Sonntag, 18. Januar 2009

Turnier Egenbüttel

Irgendwie doch dabei!
Gestern stand das letzte Hallen-Turnier des Winters an (in HR/Egenbüttel), aber aus diversen Gründen (Job, Schule, Uni, Termine…) konnten kein Kaot live dabei sein. Was also tun?! Da wir trotzdem alle der Mannschaft die Daumen gedrückt haben, waren wir mehr als erfreut zu sehen, dass es tatsächlich einen Ticker zum Turnier im Netz gab! Super!
Nicht so super war das erste Ergebnis: 1:2 gegen Egenbüttel, schon wieder das Auftaktspiel vergeigt… Naja, auch das eigentlich nichts Neues mehr. Dann allerdings kam es zur Katastrophe: Der Ticker versagte! AHHHH! Über die Gründe lässt sich nur spekulieren: War der Schreiberling eingeschlafen, weil es so langeweilig war? Kaum zu glauben! Hatte der Schreiberling plötzlich keine Zeit mehr für den Ticker, weil er mal wieder seeeehr wichtige Gespräche mit diversen Verantwortlichen führen musste, damit die Gerüchteküche des HH Amateurfußballs in den nächsten Tagen in gewissen Kreisen wieder brodeln kann? Ja, das erschien durchaus plausibel! ;-)
Was also tun? Natürlich, klar, warum waren wir nicht gleich drauf gekommen?! Den persönlichen Ticker anzapfen und das Handy bemühen! Schnell rübersimsen und nachfragen! In der Zwischenzeit waren dann auch einige Spiele über die Bühne gegangen, zum Glück alle mit einem positiven Ende für Vicky! Umso ärgerlicher, dass wir alle zuhause saßen! Da kam der ein oder andere nicht umhin, seine eigentlich anstehenden Beschäftigungen zu verfluchen! Was muss einem da auch immer jemand reinpfuschen, 24/7 Fußball ist ja wohl wichtiger! Anyway, alle saßen gespannt vor dem Forum, über das die Ergebnisse verbreitet wurden. Wer braucht da schon Auslosungen zur Champions League oder dem UEFA-Cup, wenn es um den Turniersieg gegen Halstenbek-Rellingen geht?!
Ein erneutes Summen des Handys ließ den Schreiber dieser Zeilen hektisch zum Telefon greifen: Jaaaaaaaa, Sieg! 5:3! Und das mit nur 7 Mann am Start! So spannend kann ein Nachmittag vor dem Rechner also sein! Nächstes Mal dann aber doch lieber live dabei, das ist besser für die Nerven, immerhin kann man sich da mit Singen noch ein wenig ablenken! Trotzdem Glückwunsch an die Mannschaft, speziell Sezgin Akgül, der mal eben locker 11 Tore schoss!
Hier noch mal die Ergebnisse in der Übersicht:

Gruppenspiele:
SC Victoria – SC Egenbüttel 1:2
SC Victoria – VfL Pinneberg 4:1
Wedeler TSV – SC Victoria 2:5 (Rache für den Vortag!)

Halbfinale:
SC Victoria – SV Rugenbergen 5:1

Finale:
SV Halstenbek-Rellingen – SC Victoria 3:5

Freitag, 16. Januar 2009

Riewesell-Cup, Uetersen

Und wieder ist ein anstrengender Tag bei einem Hallenturnier auf dem Dorf vorbei. Bei den letzten Hallenturnieren gab es immer etwas zu kritisieren. Heute möchte ich einfach mal mit dem Positiven anfangen.
Zum einen wäre da das erfolgreiche sportliche Auftreten unseres SCV. Die Vorrunde wurde relativ souverän bewältigt, das Halbfinale in einem packenden Spiel gegen die Betriebssport-Mannschaft der Riewesell GmbH mit 5:3 gewonnen. Leider wurde das Endspiel gegen Wedel mit 2:4 verloren, so dass der dritte Gewinn des Turniers hintereinander verpasst wurde. Aber die Tatsache, dass die beste Mannschaft auch das Turnier gewonnen hat und dass am Ende nur ein Quäntchen Glück fehlte, hielt die Trauer in Grenzen. Auch positiv zu vermerken war, dass die gesamten Einnahmen des Turnier an den Verein “Menschen helfen Menschen” ging.
Ob der geringen Anzahl an Mitfahrern (5 Kaoten waren am Start) hatte man eigentlich angedacht, den Tag beim entspannten Fußball-Schauen mit Planungen für die Rückrunde zu verbringen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Und hier beginnt eigentlich auch schon wieder der leidige Part der Kritik.
Denn als wir an der Halle ankamen, mussten wir feststellen, dass es für Schüler, Studenten oder Arbeitslose keinerlei Möglichkeit gab, eine Ermäßigung auf die recht happigen sechs Euro Eintritt zu erhalten. Nur Rentner, die oft genug mehr Geld zur Verfügung haben als die oben genannten Gruppen, kamen in diesen Genuss und Kinder unter 12 Jahren! Damit uns keiner falsch versteht: Uns allen ist der SC Victoria Hamburg sechs Euro und mehr eindeutig wert. Was uns aber fast dazu bewogen hätte, sofort wieder kehrt zu machen ist der Umstand, dass hier wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen wurde. Ermäßigungen sollte es für alle finanzschwachen Menschen geben! Mit solchen Preisstrukturen verstärkt man nur die soziale Ausgrenzung. Und das kann ja wohl nicht im Sinne von “Menschen helfen Menschen” sein, oder?
Naja, am Ende sind wir über Umwege doch reingegangen. Nachdem das VIP-Zelt samt Gourmet-Stand passiert/überstanden war, erblickten wir auch die Halle, in der wir die nächsten knapp acht Stunden verbringen sollten. Davon ab, dass es viel zu wenig Sitzmöglichkeiten gab, war die Architektur auf unserer Seite. Dadurch, dass die Decke im Zuschauerraum relativ niedrig war, konnten wir auch mit fünf Leuten genug Stimmkraft entwickeln, um die Mannschaft durchgängig zu unterstützen. Soviel also zum ruhigen und entspannten Fußballgucken.
Kritikpunkte bei vergangenen Turnieren waren die laute Musik und die nervige Moderation. Nun, in Uetersen war beides professioneller aufgezogen als zuvor (Radio HH war involviert) – aber leider nicht weniger nervtötend. Auch hier wurde stundenlang während des Spiels über den unwichtigsten Kram gesabbelt, auch hier wurden die Ballermann-Hits und “Fußball-Hits für den Kunden… äh… Fan von Welt” rauf und runter gedudelt. Da fängt man (fast) an, P. Kraft zu vermissen.
Der Auftritt von Tagesschau-Sprecher Jens Riewa setzte dem Ganzen die Krone auf: Seine abgelesene, mittelprächtige Moderation auf “Überraschungsfest-der-Volksmusik-Wir-haben-ja-alle-so-gute-Laune-Niveau” nebst dämlichem Gefasel von der berühmt berüchtigten “Euro 2006″ wurde nur durch folgende Szene getoppt: Ein Spieler von Elmshorn liegt sichtlich verletzt am Boden (gute Besserung an dieser Stelle!). Mehrere Sanitäter kümmern sich um den jungen Mann. Und was macht die Regie? Spielt weiter ihre Fan-Fest-Ballermann-Dorf-Zeltfest-Scheiß-Mucke ab, als ob nichts wäre. Wie gesagt: The Event must go on…
Apropos Dorf-Zeltfest: Das Publikum an diesem Tage zeichnete sich (zumindest in unserer näheren Umgebung) durch eine unglaubliche Unfreundlichkeit aus und erinnerte einen immer wieder daran, dass man sich auf dem Dorf befindet. Anscheinend hat ein Großteil dieser Menschen zu viel Zeit auf diversen Fan-Festen verbracht. Jedenfalls waren sie irgendwie genervt, weil sie durch unsere Gesänge und unser Klatschen nicht mehr ihrem Premium-Event nebst Sekt im Plastik-Becher frönen konnten. So ernteten wir böse Blicke en Masse, von “niveauvollen” Kommentaren mal ganz abgesehen. War irgendwie störend, auch wenn es uns natürlich angestachelt hat, noch lauter zu singen. Jedenfalls hatten wir dann im Finale die gesamte Halle gegen uns. Hatte was! *vor sich hinsingend* “Wenn wir auf der Dorftribüne stehen…”
Keine Sorge, zwischendurch war es auch mal ganz nett: Die Show-Acts waren wirklich erste Sahne. So gab es Fußball-Freestyler, eine geile Trommel-Combo und “Viktoria” aus dem SchmidtsTivoli zu bestaunen. In mehreren Auftritten wussten v.a. die Trommler zu begeistern. Niedlich zwischendurch war auch das Show-Match von zwei G-Jugend-Mannschaften.
So, genug Lobludelei, kommen wir zum nächsten Kritikpunkt: Wie bereits erwähnt, gingen heute sämtliche Einnahmen an einen guten Zweck. So wurde u.a. auch eine Tombola veranstaltet, um Geld zu sammeln. Nun ist es ja in Zeiten von DSF-Sport-Clips, Youporn & Co so, dass man an allen Ecken und Enden nackte weibliche Haut sehen kann, sofern man das denn möchte. Ich frage mich dann, wozu zur Hölle es deswegen nötig ist, als knapp bekleidete Politesse verkleidete Blondinen durch die Reihen zu schicken, die die Lose verkaufen. Es fehlten eigentlich nur der Klempner, der ein “Rohr” verlegen möchte und ein wenig Stroh… Wahrscheinlich hat ein pfiffiger Stratege sich gedacht: “Ha, die asozialen Fußball-Fans (von dieser Gattung, und zwar im wortwörtlichen Sinne, waren auch tatsächlich welche anwesend, aber das ist eine andere Geschichte) kann man doch mit ein wenig nackter Haut bestimmt zum Geld-Ausgeben animieren.” In Zeiten von Dschungel-Camp, Biggest Loser und ähnlichem Scheiß klappte das natürlich vorzüglich. Traurige Welt!
Fassen wir also zusammen:
Preispolitik: Scheiße!
Sexismus: Scheiße!
Publikum: Scheiße!
Musik/Moderation/Jens Riewa: Scheiße!
Sportliches: Okay!
Show-Acts: Okay!
Support Nordkaos: Okay!
Guter Zweck: Okay!
Mit etwas Wohlwollen überwiegen die positiven Aspekte. Es war also im Ganzen ein anstrengender, Nerven kostender aber trotzdem irgendwie lohnender Ausflug auf’s Land, den man sich im nächsten Jahr ganz genau überlegen sollte.
Hier noch mal die Ergebnisse im Überblick:

Gruppenspiele:
SC Victoria – VfL Pinneberg 3:0
TSV Wedel – SC Victoria 3:3
TSV Uetersen – SC Victoria 2:1
Blau-Weiß 96 – SC Victoria 0:4

Halbfinale:
Riewesell GmbH – SC Victoria 3:5

Finale:
TSV Wedel – SC Victoria 4:2

Mittwoch, 7. Januar 2009

Hamburger Hallenmeisterschaften 2009

So, nun haben wir also DAS Event des Winters hinter uns gebracht – das Rennen um den Titel ‘Hamburger Hallenmeister’. Vicky ist es nicht geworden, soviel sei an dieser Stelle schon einmal vorweg genommen.
Wie sich gestern im Laufe des Tages herausstellte, würden wir keine geschlossene Anreise tätigen, sondern nach und nach aufschlagen, was sich natürlich als Nachteil erweisen sollte. Als wir zu dritt die Alsterdorfer Sporthalle erreichten, hatten wir schon unser auswärtiges Mitglied in der Halle, der sich passenderweise gleich dort hat absetzen lassen. Überraschenderweise waren aber tatsächlich noch mehr Fangruppen anwesend! Wie uns die Breitseite erklärte, verfügt Buchholz nun auch über eine ultra-orientierte Fangruppe, die gestern ungefähr 20 Mann ausmachte – wobei man dazu sagen muss, dass bei weitem nicht alle wirklich ultra-orientiert sind, aber naja… man nimmt wohl auch alles, was man kriegen kann! Mitgebracht hatten sie jedenfalls einen Doppelhalter, zwei kleine Fähnchen und ein paar Luftballons. Achso – und eine Trommel! Leider schafften sie es aus dem Stand, mehr Leute als wir zu sein…
Nun ja, überrascht genug darüber waren wir für den Moment, aber noch mehr abgelenkt und erstaunt waren wir eigentlich von den gut 70 anwesenden Mitgliedern von USP. Und dass, obwohl die erste Manschaft von St. Pauli zeitgleich ein Turnier in Oldenburg hatte. Nun ja, wenn sie denn bei den Ligaspielen der Amateure auch immer so zahlreich anwesend wären… Passenderweise spielte St. Pauli auch gleich das erste Spiel und der Block auf der anderen Seite der Halle begann das übliche, gut trainierte Schweinske-Cup-Programm abzuspulen – anders kann man es nicht nennen, denn die Leidenschaft und Emotion fehlte irgendwie. Ganz anders die Breitseite, die zumindest ab und an lautstark durch Reinrufen versuchte, Einfluss auf das Spiel zu nehmen!
Vicky sollte im ersten Spiel auf Lurup treffen und wir entschieden uns dazu, auf einen Support mit fünf Mann zu verzichten und stattdessen zu warten, bis der Rest auch eingetroffen wäre. Die Mannschaft hatte nicht ihren besten Tag und tat sich schwer – zum Glück nicht ganz so schwer wie in Quickborn, denn immerhin gab es ein Unentschieden (1:1) und keine Niederlage.
Nachdem wir zum zweiten Spiel ein paar Leute mehr geworden waren, legten wir dann auch los – beobachtet von USP und mit der Konkurrenz von Buchholz, gegen die wir spielten. Wir hielten uns insgesamt ganz gut, waren zwar zahlenmäßig unterlegen und ohne Trommel auch nicht vergleichbar laut, aber immerhin gab es bei uns duchgehenden Support! Das Spiel endete leider 0:1 aus unserer Sicht und ein Ausscheiden in der Vorrunde drohte!
In der anderen Gruppe tat sich St. Pauli allerdings ähnlich schwer und tatsächlich schieden die im Vorfeld als Favoriten geltenden Mannen dann aus – was hektisches Einpacken auf der Gegengerade einleitete.
Unser letztes Spiel gegen Bergedorf wurde dann 4:0 gewonnen, so dass noch Chancen aufs Weiterkommen bestanden – ausgerechnet Buchholz konnte aber mit einem Sieg ihrerseits Vickys Schicksal besiegeln. Lurup hatte aber etwas dagegen, so dass Vicky letztlich glücklich weiterkam und im Halbfinale auf Curslack-Neuengamme traf.
Supporttechnisch war das Halbfinale auch unser bestes Spiel, allerdings half das der Mannschaft wenig und man verlor mit 0:2. Anyway, wir wären am Wochenende ohnehin nicht beim Kommerz-… äh Schweinske-Cup gewesen! Wir packten dann anschließend unsere Sachen und machten uns auf den Heimweg, immerhin war es mitten in der Woche! Wie wir später erfuhren, hat Curslack dann auch das Turnier gewonnen und darf am Wochenende bei den ganz Großen mitmischen. Florian Ludewig ist bester Torwart des Turniers geworden, Glückwunsch dazu!
Hier die Ergebnisse:

Gruppenspiele:
SC Victoria – SV Lurup 1:1
Buchholz 08 – SC Victoria 1:0
SC Victoria – Bergedorf 85 4:0

Halbfinale:
Curslack-Neuengamme – SC Victoria 2:0

Montag, 5. Januar 2009

Allianz-Cup, Quickborn


Das war er also, der, ich zitiere, ‘supi-dupi-friede-freude-eierkuchen-es-ist-so-geil-hier-ich-back-mir-gleich-nen-Eis-vielen-Dank-unserem-Sponsor-der-Technik-und-der-Ilse-vom-Spar-Markt-Komm-ich-jetzt-ins-Fernsehen-Allianz-Cup’ (frei nach Peter S. und dem ‘lustigen’ Moderator).
Begonnen hatte der Tag für manchen von uns nach einer viel zu kurzen Nacht um halb neun. Die lange Fahrt nach Quickborn wurde mit Schlafen bzw. mit Entspannen verbracht. Zumindest bis nach einer halben Stunde der nächste Nordkaot einstieg. Aber das ist eine andere Geschichte. ;-) Um halb elf waren wir dann auch vor der Halle, die innen und außen dezent darauf hinwies, dass eine bekannte Versicherungsgruppe heute als Sponsor auftreten würde. Den ersten kleinen Schock galt es, nach einem Blick auf die Preise des Caterings zu verdauen: Lediglich die Gulasch-Suppe für 2,50 € zeugte von einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis. Die Halle selbst war eine typische Schul-Halle. Alles war irgendwie ein wenig familliärer als zuvor in Geesthacht. Nachdem man sich freie Plätze gesucht hatte, dauerte es nicht lange, bis der Rest der Kaoten eintrudelte.
Schnell ging es ans Aufbauen der ‘Staubwedel’ (aka Fahnen; zwei nette ältere Herren schienen da was zu verwechseln…), der SCV spielte schließlich gleich im zweiten Match des Turniers. Eingeleitet wurde dieses übrigens nach der Vorstellung der Mannschaften durch den supi-dupi-Moderator durch eine sehenswerte Einlage der Cheerleading-Gruppe ‘Flying Diamonds’ aus Quickborn.
Im ersten Spiel traf der Tabellenzweite der Oberliga Hamburg auf St. Paulis Amateure und wurde gleich mal mit 3:0 abgefertigt. Im zweiten Spiel war wenigstens das Ergebnis erfreulicher: 3:2 hieß es nach 12 Minuten für die Mannen von Bert Ehm gegen den SV Rugenbergen. Im dritten Vorrundenspiel sollte es gegen einen alten Bekannten gehen: Toni Ude bzw. den FC Elmshorn, der mehr oder weniger souverän mit 1:0 besiegt wurde. Der Tag hatte für den lieben Toni auch schon schlecht begonnen, hatte er doch einen Ball mitten ins Gesicht bekommen. Wer Ude kennt, wird sich die Reaktion hierauf vorstellen können. ;-) Jedenfalls war der SCV mit diesem Ergebnis als bester Gruppenzweiter im Halbfinale, wo Altona 93 wartete.
Eine kleine Erwähnung sollen auch unseren lieben Freunde, die Fans vom FC St. Pauli II, hier finden. Nachdem der Alkohol sie mutiger gemacht hatte, trauten sie sich auch, ihre Mannschaft im zweiten Spiel gegen Elmshorn zu unterstützen (3:0). Das war weder schön noch besonders kreativ, aber immerhin. Unseren Versuch, ihnen zu zeigen, wie es richtig geht, missverstanden sie wohl. Jedenfalls durften wir uns für den Rest des Nachmittages an mehr gelallten als gesungenen Liedern während der Spiele der Kiez-Kicker sowie des SCV erfreuen.
Apropos Randerscheinungen: War es in Geesthacht noch die laute Musik, die die Nerven der Zuschauer zu strapazieren wusste, hatte man in Quickborn gleich einen Moderator an Ort und Stelle, um diese Aufgabe zu erfüllen. Dieser zweifelsohne sehr nette Mensch hatte nichts Besseres zu tun, als alle drei Minuten zu verkünden, dass es immer noch 0:0 steht, dass der Sponsor Allianz hieß, dass das ein tolles Turnier ist, dass der Techniker auch ganz dufte ist, dass die Computer-Leute ganz dufte sind, dass dem Horst seine Frau auch da ist, dass das Turnier seit dem 26.12. geht und auch ganz toll ist usw. usf. Das Ganze war ein herrliches Beispiel für ‘weniger ist manchmal mehr’.
Im Halbfinale begannen die Herren in Blau-Gelb sich ihrer Hallen-Qualitäten zu besinnen. So zog man nach einem souveränen 2:0 gegen Altona ins Finale ein. Dort wartete Hansa Lüneburg, die in einem dramatischen Halbfinale einen 4:1-Rückstand gegen die Reserve von St. Pauli aufholten und zu einem 6:4 umformten. Während dieses Spiels war übrigens auch die Bescheidenheit der St. Pauli-Fans zu beobachten (wohlgemerkt nicht aller, nur die der kleinen Gruppe, die den ganzen Nachmittag für ‘Unterhaltung’ sorgte): Beim Stande von 3:1 für die Kiez-Kicker skandierten sie doch tatsächlich ‘Zweistellig, Zweistellig’. Ohne Worte…
Im Finale hatte die Mannschaft um Stephan Rahn keine große Mühe mit den müden Lüneburgern und gewann mit 4:0, was sowohl die Mannschaft als auch wir genüsslich feierten.
Wie schon in Geesthacht haben wir Nordkaoten die Vorteile einer Halle gut ausgenutzt. Zwar waren am Ende des Tages mehrere Stimmbänder arg lädiert, aber es hat sich gelohnt (die zwei netten Herren vom Anfang waren übrigens ganz schnell weg). Auch Quickborn wurde also gerockt und nun ist die Vorfreude auf die Hallenmeisterschaften am Mittwoch groß.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Aktas-Cup, Geesthacht

Heute stand es also an: Das erste Hallenturnier mit Beteiligung des SCV in der noch jungen Winterpause. Nordkaos ließ sich die Gelegenheit natürlich nicht nehmen und fuhr mit zwei Autos nach Geesthacht.
Die erste Besatzung war relativ früh da und kam so in den Genuss, das Ende des G-Jugend-Turniers zu schauen. Schon putzig, wie die Knirpse alle hinter dem Ball her liefen… Irgendwann kam auch die zweite Besatzung an und eigentlich konnte es auch los gehen. Eigentlich. Denn weder die Mannschaft des SCV noch die vom VfL 93 waren zu sehen, so dass es zu einer ca. halbstündigen Verzögerung kam. Letztlich waren aber alle Mannschaften anwesend, so dass der Budenzauber starten konnte.
Nun hieß es eine knappe Stunde warten, bis der amtierende Meister seinen ersten Auftritt haben sollte (gegen Niendorf). Sowohl dieses Spiel (3:0) als auch das folgende gegen Hamm United (4:0) gewannen die Mannen von Bert Ehm. Hervorzuheben ist der erfolgreiche Auftritt von Ronald Lotz, der am Ende mit vier Toren einer der besten Goalgetter des Turniers wurde. Es war gut zu erkennen, dass Ronald schon mal höherklassig gespielt hat…
Das dritte Spiel gegen die A-Jugend des FC St. Pauli wurde leider mit 3:1 verloren. Der Gruppensieg war dem aktuellen Tabellenzweiten aber nicht mehr zu nehmen, so dass es im Viertelfinale gegen Ligakonkurrent VfL 93 ging (4:1). Im Halbfinale fand man dann in Meiendorf seinen Meister (1:2), die das Turnier am Ende auch verdient gewannen. Der SCV verlor das Spiel um Platz 3 gegen Niendorf (2:1) und wurde somit Vierter.
ordkaos machte sich bei diversen Zuschauern nicht gerade beliebt. Zu brachial laut war der Support v.a. im ersten Spiel. Der Vorteil, den eine Halle bietet, wurde hier konsequent ausgenutzt. Leider war aber ein großer Teil von uns gesundheitlich angeschlagen, so dass der Support an Lautstärke verlor. Die stickige Luft tat ihr Übriges. Trotz aller Widrigkeiten gelang es uns aber, einen abwechslungsreichen und farbenfrohen Support hinzulegen. Neue Lieder wurden auch erfolgreich einstudiert, so dass der Tag, wenn schon nicht aus sportlicher, dann doch aus Kaoten-Sicht als Erfolg verbucht werden darf. Gerne mehr davon!
Nun freuen wir uns auf das nächste Turnier in Quickborn am 04.01.2009 und hoffen, dort noch zahlreicher auftreten zu können.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

19. Spieltag: SC Victoria – Niendorfer TSV 2:0 (16.12.2008)

Zweiter Platz! Mal schauen, wie lange das hält… Aber beginnen wir am Anfang: Die Zeit vor dem Spiel lief endlich mal vollkommen ruhig ab und wir mussten uns einfach um nichts, rein gar nichts außer der Reihe kümmern – wie entspannend das sein kann…
Wie bei Wochenterminen so üblich, fanden sich unsere Leute erst nach und nach, meist auf den wirklich allerletzten Drücker ein, einige sogar erst nach Spielbeginn und in der Halbzeitpause. Trotzdem gelang uns heute ohne jegliches Material sogar ein doch recht lautstarker Anfang, der nach all den Querelen der letzten Wochen erlösend daherkam. Der Support war also ganz akzeptabel, vor allem wenn es bei einigen Gesängen vom UKE zurückhallte – nur leider vermochte der müde Kick auf dem Rasen unsere Herzen weit weniger zu erwärmen:
Dabei musste unser Team doch eigentlich NUR mit zwei Toren Differenz gewinnen, um auf Platz zwei zu rutschen und die Mannschaft machte erstmal gar keine Anstalten, uns diesen winzigen Gefallen auch zu erfüllen. Die erste Halbzeit über geschah also mal nix. Eigentlich blieben nur die vielen kleinen Unterbrechungen und die “Hohe Elite” auf der Gegengerade in Erinnerung, die mit zwei Leuten den Kasper machten. Wahrscheinlich tat der Spielverlauf auch seinen Teil dazu bei, dass die Stimmung gegen Ende der ersten 45 Minuten ordentlich absackte, aber auch unsere Stimmen gaben an diesem kalten Winterabend nicht mehr her.
Nach einer gesponserten Stärkung in der Pause (Vielen Dank für die Lakritze) ging es aber mit Elan zurück zur Sache und tatsächlich würgten unsere Jungs das Runde endlich in das Eckige, sprich Tor Harmurcu – die Erlösung. Leider waren wir trotz Bemühungen nicht mehr ganz so laut, wie zum Anfang der Partie, aber es blieb im Rahmen und hätte weitaus schlimmer sein können. Als Stephan Rahn einmal mehr per Freistoß den erlösenden zweiten Treffer markierte (naja eigentlich war es ein Eigentor), war zumindest der Jubel groß. Übrigens war es schön zu beobachten, dass sich an diesem Dienstagabend endlich auch einmal mehr Menschen in den Block C bewegten und von dort das Match verfolgten. Ob das jetzt nur war, weil im B Block Brennholz lagerte, wird sich erst im neuen Jahr auflösen…
Stephan Westbrock war gegen Ende noch einige Male dicht dran endlich, aber wirklich endlich sein lang langersehntes Törchen zu machen, doch leider vertat er ein sicheres Ding nach dem anderen. Oftmals ist er aber auch einfach zu umständlich, statt selbst zu schießen lieber noch etwas Hacke und Spitze, einen Meter vor dem Tor nochmal zur Mittellinie zurückpassen oder der Klassiker, den Ball im Ronalidinho-Stil mitnehmen und zaubern, um dann gefühlte 10 Meter am Kasten vorbeizuzimmern… Hoffentlich bricht da bald mal der Bann!
Beim 2:0 blieb es dann auch und wir stehen auf dem Plätzchen zwei hinter dem Spitzenreiter Meiendorf. Nach der Winterpause wollen wir aber mal sehen, ob die da denn wirklih nicht wegzukriegen sind. Wir greifen an… vielleicht zumindest…

Donnerstag, 11. Dezember 2008

4. Runde Pokal: SC Victoria – SV Störtebeker 12:0 (10.12.2008)


Aufgrund der Aktionen im Vorfeld des Spiels geriet das Pokal-Match gegen Störtebeker fast vollkommen in den Hintergrund. Als der Anpfiff ertönte, war Nordkaos noch immer schockiert und diskutierte zunächst die neuen Ungeheuerlichkeiten, so dass auf das Spiel kaum noch geachtet wurde. Immerhin konnten wir feststellen, dass endlich einmal Dennis Wolf das Tor hüten durfte, was ja nun beileibe keine Selbstverständlichkeit ist.
Es dauerte auch gar nicht allzu lange, bis sich der Unterschied von vier Spielklassen bemerkbar machte und es das erste Mal an diesem Abend im Kasten der Gäste schepperte! Im fortlaufende Spiel fielen die Tore fast im Minutentakt, an Support war aber trotzdem kaum zu denken – außer ein paar “SCV”-Rufen ging gestern Abend nicht viel! So stand es zur Halbzeit aber auch bereits 4:0.
Schön zu sehen, dass die Jungs durch einige Aktionen in unsere Richtung versuchten, uns eine akustische Reaktion zu entlocken – so jubelte der ein oder andere vor unserer Kurve (in der zweiten Halbzeit) und Ahmet Hamurcu stellte schließlich lautstark fest, dass er den 10. Treffer markiert hatte. Insgesamt konnte Stephan Rahn dieses Mal vier Treffer erzielen, Aytac Erman und Roger Stilz waren je drei Mal erfolgreich und Ahmet Hamurcu gelangen zwei Tore. Sehr schön insgesamt!
Kurios wurde es, als dann tatsächlich Torhüter Nummer Eins, Florian Ludewig, als Feldspieler auf den Platz kam – wie wir später erfuhren keine grandiose Überheblichkeit des SCV, sondern der Tatsache geschuldet, dass wir an diesem Abend nur 14 Akteure im Kader zur Verfügung hatten…
Traurig natürlich für den Störtebeker SV – zunächst einmal hätte sich der kleine Verein sicher eine anständigere Kulisse wünschen können als das, was er gestern zu sehen (und hören) bekam. Gerade einmal 65 Zuschauer, plus ein Hund und ein Baby (und Nordkaos!) verirrten sich in das Stadion Hoheluft. Dann war der Platz eine einzige Katastrophe – Altona und Magdeburg haben wirklich ganze Arbeit geleistet am Mittwoch! Und es wäre sicher auch gerecht gewesen, wenn Störtebeker zumindest ein Tor erzielt hätte – das Aluminium haben sie immerhin getroffen!
Alles in allem ein Abend, den man sportlich gesehen natürlich feiern muss – auch wenn es keine Überraschung ist, dass wir das Spiel in dieser Höhe gewonnen haben. Alles andere ist zum Vergessen!!!

Montag, 1. Dezember 2008

17. Spieltag: Sternschanze II – SC Victoria II 0:6 (30.11.2008)

Sofort mit dem Abpfiff bei den Junioren hopste Nordkaos, um eine Person angewachsen, in den Bus direkt zum nächsten Sportplatz. Leider etwas stärker verspätet als beim Nachwuchs erreichten wir den feinen Kunstrasenplatz direkt auf der Schanze. Unsere Blau-Gelben, diesmal mit Felix Sager im Tor, führten bei Eintreffen bereits mit 2:0. Doch auch wir mussten nicht lange warten und konnten noch vor Pausenpfiff einen schönen Treffer genießen. Robert Alewell war der Spieler des Tages, der Mann drängt sich derzeit einfach auf, das kann auch einem Bert Ehm nicht verborgen bleiben – wird es auch sicher nicht. Und notfalls kommen wir seinem Wunsch vom Freitag einfach noch einmal nach und fordern ihn einfach lautstark. Es ist fast ein wenig unfair, nur Robert Alewell als herausragend zu nennen, denn auch der Rest der Mannschaft trat sehr stark auf! Die Mannschaft spielte sehr uneigennützig und konnte Robert so noch einige Mal mehr in Szene setzen, so dass es manchmal echt wirkte, er drücke der Partie seine ganz eigene Note auf.
Wenn wir so überlegen, wie grausam der Fußball der Zwoten noch vor einem Jahr war, hat sich echt einiges getan. Kompliment! Nächste Woche geht es gegen Teutonia 05, als Tabellenführer! (Ja, ich weiß, Altona hat zwei Spiele Rückstand, aber egal…)

A-Jugend: SC Victoria – Blau-Weiß 96 II 7:1 (30.11.2008)

Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es recht früh wieder aus den Federn. Ziemlich müde wurde das Frühstück im Stehen eingenommen und faul, wie der Nordkaot manchmal ist, haben wir kurz entschlossen auf das Sonntagsangebot des HVV verzichtet und das eigene Gefährt auf die Piste geschickt. Fast pünktlich zum Anpfiff erreichten wir vier Kaoten den Grandweg, wo ein wirklich vergnüglicher Kick auf uns wartete. Die Jungs aus der A-Jugend hatten es ja schon etwas großmäulig im Vorfeld angekündigt, es wurde ein Torfestival. Bis zum 1:0 wirkte der Spielaufbau teilweise behäbig, mit dem trotzdem verdienten Führungstreffer brach aber der Bann und es wurden nicht nur ein paar feine Spielzüge zum Besten gegeben, sondern auch die ein oder andere technische Raffinesse. Nicht immer zweckmäßig, aber schön anzusehen. Uns fröstelnden Zuschauern muss ja nun auch noch etwas mehr als nur läppische sieben Kisten geboten werden ;-)
Nach einem aus unserer Perspektive sauberen Zweikampf aber geriet einer der vorgeführten Schenefelder in Rage und revanchierte sich unmittelbar beim Vicky-Captain per Check. Natürlich folgten Rangeleien, die einige der Jungs vielleicht ein klein wenig zu hitzköpfig angegangen sind, denn letztlich kassierte unser Neuner eine unnötige Rote. Die Blau-Weißen gingen hingegen leer aus – ungerechtfertigt, denn auch deren Achtzehner hätte fliegen müssen, aber was soll’s… Am Spielverlauf änderte es wenig, ebenso das sinnlose Gegentor. Reine Nachlässigkeit, aber wenn man sieben macht, darf das dann auch mal passieren… oder nicht?!
Unser Nachwuchs hat einmal mehr gezeigt, dass wir doch über so einige Talente verfügen, das stimmt optimistisch. Nächste Woche geht es für unsere A-Junioren gegen den SV Nettelnburg-Allermöhe, die im Gegensatz zu den Schenefeldern, die im Keller der Tabelle herumtauchen, unseren Blau-Gelben mit drei Punkten Abstand auf Platz 6 im Nacken sitzen. Mann Jungs, da geht doch mehr, nur acht Zähler Abstand zum Ersten? Das sind doch Peanuts und wenn der MSV sogar Zweiter ist, dann geht da auch für euch weit mehr! ;-)

Samstag, 29. November 2008

18. Spieltag: VfL 93 – SC Victoria 0:4 (28.11.2008)

Auch wenn es in der Hamburg-Liga wohl keiner wirklich bemerkt, geschweige denn interessiert (okay, außer die Breitseite) hat Nordkaos zum Ersten Mal seit Bestehen ein Spiel mit umgekehrter Zaunbeflaggung ausgetragen. Auch wenn es dem Betroffenen wenig hilft, wollten wir doch auf diese Art und Weise unsere Solidarität mit Thomas Schrieber betonen und gleichfalls unserem Protest bezüglich der satten Lügen, die uns aufgetischt wurden, Ausdruck verleihen. Die Kürze der Vorbereitungszeit hat es unmöglich gemacht, angemessener, sprich per Spruchband auf die neusten Schweinereien beim SC Victoria einzugehen: Die Situation im Verein ist untragbar derzeit, aber wem sagen wir das?! Der Rauswurf von Tommy scheint nur eine weitere Eskalationsstufe auf dem Weg zum großen Crash…
Positiv, dass es noch immer einige ältere Victorianer gibt, die sich auf eine wirklich respektvolle Art und Weise mit uns auseinandersetzen und uns auch die Stärke geben, weiter zu machen. In Sachen Tommy ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen und drohen lassen wir uns sicher  nicht, egal welche Geschütze „ihr“ noch auffahrt…
Bei all den Geschehnissen rund um den Verein wurde das Sportliche in den letzten Wochen fast zur Nebensache. Die eher durchwachsenen Leistungen der Mannschaft trugen sicher dazu bei, wobei sich natürlich auch die Frage stellt, inwieweit sie nicht auch die Unruhen rund um den  SCV nur widerspiegeln. So begann auch heute der Spieltag eher schleppend. Die Mannschaft tat sich schwer und bis zur Pause gelang wenig Vorzeigbares. Auch Nordkaos zeigte sich nicht von der Sahneseite, zu abgehackt und unruhig agierten wir. Wenig Bewegung, wenn dann völlig zerfahren, die Fahnen lagen oft im Dreck und laut war es irgendwie auch nicht so recht. Unseren Ansprüchen wurden wir also definitiv nicht gerecht.
Nach der Pause wurde es langsam besser, proportional zum Spiel. Die Lieder wurden jetzt konzentrierter gebracht und das ein oder andere Mal kamen auch der Spaß und die Ausgelassenheit damit zurück. Zum Glück brach dann auch bei den Jungs auf dem Rasen der Bann und Stephan Rahn versenke den Ball per Freistoß wunderschön im Kasten. Victoria war von nun an die bestimmende Mannschaft und sogar der eingewechselte Westbrock konnte sich gleich mehrmals gut auf der rechten Seite durchsetzen. Der Mann des Spiels aber blieb Rahn, der mit zwei weiteren Treffern einen lupenreinen Hattrick hinlegte. Einfach geil, zumal die Tore auch noch richtig fein rausgespielt wurden. Zu Betonen ist, dass Westbrock zwar in Sachen Treffer noch immer das Sorgenkind bleibt, aber tatsächlich ordentlich Druck über rechts machte und doch das ein oder andere Mal seinen völlig fertigen Gegenüber stehen ließ. Das 4:0 machten die VfLer dann auch gleich selbst – uns sollte es recht sein.
Die Stimmung bei uns wurde während der Torejagd richtig gut und es machte wirklich Spaß. Alle sind gut abgegangen und es war deutlich spürbar, dass jeder das Spiel jetzt wirklich genoss. Die Feier nach Abpfiff mit der Mannschaft war eine Erlösung nach all den unschönen und anstrengenden letzten Wochen. Danke Jungs, so macht Fußball wieder Spaß und scheiß auf den Vorstand!
Auch an dieser Stelle: Kopf hoch, Tommy – still fighting for you!