Jäger-Kampfbahn, 1349 Zuschauer
In den Jahren nordkaotischer Existenz (9 Jahre, Digga!) waren Spiele gegen den AFC immer besonders. Aufeinandertreffen waren in den ersten Jahren allein schon aufgrund des Vorhandenseins einer Fanszene und einer gewissen traditionsreichen sportlichen Rivalität alles andere als Alltag. Diese sportliche Rivalität bekam dann über die Jahre eine unschöne Note, die dafür sorgte, dass diese Spiele, auf die man sich früher freute, irgendwann nur noch unter „Hauptsache heile wieder raus kommen“ liefen. Das Sportliche geriet komplett in den Hintergrund, man wollte es einfach nur schnell hinter sich bringen. Schon das Hinspiel im Herbst brachte hier eine leichte Entspannung und das Rückspiel am vergangenen Sonntag war da schon deutlich angenehmer. Beim Blick auf die Tabelle am Vorabend kam fast wieder so etwas wie Vorfreude auf, hätte ein Sieg doch noch für unverhoffte Spannung an der Tabellenspitze sorgen können. Hätte, denn jeder, der des Lesens mächtig ist, erkennt auf den ersten Blick, dass ein Spiel, bei dem es zur Halbzeit bereits 5:0 für den ungeliebten Gegner steht, nur mäßig dazu beiträgt, den Meisterschaftskampf spannend zu gestalten.
Vielmehr war dieses Spiel bereits nach 45 Minuten ganz klar eine Katastrophe und es ist letztlich der Zurückhaltung des in der ersten Häfte gnadenlos effektiven neuen Spitzenreiters zu verdanken, dass es nicht noch bitterer wurde. Chancen hätte Altona auch im zweiten Durchgang genügend gehabt.
Nach 25 Minuten war das Spiel bereits gelaufen, die Gastgeber hatten bereits drei Tore Vorsprung. Ein wohl berechtigter Elfmeter, ein Traumtor des ehemaligen Victorianers Sachs und ein direkt verwandelter Freistoß und das Ding war durch. Kurz vor der Pause gab es noch zwei weitere Gegentreffer und spätestens da wurden Erinnerungen an den Auftritt des HSV bei den Bayern wach. Auf den Rängen versuchte das kleine Häufchen Victorianer das Beste draus zu machen und ließ das Ganze mit Galgenhumor über sich ergehen. An dieser Stelle übrigens ein ganz dickes Dankeschön an die Autoladung aus Frankfurt, die mehr oder weniger direkt vom eigenen Auswärtsspiel nach Hamburg gekommen war. Ganz großes Kino!
In der Pause rief ich für mich das Ziel aus, doch bitte wenigstens die zweiten 45 Minuten zu gewinnen und meine Gebete wurden erhört. Der SCV zeigte sich verbessert (viel schlechter ging ja auch nicht mehr) und kam jetzt immerhin mal zu Chancen. Dass innerhalb von wenigen Sekunden zwei Mal die Latte statt des leeren Tors getroffen wurde, passte zu diesem Nachmittag. So gelang nur der Ehrentreffer per Elfmeter, am desaströsen Ergebnis änderte das aber natürlich nicht mehr allzu viel. Einer der wenigen Lichtblicke war der zur Halbzeit für Rodriges gekommene Scharkowski. Der großgewachsene Stürmer zeigte eine gute Technik und Durchsetzungskraft, die Lust auf mehr machte.
Letztlich bleibt nur zu hoffen, dass dieser Auftritt einfach nur der unfreiwillig verlängerten Winterpause zuzuschreiben ist. Entschuldigen tut das nichts, aber eine entsprechende Reaktion gegen Wedel würde zumindest mal Hoffnung auf eine nicht komplett langweilige Rückrunde machen. Was gut zu machen hat die Mannschaft auf jeden Fall mal.
In den Jahren nordkaotischer Existenz (9 Jahre, Digga!) waren Spiele gegen den AFC immer besonders. Aufeinandertreffen waren in den ersten Jahren allein schon aufgrund des Vorhandenseins einer Fanszene und einer gewissen traditionsreichen sportlichen Rivalität alles andere als Alltag. Diese sportliche Rivalität bekam dann über die Jahre eine unschöne Note, die dafür sorgte, dass diese Spiele, auf die man sich früher freute, irgendwann nur noch unter „Hauptsache heile wieder raus kommen“ liefen. Das Sportliche geriet komplett in den Hintergrund, man wollte es einfach nur schnell hinter sich bringen. Schon das Hinspiel im Herbst brachte hier eine leichte Entspannung und das Rückspiel am vergangenen Sonntag war da schon deutlich angenehmer. Beim Blick auf die Tabelle am Vorabend kam fast wieder so etwas wie Vorfreude auf, hätte ein Sieg doch noch für unverhoffte Spannung an der Tabellenspitze sorgen können. Hätte, denn jeder, der des Lesens mächtig ist, erkennt auf den ersten Blick, dass ein Spiel, bei dem es zur Halbzeit bereits 5:0 für den ungeliebten Gegner steht, nur mäßig dazu beiträgt, den Meisterschaftskampf spannend zu gestalten.
Vielmehr war dieses Spiel bereits nach 45 Minuten ganz klar eine Katastrophe und es ist letztlich der Zurückhaltung des in der ersten Häfte gnadenlos effektiven neuen Spitzenreiters zu verdanken, dass es nicht noch bitterer wurde. Chancen hätte Altona auch im zweiten Durchgang genügend gehabt.
Nach 25 Minuten war das Spiel bereits gelaufen, die Gastgeber hatten bereits drei Tore Vorsprung. Ein wohl berechtigter Elfmeter, ein Traumtor des ehemaligen Victorianers Sachs und ein direkt verwandelter Freistoß und das Ding war durch. Kurz vor der Pause gab es noch zwei weitere Gegentreffer und spätestens da wurden Erinnerungen an den Auftritt des HSV bei den Bayern wach. Auf den Rängen versuchte das kleine Häufchen Victorianer das Beste draus zu machen und ließ das Ganze mit Galgenhumor über sich ergehen. An dieser Stelle übrigens ein ganz dickes Dankeschön an die Autoladung aus Frankfurt, die mehr oder weniger direkt vom eigenen Auswärtsspiel nach Hamburg gekommen war. Ganz großes Kino!
In der Pause rief ich für mich das Ziel aus, doch bitte wenigstens die zweiten 45 Minuten zu gewinnen und meine Gebete wurden erhört. Der SCV zeigte sich verbessert (viel schlechter ging ja auch nicht mehr) und kam jetzt immerhin mal zu Chancen. Dass innerhalb von wenigen Sekunden zwei Mal die Latte statt des leeren Tors getroffen wurde, passte zu diesem Nachmittag. So gelang nur der Ehrentreffer per Elfmeter, am desaströsen Ergebnis änderte das aber natürlich nicht mehr allzu viel. Einer der wenigen Lichtblicke war der zur Halbzeit für Rodriges gekommene Scharkowski. Der großgewachsene Stürmer zeigte eine gute Technik und Durchsetzungskraft, die Lust auf mehr machte.
Letztlich bleibt nur zu hoffen, dass dieser Auftritt einfach nur der unfreiwillig verlängerten Winterpause zuzuschreiben ist. Entschuldigen tut das nichts, aber eine entsprechende Reaktion gegen Wedel würde zumindest mal Hoffnung auf eine nicht komplett langweilige Rückrunde machen. Was gut zu machen hat die Mannschaft auf jeden Fall mal.
Freitag, 3. März 2017
Landesliga Hammonia, 20. Spieltag: SV Lurup – SC Victoria Hamburg II 0:3 (0:2)
Vorhornweg, 70 Zuschauer
Freitagabend, Vicky gucken. Da das in den vergangenen Wochen ja aufgrund des Wetters bei uns im Stadion nicht möglich war, bot es sich an, am 3. März das Spiel unserer Zweiten bei Lurup anzuschauen. So konnten auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden, denn neben der Unterstützung (zumindest moralisch) unserer Landesliga-Truppe, wollten wir auch gleich mal einen Blick auf das neueste Stadion in Hamburg werfen. Denn in der Einöde neben dem Volkspark wurde tatsächlich ein richtiges Stadion errichtet, nicht nur ein schnöder Sportplatz. So richtig mit Tribüne! Eröffnet wurde der Vorhornweg übrigens standesgemäß mit einer 0:14-Niederlage in der Woche zuvor.
Ganz so hoch sollte unsere Zweite an diesem Freitag leider nicht gewinnen – aber immerhin gewann sie. Alles andere wäre aber auch peinlich gewesen angesichts der exorbitanten Schwäche dieses Gegners, der nächste Saison wohl in der Bezirksliga verschwindet.
Wir machen es uns derweil auf der Tribüne gemütlich (sofern man bei diesen Temperaturen davon sprechen kann). Tja, jetzt steht da also so eine Tribüne im Nichts neben einem von zwei Fußballplätzen. Richtig schön ist das noch nicht, man muss sich erst eingrooven und fertig einrichten. So gab es Bier und Wurst von zwei provisorisch in die Küche gestellten Tischen in den Räumlichkeiten, die oben auf der Tribüne untergebracht sind. Das Stadion erinnert übrigens stark an die neue Kiste von BU – scheint wohl so etwas wie der Baukasten für Amateurvereine zu sein. Man kennt das ja auch den Bundesligen, wo in Paderborn und Augsburg auch die gleichen Kästen stehen, nur mit anderen Farben. Aber immerhin… so ein schickes Dach würde ich bei uns auch gerne über dem C-Block sehen.
Joah, viel mehr gibt es eigentlich auch gar nicht zu sagen. Das Stadion war übrigens gut gefüllt mit Menschen, die wohl alle ein neues Kreuz in ihrem Informer machen wollten. Wer fährt auch sonst abends in das Nichts. Aber gut, man ist ja selbst nicht anders. Irgendwann kommen wir noch mal wieder, um den Nebenplatz abzuhaken...
Freitagabend, Vicky gucken. Da das in den vergangenen Wochen ja aufgrund des Wetters bei uns im Stadion nicht möglich war, bot es sich an, am 3. März das Spiel unserer Zweiten bei Lurup anzuschauen. So konnten auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden, denn neben der Unterstützung (zumindest moralisch) unserer Landesliga-Truppe, wollten wir auch gleich mal einen Blick auf das neueste Stadion in Hamburg werfen. Denn in der Einöde neben dem Volkspark wurde tatsächlich ein richtiges Stadion errichtet, nicht nur ein schnöder Sportplatz. So richtig mit Tribüne! Eröffnet wurde der Vorhornweg übrigens standesgemäß mit einer 0:14-Niederlage in der Woche zuvor.
Ganz so hoch sollte unsere Zweite an diesem Freitag leider nicht gewinnen – aber immerhin gewann sie. Alles andere wäre aber auch peinlich gewesen angesichts der exorbitanten Schwäche dieses Gegners, der nächste Saison wohl in der Bezirksliga verschwindet.
Wir machen es uns derweil auf der Tribüne gemütlich (sofern man bei diesen Temperaturen davon sprechen kann). Tja, jetzt steht da also so eine Tribüne im Nichts neben einem von zwei Fußballplätzen. Richtig schön ist das noch nicht, man muss sich erst eingrooven und fertig einrichten. So gab es Bier und Wurst von zwei provisorisch in die Küche gestellten Tischen in den Räumlichkeiten, die oben auf der Tribüne untergebracht sind. Das Stadion erinnert übrigens stark an die neue Kiste von BU – scheint wohl so etwas wie der Baukasten für Amateurvereine zu sein. Man kennt das ja auch den Bundesligen, wo in Paderborn und Augsburg auch die gleichen Kästen stehen, nur mit anderen Farben. Aber immerhin… so ein schickes Dach würde ich bei uns auch gerne über dem C-Block sehen.
Joah, viel mehr gibt es eigentlich auch gar nicht zu sagen. Das Stadion war übrigens gut gefüllt mit Menschen, die wohl alle ein neues Kreuz in ihrem Informer machen wollten. Wer fährt auch sonst abends in das Nichts. Aber gut, man ist ja selbst nicht anders. Irgendwann kommen wir noch mal wieder, um den Nebenplatz abzuhaken...
Samstag, 4. Februar 2017
Testspiel: ASC Cranz-Estebrügge – SC Victoria Hamburg 2:6 (1:3)
ASC-Sportzentrum, 30 Zuschauer
Der einzige Spielbericht zu Victoria in diesem Flyer ist eigentlich mehr ein Hoppingbericht, denn schließlich gab es einen neuen Ground in Niedersachsen zu bestreiten. Der rest des Testspielwinters war ja eher lahm aus Hoppersicht, aber raus nach Cranz dauerte es keine zwei Minuten und eine Autobesatzung hatte sich zusammen gefunden.
Das kleine Polo-Hoppingmobil holte die Bande dann brav in Harburg ab und los ging es raus ins alte Land. Bei dem Wetter erschließen sich die touristischen Vorzüge dieses Stückchens Erde nicht so wirklich, es sah halt grau und schnöde aus. Aber… wenn erst mal Apfelblüte ist! Ja, dann wimmelt die Gegend wahrscheinlich nur von Rentnern mit Fahrrädern, die sich auf den Radwegen und Deichen um das richtige Fotomotiv prügeln.
Davon war an diesem trüben Wintertag nichts zu merken, deshalb ging es flugs zum ASC-Sportzentrum, das fast im Königreich liegt (ja, wirklich, behauptet das Straßenschild). Der Sportplatz unspektakulär, ein Wellenbrecher zur Begrenzung, keine Aufbauten, ein kleines Vereinsheim, in dem es wohl guten Kaffee und Hot Dogs gegeben haben soll.
Auf dem Rasen wurde derweil gekickt und wir hatten 90 Minuten Zeit zu überlegen, wer einige der neuen Gesichter sein könnten, die da in blau-gelb rumliefen. Das Ergebnis machte auch die Überlegenheit unseres Oberligisten deutlich, welche Erkenntnisse man jetzt aus diesem Kick ziehen kann, muss allerdings der Trainer gefragt werden.
Wir nutzten jedenfalls den immerhin trockenen Nachmittag, um wieder ein bisschen Fussballluft zu schnuppern und machten uns im Anschluss alle wieder flugs auf den Heimweg.
Der einzige Spielbericht zu Victoria in diesem Flyer ist eigentlich mehr ein Hoppingbericht, denn schließlich gab es einen neuen Ground in Niedersachsen zu bestreiten. Der rest des Testspielwinters war ja eher lahm aus Hoppersicht, aber raus nach Cranz dauerte es keine zwei Minuten und eine Autobesatzung hatte sich zusammen gefunden.
Das kleine Polo-Hoppingmobil holte die Bande dann brav in Harburg ab und los ging es raus ins alte Land. Bei dem Wetter erschließen sich die touristischen Vorzüge dieses Stückchens Erde nicht so wirklich, es sah halt grau und schnöde aus. Aber… wenn erst mal Apfelblüte ist! Ja, dann wimmelt die Gegend wahrscheinlich nur von Rentnern mit Fahrrädern, die sich auf den Radwegen und Deichen um das richtige Fotomotiv prügeln.
Davon war an diesem trüben Wintertag nichts zu merken, deshalb ging es flugs zum ASC-Sportzentrum, das fast im Königreich liegt (ja, wirklich, behauptet das Straßenschild). Der Sportplatz unspektakulär, ein Wellenbrecher zur Begrenzung, keine Aufbauten, ein kleines Vereinsheim, in dem es wohl guten Kaffee und Hot Dogs gegeben haben soll.
Auf dem Rasen wurde derweil gekickt und wir hatten 90 Minuten Zeit zu überlegen, wer einige der neuen Gesichter sein könnten, die da in blau-gelb rumliefen. Das Ergebnis machte auch die Überlegenheit unseres Oberligisten deutlich, welche Erkenntnisse man jetzt aus diesem Kick ziehen kann, muss allerdings der Trainer gefragt werden.
Wir nutzten jedenfalls den immerhin trockenen Nachmittag, um wieder ein bisschen Fussballluft zu schnuppern und machten uns im Anschluss alle wieder flugs auf den Heimweg.
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