Freitag, 27. April 2018

Oberliga Hamburg, 31. Spieltag: SC Victoria Hamburg – SV Rugenbergen 3:4 (2:3)


Stadion Hoheluft, 236 Zuschauer

Manchmal gibt es so Tage, da ahnt man einfach, dass es ein böses Ende nehmen wird. Eine Niederlage war irgendwie überfällig, zu rund liefen die letzten Partien. Und woher die Mannschaft die Motivation nimmt, fragt man sich ohnehin, denn letztlich spielen wir hier ja schon seit Monaten um die goldene Ananas.
Bei uns in der Kurve machte sich das schon vor Anpfiff bemerkbar: Während einige zum Hoppen in Schweden weilten, hatten andere keine Lust oder keinen Freigang, sodass nur ein recht trauriger Haufen in C-Block zu sehen war.
Entschädigung bot zumindest das Spiel, denn nach acht Minuten lag der SCV bereits mit 2:0 in Front. Passt schon, dann kann man sich ja der gepflegten Unterhaltung zuwenden! Und so muss der Autor dieser Zeilen gestehen, dass er den ersten Treffer von Rugenbergen gar nicht so im Blick hatte. Naja, ein Tor kann man ja mal kassieren. Und dann noch eins und dann noch eins. Und plötzlich steht es zur Pause 2:3. #schockschwerenot! Was‘n da los? Vicky zur Pause zurück, das ist schon… ähm… Wochen, wenn nicht gar Monate her! Ich bin zu faul zum Nachschlagen, aber wahrscheinlich war es gegen Dassendorf.
Und wie auch gegen Dasse, die übrigens an diesem Freitag zeitgleich Meister wurden und sich mit HSV-Fans prügelten (geiler Liveticker btw!), reichte es am Ende auch gegen Rugenbergen nicht mehr für einen Sieg. Das lag zum einen daran, dass Rugenbergen zunächst noch einen oben drauf legte und das 2:4 erzielte. Zum anderen kam der Anschlusstreffer von Vicky erst in der Schlussminute und damit eindeutig zu spät.
Drei Punkte hergeschenkt, denn ohne Rugenbergen kleinreden zu wollen, aber das hätte man nun echt nicht verlieren müssen. Aber gut, etwas Demut ist ja nicht verkehrt (gell, Dasse?!) und so gönnen wir auch unserem Gegner drei Punkte. Manchmal zumindest.

Freitag, 20. April 2018

Oberliga Hamburg, 30. Spieltag: SC Victoria Hamburg – TSV Sasel 3:0 (2:0)


Stadion Hoheluft, 295 Zuschauer

Na, habt ihr schon genug von den ganzen Heimspielen? So schön unser Stadion und so praktisch der Freitagabend als Termin auch ist, so langsam aber sicher dürfte es für den einen oder anderen sicherlich auch mal wieder ein Auswärtsspiel sein. Das ist aber erst nächste Saison wieder dran und bis dahin gibt‘s halt Woche für Woche die gleiche Routine: Durch den Freitagnachmittagsverkehr kämpfen, Container bemannen, Spiel gucken und über drei Punkte freuen. Die Leistungen unserer Mannschaft erinnern tatsächlich an längst vergangene Zeiten, in denen der SCV den Hamburger Amateurfußball auf geradezu bayaresque Art und Weise dominierte (die paar Flecken auf der weißen Rückrunden-Weste verdrängen wir an dieser Stelle einfach mal erfolgreich, ok?).
Am heutigen Freitag kam nun Sasel an die Hoheluft. Vom Namen her zunächst in die Kategorie „easy peasy“ eingeordnet, verriet ein Blick auf die Tabelle allerdings, dass die Jungs von Coach Zankl sich in dieser Spielzeit mehr als beachtlich schlagen. Sollte es also eventuell doch noch ein enges Spiel werden? Wie am Ergebnis abzulesen ist, wurde es das nicht wirklich. Das hat auch damit zu tun, dass die Gäste eigentlich erst in den zweiten 45 Minuten mit dem Fußballspielen anfingen. In der ersten Halbzeit hatte Vicky keine Mühe, sich Chancen herauszuspielen, von denen zwei auch genutzt wurden. Nach einer knappen Viertelstunde schraubte Nick Scharkowski sein Torekonto weiter nach oben, kurz vor der Halbzeit erhöhte Kohpeiß.
Dass sich Blau-Gelb schon zur Pause einen beruhigenden Vorsprung erspielt hatte, stellte sich als äußerst notwendig heraus. Denn wie bereits erwähnt muckten die Gäste vom Parkweg nach dem Seitenwechsel auf und bildeten sich plötzlich ein, mitspielen zu wollen. Sasel erspielte sich eine optische Überlegenheit, nutzte aber seine Chancen nicht: Die beiden ehemaligen Victorianer Neumann-Schirmbek und Yannis Büge scheiterten, während die Hausherren eine der wenigen Chancen des zweiten Abschnitts in Person von abermals Scharkowski nach einer knappen Stunde nutzten. Danach war die Messe gelesen, zumindest gelang es Sasel nicht komplett unter die Räder zu kommen.
Es bleibt festzuhalten, dass Victoria in dieser Form Spaß macht und nächste Saison ja vielleicht sogar tatsächlich mal wieder ernsthaft um die Meisterschaft mitspielen kann. Der ein oder andere angekündigte Neuzugang klingt zumindest schon einmal nach Angriff auf Dassendorf und ein spannendes Meisterschaftsrennen wäre auch sicherlich nicht verkehrt für den Hamburger Amateurfußball (Random-LOL übrigens für den Teutonia-Plan an der Sternschanze spielen zu wollen, alles Frisöre (Zitat Ende)!)

Freitag, 13. April 2018

Oberliga Hamburg, 29. Spieltag: SC Victoria Hamburg – FC Süderelbe 5:0 (3:0)


Stadion Hoheluft, 250 Zuschauer

OMG, FREITAG DER DREIZEHNTE?!?!11!1!!!!! Ja, da läuft mir doch glatt die schwarze Katze unter der Leiter durch und ich rutsch auf einer Banenenschale aus! Oder so ähnlich. Gemerkt hat man davon wenig bis gar nichts auf dem Spielfeld, denn da wurde diese Partie wider Erwarten zu einer recht deutlichen Angelegenheit. Wider Erwarten deshalb, weil der Gegner doch recht gut in der Tabelle platziert war und bestimmt gegen die ganzen Ex-Trainer und -Spieler besonders motiviert sein sollte.
Vicky allerdings cool und mit äußerster Ruhe. Oder besser: einem äußerst ruhenden Ball per direkt verwandeltem Freistoß zum 1:0 nach acht Minuten. Andre Branco hatte mal wieder gezeigt, wie man das macht. 20 Minuten später erhöhte Yannick Siemsen per Kopf zum 2:0. Und noch mal 10 Minuten später packte Nick Scharkowski noch einen drauf. 3:0 zur Pause also.
Drops gelutscht, Messe gelesen, eigentlich hätte eine Halbzeit gereicht. Aber damit der Bierstand und die Wurstbude noch ein paar mehr Einnahmen verzeichnen konnten, gab es noch eine zweite Halbzeit oben drauf. Süderelbe fand irgendwie immer noch nicht statt, weshalb es nach Luca Ernsts 4:0 noch ein Tor der besonders frechen Sorte zu bestaunen gab: Dennis Bergmann mit einem Lupfer zum 5:0. Autsch!
Die knapp 250 Zuschauer wurden also gut unterhalten und wenn das immer so läuft, könnte jeder Freitag ein Dreizehnter sein!


Freitag, 6. April 2018

Oberliga Hamburg, 28. Spieltag: SC Victoria Hamburg – Hamburger Sport-Verein e.V. I(II) 4:2 (1:0)


Stadion Hoheluft, 457 Zuschauer

Ich habe mir fest vorgenommen, jegliche „Die Dritte vom HSV ist ähnlich schwach wie die Erste und eigentlich könnten sie auch die Rollen tauschen, hihihi“-Witze sein zu lassen, weil ausgelutscht. Daher ganz ohne Frühstücksradiomoderatorenhumor rein in die Beschreibung der Ereignisse am vergangenen Freitag. Um kurz nach halb sieben betrat ein durchaus ansehnlicher Mob in blau-weiß-schwarz das altehrwürdige Stadion Hoheluft und machte es sich auf der Gegengeraden gemütlich. Nachdem es von Teilen des „Erste vom e.V.!“-Anhangs im Hinspiele unschöne verbale Aussetzer gab, blieb die Stimmung an diesem Abend tendenziell eher angespannt. Passiert ist weiter nichts, aber schon das war fast zu viel Aufregung für meine älter werdenden Nerven. #könnenwirnichtalleeinfachFreundesein
Nun denn, der neu gestaltete neue Container öffnete natürlich pünktlich seine Pforten und konnte dann auch gleich mal die scheinbar inzwischen obligatorischen Gäste von der Insel begrüßen. Ob‘s wohl irgendwo ein englischsprachiges Hopper-Forum gibt, in dem das Stadion Hoheluft (natürlich vollkommen zurecht!) als Geheimtipp gefeiert wird? Sei‘s drum, jedenfalls immer wieder schön, Gäste von überall her im Stadion zu haben!
Auch bedingt durch die relativ hohe Kader-Fluktuation der letzten Jahre beim SCV finden sich gefühlt bei jedem Gegner ehemalige Victorianer. Bei manchem, wie Cordi, treten sie sogar gesammelt auf, ebenso auch beim HSV III. Nicht nur, dass mit Marcus Rabenhorst unser ehemaliger Kapitän auf der Trainerbank sitzt, mit Torben Wacker und dem heimlichen Publikumsliebling Jerry Sampaney kicken auch zwei ehemals blau-gelb tragende Jungs in Norderstedt.
Diese mussten vergangenen Freitag aber mit ansehen, wie die Hausherren ziemlich gut in die Partie kamen und sich gute Chancen erspielten. Nach gut 20 Minuten gelang es Kohpeiß, eine dieser Gelegenheiten zu verwerten und das Ganze drohte seinen fast schon erwarteten Lauf zu nehmen. Bis zur Halbzeit fielen aber keine weiteren Tore mehr, eigentlich zu wenig für eine derart überzeugende Vorstellung über weite Strecken des ersten Spielabschnitts.
Der zweite begann dann gleich mal mit einer kalten Dusche, nach zwei gespielten Minuten kam tatsächlich der HSV zum Ausgleich. Ganz schwaches Abwehrverhalten in dieser Situation und komplett unnötig.
Bevor es aber so richtig nervig spannend werden konnte, erhöhte Kohpeiß auf 2:1 und stellte den alten Abstand verdientermaßen wieder her. Sechs Minuten später konnte unser Top-Torjäger Scharkowski das dritte blau-gelbe Tor des Abends erzielen und das Ding schien durch. Zumindest unbewusst dachten sich das wohl auch unsere Spieler, denn die stellten das Fußballspielen zum guten Teil ein. Das Spiel plätscherte vor sich hin, die Gäste konnten nicht, wir wollten nicht so recht. Bis dann in der 82. Minute der 3:2-Anschlusstreffer fiel und es plötzlich noch einmal spannend zu werden drohte. Auch und vor allem aus Sicht meines Nervenkostüms glücklicherweise wachte Vicky jetzt aber wieder auf und der eingewechselte Wohlers erzielte drei Minuten vor Schluss das 4:2.
Insgesamt ein mehr als verdienter Sieg, der aber spannender daher kam, als es hätte sein müssen. Nichtsdestotrotz muss man natürlich mit der Punkteausbeute in diesem Jahr äußerst zufrieden sein, auch wenn es aller Wahrscheinlichkeit nach nur noch um den „Best of the Rest“-Titel geht. Da gilt es Teutonia hinter sich zu lassen und Niendorf zu überholen, was beides machbar sein dürfte. Nach der neuerlichen Kaderumstrukturierung und der damit verbundenen Kostenreduzierung ist es durchaus beeindruckend, was Jean-Pierre Richter & Co hier Woche für Woche fußballerisch wieder auf die Beine stellen. Und wer weiß, vielleicht verlieren sie ja auf dem Dorf irgendwann doch die Lust auf Serienmeisterschaften und wir können wieder einen spannenden Kampf um die Meisterschaft mitverfolgen? Bis dahin begnügen wir uns aber mit dem Kampf um den Vize-Titel, das ist doch allemal besser als im Mittelfeld vor sich hin zu dümpeln.

Donnerstag, 29. März 2018

Oberliga Hamburg, 27. Spieltag: SC Victoria Hamburg – HSV Barmbek-Uhlenhorst 2:1 (1:1)


Stadion Hoheluft, zu wenig Zuschauer

Ja, nein, ja, nein, ja, nein… Findet das Spiel nun statt? Das blieb relativ lange relativ unklar. Der Grund? Der Wettergott schlug in der Nacht vor dem Gründonnerstag noch einmal zu und überzog Hamburg mit einer weißen Schneeschicht – nur um dann dafür zu sorgen, dass im Lauf des Tages ein Großteil davon wieder wegschmolz. Letztlich sollte final also der Schiedsrichter das letzte Wort haben und der entschied auf Anstoß. Trotzdem war dieses Hin und Her im Vorfeld so einem Spiel unwürdig und hat letztlich auch einiges an Zuschauer gekostet. Immerhin ist Karfreitag Feiertag und so hätte man bei so einer Partie durchaus von ein paar mehr Nasen ausgehen können als üblich. Zumal mit BU auch noch ein Traditionsverein mit eigener Fanszene vorbeischaute.
Nun ja, letztlich fand das Spiel also statt, die Spielqualität ließ natürlich aber aufgrund des doch recht seifigen Untergrunds einiges zu wünschen übrig. Jubeln durfte der SCV trotzdem nach bereits 12 Minuten, als Nick Scharkowski das 1:0 erzielte. In der Folge ruhte Vicky sich allerdings zu sehr auf diesem knappen Untergrund aus und ließ sich mehr und mehr das Spiel aus der Hand nehmen. Quasi mit Ankündigung gelang BU kurz vor der Pause folgerichtig der Ausgleich.
Die Halbzeit kam daher allen Beteiligten mehr als gelegen – die Zuschauer konnten sich etwas aufwärmen und Johnny konnte seinen Jungs ein paar Takte erzählen. Was auch immer er ihnen gesagt hat, zeigte dann auch recht schnell Wirkung, denn Klaas Kohpeiß erhöhte in Minute 64 auf 2:1. Den Rest der Partie verwaltete Vicky das Spiel und trotz der Feststellung der BU-Fans, dass „Vicky nervös ist, reichte es doch für einen knappen, etwas glücklichen Sieg.
Im Anschluss ging es für die Vicky-Fans in die heimische Klause, in der noch das ein oder andere wärmende Getränk mit vielen Umdrehungen zu sich genommen wurde. Frohe Ostern!


Freitag, 23. März 2018

Oberliga, 26. Spieltag: SC Victoria – SC Condor 3:0 (1:0)


Stadion Hoheluft, 169 Zuschauer

„Scheiß SC Condor!“ Der Satz aus der Humba im letzten Jahr ist mittlerweile legendär – warum auch immer. Eigentlich haben wir ja alle gar nichts gegen die Raubvögel aus Farmsen, solange sie die Punkte brav bei uns lassen! So wie letzte Woche...
Auch wenn die Zuschauerzahl insgesamt wieder etwas dürftig war, war immerhin die Kurve wieder gut gefüllt, das ist ja auch die Hauptsache. Und – mittlerweile schon traditionell: Es gab wieder englische Besucher im Stadion zu begrüßen. Ich glaube, es gab 2018 noch nicht eine Partie, bei der keine englischen Hopper anwesend waren. Thank you, guys! Unterdessen ist unser Vicky-Schal mit HipHopping Yorkshire (mal bei Twitter nach ihm suchen) weiterhin in den Stadien auf der Insel unterwegs. Sogar ins britische Fernsehen hat er es schon geschafft.
Aber zurück zum Hamburger Amateurfußball. Eine halbe Stunde lang gab es ein interessantes Duell auf Augenhöhe zu sehen mit Torchancen auf beiden Seiten. Dann folgte etwas, dass in der Kurven bei uns keiner so richtig mitbekommen hate, da sich das Geschehen auf der anderen Stadionaseite abspielte: Marc Lange sah die gelb-rote Karte. Weder die Karte noch das Verlassen des Spielfeldes seinerseits wurde bei uns registriert. Erst in Halbzeit 2 zählte jemand die Spieler durch und fragte erstaunt, warum wir einer weniger sind. Bis dato stand es allerdings schon 2:0 für den SCV! Offenbar diente der Platzverweis als Knotenlöser, denn noch vor der Pause erzielte Andre Branco das 1:0. Von dem Tor gibt es übrigens bewegte Bilder im Netz. Sieht schon geil aus, wie die Blau-Gelben sich erst durch die Reihen der gegnerischen Spieler tanzen und Branco dann trocken aus ca. 25 Metern abzieht und das Ding reinmacht. Das ist mindestens mal Tor des Monats, jawoll!
Nil von Appen erhöhte in der 52. Minute dann auf 2:0 und Nick Scharkowski setzte achte Minuten später den Deckel drauf. 3:0, aus die Maus! Darauf erst mal ein Bier!


Dienstag, 20. März 2018

Oberliga, 23. Spieltag (Nachholspiel): SC Victoria – Wedeler TSV 7:0 (1:0)


Stadion Hoheluft, 98 Zuschauer

Das ist die Strafe für all diejenigen, die sich an diesem Dienstagabend nicht aus dem Haus trauten! Und das waren so einige, wie uns der Blick auf die dürftige Zuschauerzahl verrät. In der Kurve fanden sich sensationell zwei Menschen ein (yay!), wobei ein Großteil auch schlichtweg nicht konnte, statt nicht wollte. Verpasst haben auf jeden Fall alle gleichermaßen, denn der SCV fegte Wedel mit 7:0 aus dem Stadion.
Davon war in Halbzeit 1 allerdings noch nichts zu spüren. Beide Teams daddelten so vor sich hin, ab und an gab es mal ein Torschüsschen und das war es dann. Nichts mit Pokalrevanche von unserer Seite (Zur Erinnerung: Wedel hat uns Ende letzten Jahres aus dem Oddset-Pokal geworfen!). So blieb den zwei wackeren Menschen in der Kurve also viel Zeit sich zu unterhalten – auch mal nett, aber nicht der Grund, weshalb man sich am Dienstagabend ins Stadion bewegt. Kurz vor der Pause hatte Klaas Kohpeiß dann endlich ein Einsehen und erzielte das 1:0, mit dem es auch in die Kabinen ging.
Nach Wiederanpfiff spielte sich dann vor den Augen der 98 Zuschauer allerdings ein wahres Spektakel ab! Tore fielen gefühlt im Minutentakt, teilweise kam man nicht mal mehr mit dem Tickern hinterher. Eine tolle Entschädigung für die langweilige erste Hälfte. Und weil es so schön war, hier mal die Torschützen aller sieben Tore:
1:0 Kohpeiß (38. Minute)
2:0 Scharkowski (46.)
3:0 Ernst (48.)
4:0 Kohpeiß (55.)
5:0 Scharkowski (65.)
6:0 Wohlers (82.)
7:0 Lindholm (88.)
Wedel wurde förmlich auseinander genommen, zumal Vicky offenbar auch keinen Bock hatte, irgendwann mal aufzuhören. Ob das noch Frust von der Dassendorf-Niederlage war? Oder doch die Pokalrevanche? Wir wissen es nicht, aber als Schlussanmerkung noch der Hinweis: Das Hinspiel ging mit 6:1 aus. Wedel liegt uns offenbar, nur nicht im Pokal.

Freitag, 16. März 2018

Oberliga, 25. Spieltag: SC Victoria – TuS Dassendorf 0:1 (0:1)


Stadion Hoheluft, 283 Zuschauer

Eigentlich hätte man die Dörfler gar nicht erst anreisen lassen müssen, denn am Ende hieß es wie (fast) immer in dieser Saison: Dassendorf, 3 Punkte. Zwar hatte man im Vorfeld der Partie ja doch insgeheim Hoffnungen, dem Spitzenreiter die erst zweite (!) Saisonniederlage beizubringen, aber nach zwei Minuten der Partie war dieser Traum bereits ausgeträumt. Wie genau es dazu gekommen ist, kann der Autor dieser Zeilen gar nicht genau sagen, denn es ging viel zu schnell mit dem Tor. Der Spielbericht hinterher spuckte aus, dass mit Rinik Carolus wohl auch noch einer unserer Ex-Spieler als Vorlagengeber beteiligt war, Vollstrecker war zumindest Pasacal Nägele.
Danach passierte nicht mehr viel – und das über 88 Minuten. Die beiden Teams neutralisierten sich weitestgehend, was nicht sonderlich schön anzusehen war. Und so bleibt das Fazit an diesem Freitag: „Hätte mans ich sparen können! Es war kalt, es war langweilig und es war letztlich erfolglos. Die erste Niederlage in 2018… Dassendorf kann also den Meistersekt kalt stellen und die gebuchte Location auf dem Kiez bestätigen. Für was anderes leben (und spieeln) die da draußen auf dem Dorf ja nicht.

Freitag, 9. März 2018

Oberliga, 24. Spieltag: SC Victoria – TuS Osdorf 2:1 (1:0)


Stadion Hoheluft, 243 Zuschauer

Gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich ist es ja manchmal schwerer zu gewinnen, als gegen die Topteams der Liga. Und so tat sich der SCV relativ schwer gegen den ersatzgeschwächten TuS Osdorf. Am Ende war mehr Zittern als nötig angesagt!
Los ging es allerdings vielversprechend: Einige Chancen zu Beginn ließen auf den „üblichen Spielverlauf“ in diesem Kalenderjahr deuten: Ein paar Testversuche kurz nach Anpfiff und dann geht nach knapp zehn Minuten einer dieser Bälle rein. Dieses Mal sollte es allerdings anders laufen. Bis kurz vor der Halbzeitpause mussten sich die Fans gedulden, bis es endlich mit der Führung klappte! Und das auch noch nicht einmal aus dem Spiel heraus, sondern nach einem direkt verwandelten Freistoß. Dafür war das 1:0 dann aber auch besonders sehenswert, denn Andre Monteiro Branco versenkte den Ball im langen Eck über Freund und Feind hinweg zur Führung. Zucker!
In der zweiten Halbzeit gelang erhöhte Luca David Ernst in der 52. Minute auf 2:0 und der Drops war… noch nicht ganz gelutscht. Denn Osdorf wollte die drohende Niederlage zumindest nicht kampflos hinnehmen und machte nun mehr Druck. Vicky verlegte sich stattdessen aufs Kontern, kam allerdings nicht mehr so richtig zum Zug. Und zehn Minuten vor Ende der Partie sah es so aus, als würden die Blau-Gelben dafür bestraft werden, denn Osdorf gelang der Anschlusstreffer zum 1:2.
Was folgte, war klar: Wütende Angriffe von Osdorf und Zittern bei Victoria. Zum Glück reichte es am Ende noch für den dreifachen Punktgewinn! Gegen den Meister in der kommenden Woche sollte aber eine Leistungssteigerung her, sonst sieht das ganz finster aus!

Freitag, 23. Februar 2018

Oberliga, 22. Spieltag: SC Victoria Hamburg – TSV Buchholz 3:0 (2:0)


Stadion Hoheluft, 277 Zuschauer

Der Ball ist rund, ein Fußballspiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnt immer der SC Victoria. Unter diesem Motto stehen bisher die Auftritte im Jahr 2018. Auch gegen Buchholz konnte Blau-Gelb am Ende wieder jubeln – und dieses Mal musste man gar nicht erst bis zur vorletzten Spielminute warten, um erlöst zu werden.
Im Vergleich zu den anderen Partien war der Spielbeginn an diesem bitterkalten Freitag allerdings auch reichlich zäh. Torchancen waren Mangelware – allerdings nicht nur bei Vicky, sondern auch beim erschreckend harmlosen Gegner aus der Nordheide. Dass es momentan beim TSV nicht rund läuft, deutet schon der Blick auf den aktuellen 14. Tabellenplatz an, aber auch live und in Farbe war das eine ganz blutleere Vorstellung. Buchholz hat zwar noch nie durch ein Offensivfeuerwerk geglänzt, konnte aber bislang immer durch schnelles Spiel in die Spitze glänzen, um zum Torerfolg zu kommen. Davon sind sie jedoch momentan meilenweit entfernt. Kompakt stehen, ja, selbst angreifen, nein.
Und so dauerte es eine halbe Stunde, bis es zur ersten gefährlichen Szene des Spiels kam: Julian Schmid passte den Ball auf Luca Ernst, der auch prompt zur 1:0-Führung einnetzte. Kurz vor der Pause erhöhte Andre Branco dann mit einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoß auf 2:0.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Buchholzer dann etwas forscher aus der Kabine, allerdings strahlten sie auch weiterhin kaum Torgefahr aus. Stattdessen machte Dennis Bergmann dann den Sack zu: Wieder einmal gab es einen Elfmeter (Schmid war gefoult worden) für den SC Victoria und dieses Mal fackelte Bergmann nicht lange und versenkte den Ball zum 3:0-Endstand in den Maschen.
Die restlichen 15 Minuten hieß es dann rumstehen, auf den Abpfiff warten und dabei möglichst nicht erfrieren. Es gibt wahrlich Spiele, da macht es mehr Spaß zuzuschauen! Nachdem sich in den vorhergehenden Wochen auch deutlich mehr Menschen in der Fankurve eingefunden hatten, zogen die meisten heutige das heimische Sofa im Warmen vor. Dafür konnten die anwesenden Fans dann noch ein kleines Geburtstagspräsent von der Mannschaft in Empfang nehmen. Danke dafür, Jungs!